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Groß, größer, Thomann

Anna Partué über den Auftritt beim Blues & Jazz-Festival Bamberg und ihre Führung im Musikhaus Thomann

News von Eric Lubadel
veröffentlicht am 25.08.2017

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Anna Partué über den Auftritt beim Blues & Jazz-Festival Bamberg und ihre Führung im Musikhaus Thomann

Anna Partué live beim Blues & Jazzfestival Bamberg. © Eric Lubadel

Das Tucher Blues- und Jazzfestival 2017 bot zehn Tage lang insgesamt 70 Bands an vielen verschiedenen Spielorten. Gemeinsam mit dem Musikhaus Thomann und dem Stadtmarketing Bamberg wählte Backstage PRO zwei Bands aus, die auf dem Festival auftreten durften: Die afrikanische Künstlerin Yvonne Mwale und die Erfurter Band Anna Partué. Eric Lubadel von Anna Partué hat für uns Eindrücke von ihrem Auftritt und der Führung im Musikhaus Thomann zusammengetragen.

Um 14:30 erreichen wir, die Band Anna Partué, das Gelände des Blues- und Jazzfestivals Bamberg. Sofort begrüßt uns die Bandbetreuerin, führt uns durch den großzügigen Backstage-Bereich und kümmert sich um das Catering.

Klaus Stieringer, Geschäftsführer des Stadtmarketing Bamberg und der Moderator der Hauptbühne klärt seine Anmoderation mit uns ab. Mit dem Tontechniker besprechen wir letzte technische Details und können unser Glück kaum fassen – er hat tatsächlich unseren Rider gelesen.

Ein gelungener Auftritt

16.20 Uhr: Unsere Sängerin Anna ist fertig geschminkt, die Band bereit: Gleich geht es los. Ein kurzer Blick durch den Zaun zeigt gut gefüllte Bankreihen. Moderator Klaus schreit uns zu: "Die 3000 habt Ihr!"

Er rennt auf die Bühne und liefert die wohl beste Anmoderation, die wir je bekommen haben: In zehn Minuten heizt er das Publikum dermaßen an, dass unser Drummer Fabian, der mit seinem Trommeln das Set eröffnet, von ekstatischem Applaus begrüßt wird.

17.30 Uhr: Nach einem fabelhaften ersten Set gibt es eine kurze Pause. Sofort werden Anna und ich zum bereits aufgebauten Merch-Tisch gescheucht, wo uns das kauffreudige Publikum die CDs förmlich aus der Hand reißt.

Weiter geht es mit dem zweiten Set, das das erste noch übertrifft. Die Bänke haben sich stärker gefüllt, wir können unsere Klassiker spielen, die alle zum mitsingen animieren. Als wir die Bühne schließlich verlassen, werden wir vom Publikum mit großzügigem Applaus und Jubelschreien komplimentiert. Wieder backstage werden wir gleich von Bamberg TV überrumpelt, die ein Interview für ihren Festivalblog mit uns führen.

19.00 Uhr: Noch immer komplett überwältigt, beginnen wir einzupacken. Der Merchandise-Koffer wurde vollkommen leer gekauft, keine CD ist mehr übrig. Wir verbringen noch ein bisschen Zeit vor der Bühne, wo gerade der fantastische Peter Karp das Abschlusskonzert gibt, bevor es dann ins Hotel geht. Immerhin haben wir am Montag Großes vor.

Einmal Thomann und zurück

Nach dem Frühstück im Hotel geht es nach Burgebrach, jenem unscheinbaren Dorf, in dem mit Thomann das größte Musikhaus der Welt seinen Sitz hat. Begrüßt werden wir von der Thomann-Mitarbeiterin Franziska Doberauer, die uns eine ausgedehnte Führung über das riesige Gelände gibt.

Der erste Stopp ist das Lager, dessen Geruch nach Pappkartons und Mahagoni-Gitarren das Gefühl einer frisch geöffneten Bestellung versprüht. Es funktioniert fast vollautomatisch mit Robotern, die dutzende Regale absuchen, um dem Kunden sein Produkt aufs Fließband zu legen. Beinahe ohne Zwischenstopps gehen die Artikel zu den DHL-Autos, die vor dem Lager warten.

