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René Neumann

Pop aus Berlin, seit 2010

reneneumannmusik.de

Bio/Info

Letztendlich ist es doch Berlin geworden. Die Großstadt, die nach Jahrzehnten des Dornröschenschlafs als Enklave in der ehemaligen DDR in den letzten zwanzig Jahren wieder zur prosperierenden Hauptstadt und Kulturmetropole hochgepusht wurde und mittlerweile auch zum Zentrum der heimischen Musikindustrie geworden ist. Aber das war für René Neumann gar nicht der eigentliche Grund für den Wegzug aus Köln, sondern die Liebe. Diese unerschöpfliche Quelle aus Freud, Leid und Inspiration, die aus einem gewöhnlichen Song eine herzzerreißende Ballade macht, die gar nicht immer kitschig klingen muss.

René hat in Köln durchaus etwas Wehmut zurückgelassen. Nicht wegen des Karnevals oder des anscheinend unzerstörbaren Lokalpatriotismus’, sondern wegen der Familie, lieben Freunden und dem Tonstudio Kla (...) Mehr anzeigenngwerkstatt Süd, das er inmitten der Domstadt einige Jahre mit befreundeten Musikern wie Felix Herzog, David Schütte und Kurt Fuhrmann betrieben hat. Dort ist 2016 auch seine zweite EP „Im Kreis“ entstanden, bei einer dieser schmerzhaften, aber beglückenden musikalischen Kaiserschnittgeburten, zu denen sich die Studiobetreiber immer gewohnheitsgemäß mit Instrumentaleinsätzen (u.a. Klavier, Cello, Synthesizer) und Ideen aushelfen.

Im Anschluss wurde dieses Album als Großprojekt in Angriff genommen, produziert von Felix Herzog (u.a. Malta, Albrecht Schrader, Hello Piedpiper) und zusätzlich arrangiert von David Schütte. „Offiziell ist kein Lovesong auf dem Album“, erklärt René Neumann überraschenderweise. Obwohl ihm die deutschsprachige Popmusik sehr am Herzen liegt, die zumindest in den Charts mehrheitlich der Liebe verpflichtet scheint, handeln die Lieder auf „Im Kreis“ doch eher von Depressionen, spontaner Flucht aus dem Alltag oder dem Verhältnis zu den Eltern.

Klar, die Liebe muss halt nicht immer kreativ reflektiert werden. Und die neu erstärkte Amore zur nicht mehr weit entfernten Partnerin und der neuen Heimatstadt Berlin muss auch erstmal frische Wurzeln schlagen. Obwohl René nach der Bandbeteiligung bei Transition und Pradier als Sänger/Gitarrist schon seit 2012 unter eigenem Namen deutschsprachige Popmusik macht und live präsentiert, ist er immer wieder gerne Teil von anderen Projekten. So war er für das Goethe-Institut als Kulturmittler deutscher Popmusik in Russland unterwegs oder tourte als „die Band“ der Düsseldorfer Musikerin Luise Weidehaas an Gitarre, Gesang und dem ominösen Omnichord (ein skurriles elektronisches Musikinstrument von Suzuki aus den 1980er Jahren) durch das Land. Außerdem war er 2014 mit seinem Schlagzeuger Mathias Oberlader auf einer zweiwöchigen Straßenmusiktour durch Deutschland unterwegs, mit Bollerwagen und allen dazugehörigen Unwägbarkeiten oder half immer mal wieder als Live-Bassist bei der Bonner/Brüsseler FolkBand The Rachel New Men aus. Die Straßenmusiktour wird 2017 wiederholt und im Herbst starten dann die ersten Club- und Cafékonzerte.

Popmusik, nach der Definition von René Neumann, darf ruhig unspektakulär sein, sofern sie ehrlich gemeint ist und von Herzen kommt. Denn das Herz, darum geht es doch am Ende bei allen Dingen, egal ob man nun in Köln, Berlin oder in Wladiwostok wohnt.

Klaas Tigchelaar

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René Neumann

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