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Matt Attack

Seit 2005 Sänger in diversen Bands, Gitarre, Bass, Hobbyproduzent, Songwriter, Texterin, Sängerin, Gitarristin, Songwriterin, Bandleaderin aus Hagen
Sängerin, Songwriterin, Bandleaderin, Texterin bei Matt Attack

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Persönliches

Was hat mich zur Musik gebracht ? Keine Ahnung, wahrscheinlich die ersten Klänge die den Phoetus Matt im Mutterleib erreicht haben, was bei meinen Eltern irgendwas wie Klaus Lage, Matthias Reim, Herbert Grönemeyer oder Münchener Freiheit gewesen sein müsste, Anfang der 80er halt. Okay, damit Hagen nicht beleidigt ist... natürlich waren es auch Nena und Extrabreit und Grobschnitt ! Ich stand immer auf Mucke, die nach vorne ging, aber der Einfluss auf den kleinen Matt war immer sehr davon geprägt, was der Mainstream vorgab und leider auch „was andere cool fanden“
Die ersten wirklichen Einflüsse waren wohl tatsächlich Sachen wie Michael Jackson und David Hasselhoff, wobei für die musikalische Qualität des ersteren ja aus heutiger Sicht schon fast eine Beleidigung ist, mit zweiterem in einem S (...) Mehr anzeigenatz erwähnt zu werden ! Gegen Ende der Grundschule waren dann auch Dinge wie die die Prinzen und die Ärzte angesagt. Ich war immer einer derjenigen , die die Songs oder das ganze Album dann wortgenau auswendig konnten, zu Hause vor'm Kassettenrecorder konnte ich sowas den ganzen Tag hören und meine Luftgitarren und Mikroübungen machen !
Wie die meisten Menschen war Musik immer sehr wichtig für mich, ich hab mich immer sehr darauf eingelassen, leider hatte ich nie eine Ahnung davon, dass ich in irgendeiner Form das Zeug zum Frontmann habe. Mein Charakter entwickelte sich auf der einen Seite sehr schnell, auf der anderen hing ich immer ziemlich hinterher. Ich wäre nicht der Typ gewesen, der sich in den Mittelpunkt stellt und die Meute anheizt, dazu fehlte es mir an Ernsthaftigkeit, ich hatte nur Scheiße im Kopf und habe alles so ziemlich ins Lächerliche gezogen.
Ich will Euch jetzt nicht mit Details belästigen, wie warum und was ich alles für Scheiße gebaut habe, aber das Leben wie es so verlief machte mich irgendwie zum Außenseiter, teils gewollt , teils nicht. Ich hang mal hier, mal dort ab und hatte ne große Fresse aber war freundlich, deswegen kam ich eigentlich mit allen klar als es mit der Schule zu Ende ging. Am Liebsten war ich aber unter Leuten, die auf Punkrock oder Metal standen, oder halt unter Onkelzfans... die ansonsten Techno oder Ballermannmucke hörten... du Blickst die Menschen nicht!
Mit Anfang 20 (also Anfang der 2000er) kam meine musikalische Zeit, jedes Wochenende Shows im Kultopia in Hagen oder der Pelmke, Festivalbesuche bei ROR, Full Force, Essen Werden, Hamecke Open Air, immer wieder in der Matrix oder im Underground, ich nahm alles mit was ging und gründete nachdem ich mich als Sänger in unserer Abiband behauptet hatte, zusammen mit einem Drummer, der weitaus mehr Erfahrung hatte, die erste Punkrockband „Cut“. Nach zwei Gigs war die Zeit allerdings vorbei, aber die wiederum reichten, dass viele andere mich ernst nahmen und ich mich ein halbes Jahr in meiner neuen Hardcore/Punkband „Last Advice“ als Sänger auskotzte. Gitarre spielte ich auch gerne, aber nicht wirklich gut, es war echt anstrengend das richtig zu lernen und die Hände brannten übelst! Wir waren der wohl beste Newcomer 2006/2007 in Hagen und spielten jede Menge Gigs, außerhalb haben wir eigentlich nicht viele angenommen, weil dann musste immer jemand fahren und wir wollten lieber saufen. Wir gewannen unter anderem den lokalen Bandwettbewerb „Grow“ und durften so auf Hagens letztem Hamecke Open Air auftreten.
