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A Little Pinch of Doom

A Little Pinch of Doom

Release von Psychattic

: 01.04.2015
Produktion: DIY
Label: Selbstvertrieb

Bezug über

amazon.de...Explicit/dp/B00UV82LFS/ref=sr_1_1?s=music&ie=UTF8&qid=1448489147&sr=8-1&keywords=psychattic

Details

Psychattic ist eine junge Band aus Kassel, deren fünf Mitglieder allesamt ein Pseudonym haben: Pinky (Gitarre, Gesang), The Brain (Drums und Percussion), Fingers (Bass), Doc (Cello) und G-zus (Gitarre). Der Bandname entstammt einer Wertschöpfung aus den englischen Wörtern verrückt (psychotic) und Dachboden (attic), auf dem sich der Proberaum der Band befindet.

Jenseits eines großen Labels legt Psychattic eine erste EP vor, auf der sie versucht hat, den unverbrauchten Live-Sound des Proberaums einzufangen. Und diese Vorhaben ist richtig gut gelungen. Auf "A Little Pinch Of Doom" frönen die Musiker ihrer Vorliebe für Classic Rock, der mit Elementen des Dark Rock und des Doom Metals angereichert wird.

Der Opener "Chaos Revelations" beginnt mit einem verhaltenen Cello, bevor die melancholisch-düstere Stimme von Pinky einsetzt. Zwar zieht sich dieser Sound durch alle Titel dieser EP, aber man kann ihnen nicht den Vorwurf machen, monoton oder einfältig zu klingen. Im Gegenteil. Titel wie "The Sandman" oder "Never Be A Butterfly" erinnern durchaus an Nirvana. Auch die ruhige Seite hat mit "Some Kind Of A Poem" einen guten Vertreter bekommen. Meine persönlichen Favoriten sind das ziemlich rockige "River Of Life" und der Schlusspunkt "Outer Space Travel Guide", welches relativ verhalten beginnt und sich zu einem geradezu epischen Song mausert.

Fans von düster angehauchtem Rock kommen bei "A Little Pinch Of Doom" bestimmt auf ihre Kosten. Auch wenn der Sound von Psychattic und die Produktion an sich noch nicht hundertprozentig ausgereizt sind, stellt sich hier eine junge Band vor, die durchaus das Zeug für ein großes Rocklabel hat.

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