BLUEPRINT FANZINE 9,5/10 Punkte
Spannung, Spiel und Schokolade geht nicht? Quatsch mit Soße. FORCE TRANKILL aus dem schönen Hessenland legen uns mit ihrer ersten Demo „New start“ definitiv das Überraschungsei des Monats ins Nest. Der Opener „Good days“ macht bereits deutlich, wohin die Reise in den nächsten rund 20 Minuten geht. Stampfende Gitarren eröffnen den Song und walzen sich in die Gehörgänge. Sänger Lars Bittner intoniert die Stampfattacken zielsicher mit seiner Reibeisenstimme – soweit also nix Überraschendes. In der Mitte des Songs geht jedoch die Post ab. Die Stampfgitarren beschleunigen auf gefühlte 3758 km/h und die cleanen Vocals von Lars untermalen einen Refrain, den man einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommt. Spätestens hier wird deutlich, dass die beiden Gitarristen Holger Wenck und Rene Ritzmann schon bei der Combo EVERFEST Erfahrung gesammelt haben und perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Jetzt aber erstmal Luft schnappen und das Gehörte sacken lassen. Doch da beginnt schon Song zwei „Blind circle“ und drückt einen wieder unweigerlich in den Sitz. Der nächste Hammer-Refrain und melodische Gitarrenläufe, die einen sabbernd zur Luftgitarre greifen lassen. Mit „Big trouble“ kommt dann auch Keyboarder Jacky Voutay (wie geil!) zum Zug und läutet den Song mit einem bombastischen Intro ein. Kurzer Flüstergesang und schon folgt der nächste Kniefall-Refrain, der zwar nicht ganz an die Vorgänger herankommt, aber immer noch runtergeht wie ein in Öl eingelegtes Calippo. Mit dem Titelsong „New start“ gibt’s dann einen megamelodischen Abschluss einer rundum gelungenen Demo-CD, die mit ihren vier Tracks leider viel zu kurz ausgefallen ist. Man kann schon gespannt sein auf den ersten abendfüllenden Longplayer der Jungs, denn hier wird Metal mit Eiern fernab irgendwelcher Quietsch-Combos und Fantasy-Poser geboten.
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BLEEDING 4 METAL 9/10 Punkte
Oho, das hat was! FORCE TRANKILL aus Frankfurt bieten eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne. Für die Moderne steht dabei vor allem der stellenweise metalcorige Schrei- und Brüllgesang sowie das eine oder andere Stakkato-Riff, aber dieser moderne Touch ist nur zu höchstens 15% stilbestimmend. Für die Tradition stehen die superben (!), an die PRETTY MAIDS der 80ger erinnernden Melodielinien, unterstützt von Keys, die atmosphärisch sehr gut dazu passen. Weiterhin klingt die Chose auch gerne mal ziemlich nach 80ger Progessive Metal, wie ihn unzählige Bands nach FATES WARNING's Göttergabe "No Exit" zelebriert haben. Dazu kommen starke Reminiszenzen an WHITESNAKE zur "1987"-Phase. Klar wird dergestaltes Niveau hier nicht ganz erreicht, aber diese 4-Track-Scheibe ist auf jeden Fall ein gelungener Appetizer.
Wenn FORCE TRANKILL noch ein bischen mehr Spannung in ihre Songs einbauen, könnte der erste Full-Length-Player ein richtiges Geschenk für Metalfans sein, die gerne Tradition und Moderne auf qualitativ höchstem Niveau verquickt sehen!
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FFM-ROCK 5/5 Punkte
Ganz allmählich erholt sich Frankfurt von der metallischen Flaute der letzten Jahre und hat mit FORCE TRANKILL einen erneuten Hochkaräter in den Startlöchern. Hinter dieser Band verbergen sich aber keinesfalls unbekannte Namen: Da wäre zum einen Jacky Voutay (ex-SHEELA, ex-AVALON), Bassist Sotirios Kelekidis (SINEW), das Gitarrenduo René Ritzmann / Holger Wenck (EVERFEST, ex-BONNEVILLE usw.) und Sänger / Brüllwürfel Lars Bittner (AMYRIS).
Das Demo besteht aus 4 Tracks, wobei mein Favorit eindeutig 'Good days', dicht gefolgt von 'Big trouble', ist. Wenn man denn überhaupt von Favoriten sprechen will / kann, denn alle 4 Songs wirken homogen und doch ist jeder für sich ein Individuum. Wie soll man den Stil von FORCE TRANKILL beschreiben? Diese Frage gestaltet sich in der Tat schwierig. Mir wurde Death - Power - Heavy Metal mit einer großen Portion verstecktem Prog serviert und das verträgt sich eigentlich ganz gut, nur nach dem ein oder anderen Hördurchgang rückt der Progressive - Anteil dann doch ein wenig mehr in den Vordergrund. Jacky Voutay zeichnet sich auch für die Programmings verantwortlich, womit sich das erste auftauchende Fragezeichen über dem Kopf bei Betätigung der Play - Taste und einem anschließenden gut 25 sekündigem Bass-Intro schnell in ein Ausrufezeichen verwandelt.
Die Rhythmusfraktion: Bunte Akzente, präzises, tightes und professionelles Drumming, kraftvolles Bass-Spiel.
