"eine junge band sollte kein geld für einen auftritt bezahlen"

Die JLTA-Gewinner Scene Writers über Nutzen und Gefahren von Nachwuchswettbewerben

Artikel veröffentlicht von Daniel Nagel am 14.05.2012, 16:12

Tags: Scene Writers John Lennon Talent Award Rockbuster VW Soundfoundation Bandfactory Nachwuchswettbewerbe pay-to-play

Die JLTA-Gewinner Scene Writers über Nutzen und Gefahren von Nachwuchswettbewerben

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Newcomerwettbewerb - das klingt für viele junge Bands wie eine Chance: Man erhält die Gelegenheit, vor größerem Publikum zu spielen, Fans zu gewinnen, Tonträger zu verkaufen und vielleicht noch Preise einzustreichen. Stimmt? So einfach ist leider nicht, sagen die JLTA-Gewinner Scene Writers. Manche Newcomerwettbewerbe sind regelrechte Mogelpackungen.

Viele junge Bands suchen natürlich begierig nach Auftrittsmöglichkeiten, weil sie ihre Musik endlich einem Publikum vorstellen wollen, nachdem sie viel Zeit in Proberäumen verbracht haben. In vielen Regionen sind Gigs aber rar, da es nur wenige Clubs gibt, die Nachwuchsbands derartige Gelegenheiten bieten. In den Großstädten ist die Konkurrenz unter Bands und Clubs hingegen so groß, dass man häufig bezahlen muss, um überhaupt in einem Club auftreten zu dürfen (d.h. Pay-to-Play). In dieser Situation scheinen Newcomercontests einen verlockenden Ausweg zu eröffnen. In der Theorie bieten sie einen Auftritt in professionellem Rahmen vor zahlreich anwesendem Publikum und damit die Chance, neue Fans zu gewinnen und möglicherweise auch noch Preise einzustreichen. Selbstverständlich gibt es Veranstaltungen, die dieses Versprechen auch tatsächlich erfüllen. Wie in jeder Branche gibt es aber auch schwarze Schafe, die vornehmlich die Unerfahrenheit junger Musiker ausnutzen wollen (siehe z.B. diese Backstage-Diskussion aus dem Jahr 2010).

In unserem ausführlichen Gespräch mit der Band Scene Writers (lest hier das vollständige Interview) äußerte sich Sebastian Nouvortne (Drums) auch zu den Themen "Newcomerwettbewerbe", "Pay-to-Play" und den damit verbundenen Schwierigkeiten:

Backstage PRO: Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, als relativ neue Band an Gigs zu kommen?

Sebastian: Grundsätzlich ist es sehr schwierig. Was Pay-to-Play angeht stehen die Liveclubs vor dem Problem, dass sie nicht sehr viel Geld mit Newcomern verdienen. Aus der Sicht eines Clubbesitzers ist es natürlich ein großes Risiko eine Band spielen zu lassen, die 400km anreist und sich vor einem halben Jahr gegründet hat. Andererseits kann man an bestimmten Abenden einer jungen Band ermöglichen, als Vorgruppe einer etablierten Band aufzutreten.

Mit anderen Worten, Veranstalter könnten mehr Mut zeigen, indem sie jungen Bands ermöglichen, im Vorprogramm von größeren Acts aufzutreten.

Sebastian: Ja, das finde ich schon. Ich war selbst schon auf vielen Konzerten, wo keine Vorband gespielt hat. Das finde ich bedauerlich, weil es für eine junge Band toll gewesen wäre, vor so vielen Leuten zu spielen – und das ohne großes Risiko für die Veranstalter.

Was sind eure persönlichen Erfahrungen mit Pay-to-Play?

Sebastian: Wir selbst haben noch nie einen Pay-to-Play-Gig gespielt, weil das finanzielle Risiko für uns nicht tragbar war. Meiner Meinung nach nutzt es einer jungen Band nichts, viel Geld für einen Auftritt zu bezahlen.

Es sei denn, sie haben schon eine riesige Fanbase in einem bestimmten Ort.

