×
Anthill Anthology

Anthill Anthology

Release von Black Tequila

: 2012
Produktion: DIY
Label: Selbstvertrieb

Tracks
  1. Smile (Anthill Anthology, 2012)Kommentar
  2. Suicide Plan (Anthill Anthology, 2012)Kommentar
  3. Smack My Ass And Call Me Sally (Anthill Anthology, 2012)Kommentar

Bezug über

black-tequila.com...page/#.UIq_y2fhcr4

Details

Release 24.02.2012

Tracklist

01 The Anthill
02 Little Bitty Underdog
03 Smile
04 Fade away
05 Suicide Plan
06 See You Dead Again
07 Bullet Of Deliverance
08 Desperation
09 Smack My Ass And Call Me Sally
10 Suicide Plan Part 2
11 Die Like
12 The Way The Silent Sounds
13 U-Turn
14 The Appeal Of Coming Home
15 The Rat Run

Review:

Andy Dallmann, Sächsische Zeitung, 18.07.2012

"Mit Krach und Schnörkel"

Made in Dresden
Die Dresdner Band Black Tequila empfiehlt sich mit ihrem aktuellen Album dringend für den Aufstieg

Scherbeln und schwelgen, säuseln und schreien, filigrane Figuren und ruppige Riffs – die Dresdner Band Black Tequila bringt das alles in einem Song von gut sechs Minuten unter. Und: Es sitzt alles, nichts wackelt. Schon die Eröffnung des aktuellen Albums „Anthill Anthology“ macht klar, dass hier keine Amateure am Werk sind, sondern Musiker, die endlich einen Schritt weiterwollen.
Dabei setzen sie ganz auf die Wirkung des Epicore, der von ihnen kreierten Soundmischung aus Punk, Nu Metal und Emocore. Das Ergebnis klingt ausgesprochen melodisch, hat stets einen harten Kern, um den herum variantenreich verschlungene Schnörkel gezogen werden. Gerne auch mit für dieses Genre eher untypischem Gerät wie Geige, Bratsche und Kontrabass. Speziell dieser Hauch Avantgarde hilft, den Abstand zur Masse aufstrebender Heftigrocker zu vergrößern und liegt zudem international im Trend. Linkin Park dürften da tatsächlich Vorbildfunktion haben, selbst wenn bei Black Tequila elektronische Experimente deutlich seltener durchgezogen werden.
Die Band, die 2001 in Senftenberg gegründet und später in Dresden sesshaft wurde, legt mit ihrem dritten Album nicht nur satte 70 Minuten Musik vor. Sie ließ sich bei der Produktion von Profi Klaus Scheuermann helfen, der bereits mehrfach den Sound der Emil Bulls aufblies und nun auch bei Black Tequila ganze Arbeit leistete. Auf diesem Ameisenhügel ist jetzt jedenfalls Headbangen angesagt.


Kommentare