Nico, unser Basser, und ich staunen über das Fassungsvermögen dieses Lagers, worauf Franzi trocken entgegnet, dass bereits das nächste gebaut würde.

Von Sounds und Schweißern

Weiter geht es durch die Räume, in denen die medialen Aufbereitung der Produkte erfolgt. Hier werden neue Produkte auf einer 360°-Bühne für die Website abfotografiert und Produktvideos erstellt. In einem kleinen Tonstudio werden die Sounds der neuen Instrument eingespielt, sodass Kunden diese auf der Website hören können – bis zu 30 Records täglich werden da abgearbeitet. 

Nächster Halt: Das Thomann-Callcenter. Die Atmosphäre, die hier herrscht, überrascht uns: Statt muffiger Luft und schlechten Bürostühlen wirkt es freundlich und entspannt. Die Gitarre hat man hier gleich neben dem Arbeitsplatz, damit man auch mal zwischendurch seine Fingerfertigkeit trainieren kann. 

In der Werkstatt des Musikhauses sehen wir dabei zu, wie kleinere und größere Reparaturen durchgeführt werden: Ob Schweißen einer Trompete oder Aufziehen von neuen Saiten auf eine Gitarre (in gerade einmal 10 Sekunden) – dies ist der Ort dafür.

Chef-Alarm

Später dann im Verwaltungsgebäude, wo man uns mit Kaffee und kleinen Geschenken verwöhnt, erfahren wir, dass "der Chef uns noch eben kennen lernen will". Ich wechsle nervöse Blicke mit der Band und denke: "Oh Gott. Chef. Das wird jetzt förmlich." Unvermittelt öffnet sich die Tür, und mit schwunghafter Leichtigkeit schallt es uns entgegen: "Na Jungs, hat man euch gut behandelt? Wie war der Gig gestern?"

Beinahe sofort zerstreut Johann "Hans" Thomann, Geschäftsführer von Europas größten Musikalienhändler, mit seiner lockeren Art unsere Befürchtungen. Im Plauderton erkundigt er sich, ob das Festival gut gelaufen sei, und wir bejahen kopfnickend – bis auf den einen Gitarrenständer, der uns abhandengekommen ist.

Hans dreht sich flugs zu einer Mitarbeiterin um und bittet sie, uns einen Gutschein für einen Gitarrenständer auszustellen (zusätzlich zu einem weiteren Gutschein, den wir quasi als Teil der Festivalgage erhalten haben). Doch so schnell, wie er kam, verschwindet Johann Thomann dann auch wieder – noch ein paar letzte Selfies, und er ist fort.

Thomann's Kitchen

Auch unsere Führung neigt sich dem Ende. Franzi verabschiedet uns mit dem Hinweis, unbedingt noch den Shop zu besuchen – eine Empfehlung, der wir gerne nachkommen. Nach einer ausgedehnten Shopping-Tour in den heiligen Hallen Thomanns verlassen wir das (für einen Tag) viel zu große Gelände. Nicht jedoch, ohne noch einen letzten Abstecher ins t.kitchen, das Restaurant des Musikhauses, zu machen.

Dann heißt es Aufbruch: Ab ins vollgepackte Auto und auf, zurück nach Erfurt. Beim nächsten Besuch gibt es sicher auch eine Thomann-Bahn, um alle Spots schnell zu erreichen. Natürlich kostenlos für die Kunden. Wir bedanken uns bei Backstage PRO und dem Thomann Team für dieses ereignisreiche Wochenende!

Ingesamt 8 Bilder, klicken um Fotostrecke zu starten

Unternehmen

Artists

Yvonne Mwale

R'n'B/Soul/Black, World/Ethno, Jazz aus Hünfelden

Locations

Musikhaus Thomann

Musikhaus Thomann

Hans-Thomann-Straße 1, 96138 Burgebrach

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