Sebastian: Das ist etwas anderes. Es kommt natürlich auch darauf an, was der Auftritt der Band bietet. Wenn man vor 2000 Leuten spielt, lohnt es sich auch mal 100 Euro dafür zu zahlen. Wir sind damit gut gefahren, uns Plätze als Support-Bands zu sichern. Beispielsweise haben wir als Vorband von Auletta gespielt, wofür wir nichts bezahlen mussten. Das kam auch durch persönlichen Kontakt zustande und war eine super Erfahrung, auch wenn die Leute in den Clubs nicht wegen uns da waren. Ohne Booker ist es nicht leicht, aber es gibt durchaus Möglichkeiten. In Großstädten ist es allerdings sehr schwierig, Gigs zu bekommen, ohne dafür zu bezahlen.

Ihr kommt ja aus Lahnstein, aus dem Koblenzer Raum, da gibt es vermutlich nur begrenzte Auftrittsmöglichkeiten.

Sebastian: Extrem wenige. Der Circus Maximus ist eigentlich der einzige Club hier in der Gegend. Wir durften allerdings beim Rockbuster auftreten, ohne diese Förderung wäre es sehr schwer geworden, auch weitere größere Gigs zu bekommen. 

Kannst du das etwas näher beschreiben?

Sebastian: Rockbuster ist ein Förderprogramm des Landes Rheinland-Pfalz. In verschiedenen Städten oder Regionen finden Vorentscheide statt. Da haben wir uns beworben, wurden genommen und durften in der Vorrunde zusammen mit vier anderen Bands in Koblenz auftreten. Wir sind ins Finale eingezogen, das am 18. Oktober 2011 in der Stadthalle in Lahnstein stattfand – wir haben dann den 2. Platz belegt. Außerdem standen Jupiter Jones als Headliner auf der Bühne.

Das war für euch natürlich ein großer Erfolg, der euch auch zum Weitermachen motiviert hat.

Sebastian: Ja, definitiv. Der Auftritt wurde auch professionell gefilmt und besonders für Bewerbungen ist es extrem wichtig, ein Livevideo in guter Qualität vorweisen zu können. Auf diese Weise kann man als Veranstalter die Energie der Band gut erkennen. 

Würdet ihr anderen Bands raten, an solchen Newcomerwettbewerben teilzunehmen?

Sebastian: Pauschal gesprochen: nein. Rockbuster ist für uns eine Ausnahme. Wir haben gerade zu Anfangszeiten, auch mit anderen Bands, mit Newcomerwettbewerben eher negative Erfahrungen gemacht. Häufig wird man als Band dazu angehalten, einen gewissen Satz an Karten zu kaufen – Pay-to-Play. Das betrifft nicht nur die größeren Wettbewerbe, die einen gewissen Namen haben, sondern speziell auch die kleinen Veranstaltungen, wo man den Eindruck erhält, dass nicht die Bandförderung, sondern die Gewinnmaximierung im Mittelpunkt steht.

Du würdest jungen Bands also raten, aufzupassen, ob man bei solchen Wettbewerben etwas zahlen muss, um auftreten zu dürfen.

Sebastian: Ich persönlich würde nicht zahlen, ganz besonders nicht bei Newcomerwettbewerben. Ich finde, es widerspricht dem Gedanken der Förderung junger Bands. Aber man kann sich mittlerweile im Internet informieren, beispielsweise auch über Backstage PRO, welche Wettbewerbe den richtigen Weg gehen und welche nicht.

Ihr habt letztes Jahr auch an der Bandfactory der VW Sound Foundation in Wolfsburg teilgenommen. Welche Eindrücke habt ihr da mitgenommen?

Sebastian: Es hat uns auf jeden Fall weitergebracht. Die Bandfactory war hochprofessionell und man konnte mit Leuten von Major Labels reden, die am Ende wirklich Entscheidungen treffen, und gerade als Newcomer bekommt man solchen Kontakt ansonsten nicht so leicht. Major Labels nimmt man ansonsten eher als den undurchschaubaren Überbau der Musiklandschaft wahr und weiß nicht, wie sie funktionieren und nach welchen Kriterien sie arbeiten. Wir würden das auf jeden Fall wieder machen.

Die Coachings und die Gespräche haben euch also genutzt?

Sebastian: Klar. Wir hatten die Gelegenheit zu Einzelgesprächen mit Profis, die sich nur um uns als Band drehten und die 45 Minuten gedauert haben. Wann hat man sonst schon mal diese Möglichkeit?