Mit der Zeit bin ich ziemlich arrogant geworden und zu anstrengend für die eher gemäßigteren Menschen, von daher ist ein Teil der Band nach drei Jahren raus, der Rest wurde unzuverlässig. Zeitgleich stieg ich aber bei Stillbirth ein, wo ich mich eigentlich um nix kümmern musste aus fette Vocals zu machen, mit dieser extremen Art von Mucke hatte ich zwar vorher keine Berührungspunkte, aber das war mir egal, es ging voll ab. Ging direkt auf Tour durch Rumänien und wir wurden rasant immer bekannter. In den 3-4 Jahren wo ich dabei war haben wir zwei Alben veröffentlicht, hier lernte ich echt wie man arbeiten muss damit man so etwas erreicht, musikalisch und organisatorisch. Du verdienst damit kein Geld, du brauchst sogar einen Job, damit Du Dir die Touren leisten kannst, aber der Respekt, der Dir entgegen gebracht wird und die Begeisterung, die Du fremden Menschen gibst mit dem was Du da tust, so etwas befriedigt einen ungemein.
Ich hab in meinem Leben über 100 Shows gespielt, viele Länder bereist
2013 war für mich dann Schluss... fast 30, berufliche Karriere ging auch voran. Kein Fußball mehr trotz Dauerkarte, dachte auch „die Eine“ gefunden zu haben. Dachte ich, du hast Dein Spaß gehabt... jetzt machste Dir'n schönes Leben. Falsch gedacht... Keine Anerkennung mehr, allem gerecht werden, besser sein müssen als andere... Arbeit arbeit arbeit... und überall diese Menschen, diese …. Normalos ! Bäh... es hat mich wahrhaftig krank gemacht !
Ich habe lange gebraucht um mich von meinen Verfehlungen zu erholen, um heraus zu finden, was mich ausmacht und was ich wirklich will, aber seit ich es weis, habe ich einen riesigen musikalischen Antrieb. Ich scheine Leuten aber Angst zu machen, da viele sich nicht trauen an meiner Seite zu stehen. Wer sagt was er denkt und nicht darauf achtet, dass seine Haltung konform zu gesellschaftlichen Zwängen oder Ideologien steht, der macht sich halt nicht nur Freunde. Ich verallgemeiner meinen Hass auf die Spezies „Mensch“ weil Sie diese Welt zerstört und ängstlich, faul und zu dumm ist „Humanität“ zu leben. Ich stelle mich offen gegen Rassismus, Intoleranz und Homophobie ohne jetzt jeden Menschen mit meinem privaten Regelwerk zu beurteilen, ich weis wie schnell man fehlgeleitet wird und bin kein Freund davon Überzeugungsarbeit durch Außgrenzung oder Anfeindung zu leisten. Ich bin gerne ein Asi ! Wenn diese Welt sozial sein soll, dann ist asozial wohl die bessere Wahl. (Geiler Rhyme)
2016 hab ich dann mal meine Akustik aus dem Schrank geholt und auf simpelste Art und weise angefangen Songs zu schreiben und das war dann der Beginn von Matt Attack.
Ich war nie gut an der Gitarre, aber seit ich jeden Tag spiele und einfach nur noch das worauf ich Bock habe... seitdem entwickelt sich da was. Wenn man auf sich allein gestellt ist, ist es Dir irgendwann egal, wie schwer etwas ist, ich hab mir dieses „einfach weiter machen“ so angelebt mittlerweile, dass es mir völlig egal ist was andere über mich denken, so lange ich das mache, was mich glücklich macht. Du erlebst immer am meisten Anfeindungen oder Erniedrigungen von denen, denen es nicht gelungen ist, Dich für Ihre Zwecke zu benutzen. Ich will ein Album aufnehmen ? Dann muss ich lernen wie man zu Hause alleine Songs schreibt, produziert und aufnimmt... dachte ich mir im März 2020, um dass zu pushen muss ich Videos machen können.... ich habe echt miserable technische Kenntnisse, aber hey sieh an, das macht alles ganz schön Bock das zu lernen und zu sehen, dass es Ergebnisse bringt. Seit ich neue Songs veröffentliche Ernte ich tatsächlich Anerkennung und ich wage zu behaupten, dass diese Mischung aus diversesten Einflüssen in deutsch so noch nicht existierte.
Wahrscheinlich wieder alles falsch gemacht... den Metallern zu weich, den HC-Crews nicht „true“ genug, Deutschrockern zu hart, den Punks nicht links genug.... den Faschos... fick die Faschos ! Ne ernsthaft, ich find's fett und falls es Leute gibt, die das auch so sehen und bereit sind ein wenig Zeit und Mühe hier rein zu investieren, dann würde ich mich freuen, wenn die sich bei mir melden ! Weniger anzeigen

Berufliches

2005 CUT
2006-2009 Last Advice / Endless Shelter
2009-2013 Stillbirth
2016 - Heute Matt Attack
(2019 Drauf)

Bands/Projekte

Matt Attack

Ein Crossover aus Punkrock / Hardcore / Nu Metal gespickt mit aggressivem, jedoch melodischem, deutschem Gesang aus Hagen

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