Mit Bewerbungen habt ihr offensichtlich großen Erfolg. Ihr seid von Backstage PRO für den John Lennon Talent Award nominiert und von den Verantwortlichen daraufhin in das Förderprogramm aufgenommen worden. Wie lief das ab?

Sebastian: Nachdem wir von euch vorgeschlagen wurden, haben wir Besuch von den Verantwortlichen bekommen und hatten ein eingehendes Gespräch, woraufhin wir in das Programm aufgenommen wurden. Wir wurden dann auf die Frankfurter Musikmesse eingeladen, wo das erste Treffen stattfand. Im Verlauf dieses Kennenlernwochenendes haben wir in einem großen Konferenzraum zwei Songs gespielt. Anschließend erhielten wir eine Bewertung. Wir hatten Gelegenheit, gegenseitig Kontakte zu knüpfen und die Musikmesse zu besuchen, wo wir natürlich auch viele Eindrücke gesammelt haben. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Wie wichtig ist es auch bei solchen Events, andere Bands kennenzulernen?

Sebastian: Sehr wichtig. Wenn man intensiv Musik betreibt, befindet man sich oft in einer Art Tunnel und kann nicht so gut einschätzen, was man falsch oder richtig macht. Andere Musiker können von außen oft hilfreiche Tipps geben oder man kann bei anderen erkennen, welchen Weg diese gegangen sind.

Eure Meinung:

Stimmt ihr Sebastians Aussagen zu? Welche Erfahrungen habt ihr mit Newcomerwettbewerben gemacht? Welche haben euren Erwartungen entsprochen und welche nicht?

Fabian Böhmer
Fabian Böhmer (Audio Circus): Im Großen und Ganzen kann man dem so zustimmen.Bei Bandcontest ist immer eine bestimmte Skepsis von Nöten,da oftmals die finanziellen Interessen im Vordergrund stehen.Mit meiner ehemaligen Band hatten wir auch mal so ein Fiasko bei einem "großen Deutschlandfinale" (...) Mehr anzeigen
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14.05.2012, 16:25
Daniel Nagel
Daniel Nagel (Chefredaktion): Worin bestand denn das Fiasko? Damit meine ich jetzt die Umstände, nicht Namen.
15.05.2012, 10:09
Fabian Böhmer
Fabian Böhmer (Audio Circus): Nunja,nachdem wir das regionale Finale gewonnen hatten,sollten wir dann im großen Deutschlandfinal-Open Air gegen die anderen Gewinner antreten.Klang ja auch alles ganz nett und nach Spass und wir haben uns mit Sack und Pack nach Berlin aufgemacht.Die (...) Mehr anzeigenBühne war auch recht groß (da am Abend Stefanie Heinzmann noch spielen sollte) aber die Ernüchterung machte sich dann breit als uns verkündet wurde, das anstatt 25min die jeder Band zugesprochen waren, es jetzt nur noch 12min waren.Die erste der knapp 15-16 Bands hat dann gegen 12 Uhr angefangen bis die Anwohner per Polizei ihre Mittagsruhe eingefordert haben.Wir haben dann gegen 15Uhr angefangen (ohne Line-Check etc,wobei der Mischer im ersten Song vergessen hat die Gitarre abzunehmen) und nachdem wir 2 Songs a 3min gespielt hatten,wurde wir von der Bühne gebeten wegen Zeitmangel. Wir haben uns geweigert und einen dritten Song angestimmt,bis sie uns dann den Saft abgedreht haben.Verabschiedet haben wir uns dann so, was zu Begeisterungsstürmen der anderen Bands geführt hat und sich jede nachfolgende Band was ähnliches ausgedacht hat (die anderen Bands waren auch die einzigen Zuschauer).

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Der Veranstalter hat sich dann nur noch mit Security hinter die Bühne getraut,da einige Bands verständlicherweise sehr ungehalten waren.
Der absolute Super-GAU kam dann noch als unsere 5 mitgereisten Fans/Freunde von der Security vom Gelände geschmissen wurden,da sie für Stephanie Heinzmann doch nochmal 30€ löhnen sollten.
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15.05.2012, 11:10
Fabian Böhmer
Fabian Böhmer (Audio Circus): Fazit war halt der Verlust von mehreren Hundert € für Kost,Logis und Sprit und ein völlig verhunzerter Contest...
15.05.2012, 11:13
Ramon Lindauer
Ramon Lindauer (Bassist bei Sma(SH)iT!, Projektleiter bei Taste The Stage): Das was euch passiert ist, Fabian, ist wirklich schade. So sollte ein Contest keines Falls ablaufen. Jedoch sollte man auch die positiven Sachen berücksichtigen.
An unserer Teilnahme an einem Bandcontest verknüpfe ich nur Positive Erinnerungen.
15.05.2012, 11:42
Fabian Böhmer
Fabian Böhmer (Audio Circus): Ich verteufele sowas auch nicht generell,nur sollten grade junge,unbedarfte Bands ein wenig Skepsis an den Tag legen und sich nicht von großen Versprechungen locken lassen.Leider gibt es halt solche Schwarzen Schafe die hoffen damit ne schnelle Mark (...) Mehr anzeigenzu verdienen ohne jegliche Erfahung auf dem Gebiet.Positive Contest-Beispiele gibt es sicherlich auch zuhauf
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15.05.2012, 11:52
Daniel Nagel
Daniel Nagel (Chefredaktion): Fabian, rückblickend betrachtet: Woran hättet ihr denn mit dem heutigen Wissen schon im Vorfeld erkennen können, dass der ganze Wettbewerb einschließlich des Finales sehr fragwürdig
ist? Oder war das nicht möglich?
15.05.2012, 11:59
Fabian Böhmer
Fabian Böhmer (Audio Circus): Das ist sicherlich eine gute Frage.Ich denke ein Allgemeinrezept gibt es da nicht.
Renommierte Veranstaltungen von bekannten Veranstaltern sind da sicherlich zu bevorzugen und man kann sich über vergangene Konzerte informieren.
Band-Contests, die von (...) Mehr anzeigenkommunalen Jugendpflege und Fördervereinen o.ä. veranstaltet werden,haben warscheinlich auch weniger den rein finanziellen Hintergrund.
Ausserdem sollte der Auftritt der Veranstaltung von vornherein seriös und kompetent wirken und auch der Informationsfluss muss stimmen.Wir hätten schon skeptisch werden sollen bei den Plakaten/Flyern und der Web-Präsenz.Ein Bandcontest der damit wirbt, deutschlandweit die besten Bands zu suchen, darf kein 5min.-MS-Paint Logo haben oder eine Website aus einem Baukasten o.ä.
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15.05.2012, 12:34
David Timsit
David Timsit (Sänger, Gitarrist, Producer bei Mirrored In Secrecy, Inhaber bei Isaac Visions): Ein weiteres Problem von Bandcontests ist die Imagebeschädigung von Bands. Hervorgerufen zum einen durch den meist vorhandenen Zwang zu Votingaufrufen und dem eher jugendlich-hippen Image der Contests selbst, welches nicht zu jedem Künstler passt. (...) Mehr anzeigenGanz gleich wie alt dieser sein mag. Kann und sollte man in den ersten 1-2 Jahren des Bestehens machen, später nicht mehr. Auch nicht als Referenz angeben. Es sei denn man hat gewonnen.
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16.05.2012, 17:08
Michael Irgendwann
Michael Irgendwann (Michael Irgendwann): Niemand sollte, in keiner Situation, Geld bezahlen um auftreten zu dürfen. Wer so etwas vor sich sieht, muss sich klarmachen, daß er in schlechter Gesellschaft ist! Mein Tipp: Piratengigs! Für das Geld lieber über's Wochenende Generator leihen und (...) Mehr anzeigenspontan an Orten wie Stadtpark oder andere Szenetreffs spielen! Das obergeile daran ist: Es ist spontan, macht Riesenspaß und ihr könnt schnell auf und schnell wieder abbauen falls die Polizei vorbeischaut und sagt 'Nein'...
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21.05.2012, 18:49
Lydia S.
Lydia S. (Sängerin bei SONA): rock on
28.05.2012, 00:26
Susanne Kusch (Lebenswut): Pay to Play ist das Allerletzte!!! Wir sind gerade dabei eine Oragnisation zu gründen um genau diesen Veranstaltern das Leben etwas schwerer zu machen. Wir Musiker investieren unser Leben, Zeit, Liebe und Geld in unsere Musik in Form von Instrumentenkauf, (...) Mehr anzeigen- Pflege über Proberaummieten, Produktionen von Demos bis hin zu Merch und so weiter investieren, das wir schon alles reinstecken was wir haben und sollen dann noch raffgierigen Veranstaltern Geld dafür geben das wir dort spielen und die sich noch an den Getränken dumm und dusselig verdienen wenn das haus voll ist weil Bands die Karten ja irgendwie an Leute noch verkloppfen damit sie nicht auf den horrenden Preisen hängenbleiben!!! Das ist wirklich eine verkehrte Welt!!! Bands die sich erst hochspielen müssen sollten auf keinen Fall diese Machenschaften von "faulen" Veranstaltern nachgeben und dort Tickets für Gigs die eh nichts bringen ausser das das Konto leichter wird annehmen. Die Veranstalter die Kartenabnahme erzwingen sind nur zu Faul sich auch um genügend Werbung für Ihre Veranstaltung zu machen und machen s sich leicht indem sie Bands noch ausbeuten und diese dann Karten abkaufen müssen. Ich verstehe auch nicht warum Bands immer wieder so dumm sind und diese Aktionen mitmachen!!!! Wie bereits oben geschrieben werden wir einen Verein gründen der sich genau gegen solche Machenschaften richten wird um vielleicht, ja vielleicht mal wieder ein bischen Gerechtigkeit für Musiker in die Geierwelt der Veranstalter rein zu bringen.... Sue
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28.05.2012, 18:10
The Flock
The Flock (Gitarrist bei 54 Nailhead): Stimmt - leider haben mittlerweile viele Veranstalter eine ziemlich schlechte Vorstellung für den Wert von Livemusik. Da wird bei Veranstaltungen für so ziemlich alles Geld ausgegeben - aber für die Livemusik ist dann kein Budget mehr vorgesehen - (...) Mehr anzeigen warum auch, die kommen ja gerne und haben Spass am spielen. Aber solange es immer noch Künstler/Bands gibt, dies sich trotzdem für nen feuchten Händedruck engagieren lassen, wird sich am Verständnis für Livemusik nicht viel ändern.
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11.06.2012, 12:51
Inaktiver Benutzer:
Antwort zum Kommentar von Susanne Kusch (28.05.12, 18:10): "Pay to Play ist das Allerletzte!!! Wir sind gerade dabei eine Oragnisation zu gründen um genau diesen (...) Mehr anzeigenVeranstaltern das Leben etwas schwerer zu machen. Wir Musiker investieren unser Leben, Zeit, Liebe und Geld in unsere Musik in Form von Instrumentenkauf, - Pflege über Proberaummieten, Produktionen von Demos bis hin zu Merch und so weiter investieren, das wir schon alles reinstecken was wir haben und sollen dann noch raffgierigen Veranstaltern Geld dafür geben das wir dort spielen und die sich noch an den Getränken dumm und dusselig verdienen wenn das haus voll ist weil Bands die Karten ja irgendwie an Leute noch verkloppfen damit sie nicht auf den horrenden Preisen hängenbleiben!!! Das ist wirklich eine verkehrte Welt!!! Bands die sich erst hochspielen müssen sollten auf keinen Fall diese Machenschaften von "faulen" Veranstaltern nachgeben und dort Tickets für Gigs die eh nichts bringen ausser das das Konto leichter wird annehmen. Die Veranstalter die Kartenabnahme erzwingen sind nur zu Faul sich auch um genügend Werbung für Ihre Veranstaltung zu machen und machen s sich leicht indem sie Bands noch ausbeuten und diese dann Karten abkaufen müssen. Ich verstehe auch nicht warum Bands immer wieder so dumm sind und diese Aktionen mitmachen!!!! Wie bereits oben geschrieben werden wir einen Verein gründen der sich genau gegen solche Machenschaften richten wird um vielleicht, ja vielleicht mal wieder ein bischen Gerechtigkeit für Musiker in die Geierwelt der Veranstalter rein zu bringen.... Sue"
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Hallo Susanne, berichte doch mal von euren "Erfolgen" /
Ergebnis mit dem neuen Verein ...
13.10.2012, 13:51

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