Die Gitarrenfraktion: Gibt es seit Jahren nur noch in diesem Doppelpack und dementsprechend sind Rhythmus- und Leadgitarre aufeinander eingestimmt. Knackige Staccato-Riffs und kreativ getragene Solos inklusive.
Der Gesang: Screams, Growlparts und Clean wechseln ständig, die teils sehr vertrackten Gesangslinien sind außergewöhnlich kraftvoll umgesetzt. Die Refrains kommen alle mit einem Hauch Pop versehen daher und sind deshalb nicht mehr so schnell aus dem Ohr zu bekommen.
Bleibt festzuhalten: FORCE TRANKILL haben eindeutig Radioformat und mit der guten Demo - Produktion im Rücken ist sicher noch einiges von ihnen zu erwarten.
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METAL DISTRICT
Metallisches aus Frankfurt am Main hat ja eine gewisse Tradition, und eben dieser wollen sich nun auch die fünf Jungs von FORCE TRANKILL anschließen. Mit dem illustren Wortspiel aus den französischen force und tranquille sind die Hessen aber noch nicht am Ende ihrer Kunst, wie sie auf der Debüt-Demo „New Start“ eindrucksvoll demonstrieren.
Gespielt wird eine sehr melodische Variante des Metal, mit einem nicht unwesentlichen Power Metal Einschlag und einer gehörigen Prise Hard Rock. Rein technisch beweisen hier alle Beteiligten mehr als ausreichende Kompetenz, die Herren wissen sehr genau was sie da tun und vor allem wie sie das kompositorisch zu schönen Songs zusammensetzen. Riffs, Hooks und Bridges, das alles sitzt und die Songs machen durchaus Laune und selbst der Keyboardeinsatz ist gekonnt verbaut, nie zu viel und nie zu wenig.
Nicht unwesentlich zum positiven Eindruck trägt auch der Frontmann bei, der sowohl in den klaren Gesangspassagen als auch bei eher schreienden Stellen souverän und wohlklingend vorgeht. Bisweilen erinnert das stimmlich ein wenig an RAGE. Dazu kommt dann auch noch eine für Demoverhältnisse schon fast unverschämt gute Produktion, für die sich die Frankfurter auch seit 2005 zeit genommen haben, ein Aufwand der sich aber in jeder Hinsicht gelohnt hat.
Zusammen mit dem ausgesprochenen Gespür zu eingängigen Melodien spricht das Beiblatt wohl nicht zu unrecht von enormem Hitpotential. Aber irgendwie liegt hier auch der sprichwörtliche Hase im Pfeffer. Das ganze wirkt mit schon fast chirurgischem Kalkül zusammengesetzt um gerade genug Härte zu entwickeln um die Metalheads zufrieden zustellen, aber ja nicht soviel, dass eventuell die Radiokompatibilität verloren geht. Soviel Wildheit, dass man sich rebellisch fühlen kann, aber nicht soviel dass ruhigere Gemüter Anstoß nehmen könnten. Der Baukasten zum Erfolg gewissermaßen und dennoch beschleicht den Hörer ständig das Gefühl, dass da eigentlich deutlich mehr geht, wie ein alles zerfleischender Hund an der Kette.
Sei es drum, ordentlich ist „New Start“ mit seinen leider nur vier Songs allemal geworden und mich beschleicht das Gefühl, dass man mit FORCE TRANKILL noch rechnen muss, ich für meinen Teil bin gespannt was dabei rauskommt.
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METAL DUNGEON 8/10 Punkte
Die ruhige Mörderkraft aus Frankfurt hat sich ordentlich was vorgenommen. In einem dicken Gewand ganz hübsch verpackt dudelte bie mir die Demo „New Start“ mit ihren 4 Songs „Good Days“, „Big Trouble“, „Blind Circel“ und „New Start“ bei uns ein. Und die ersten Gehversuche überraschen, höchst technisch, höchst abwechselungsreich, viel Drumherum und eine ganze Portion Metal kommen da aus dem Soundtoskop. Mit „Good Days“ wird ein sehr moderner Start hingelegt und der Sound überzeugt. Gesang und Instrumente arbeiten erstklassig zusammen, so das eine sehr saubere arbeit heraus kommt. Alles sehr durchdacht, aber wenig aggressiv. So ganz überzeugen kann der Song beim ersten hören nicht, wird jedoch mit jedem Gang besser. „Blind Circle“ verläuft ähnlich, erstklassige Arbeit, aber wenig Feeling. Fast scheint es so als ob die Jungs von Force Trankill zu viele Ecken abgeschlagen haben. Das Ohr findet keinen halt. So spielt der Song von höchster Klasse einfach an einem davorbei. Doch mit „Big Trouble“ ändert sich das, ein bombastisches Intro leitet ein starken sehr atmosphärischen Song ein. Die düsteren Melodien und der aggressive Gesang stehen der Band deutlich besser, als das durchdachte Technische, was nicht heißt, dass dieser Song weniger komplex wäre.
Zum Ende bieten Force Trankill mit dem starken Dampfwalzen Song „New Start“ auf, welcher trotz seines melodischen Refrains nicht aus dem Schatten von „Big Trouble“ kommt.
Da kann man doch gespannt sein wie das Album wird.
Aufgrund der erstklassigen Musik und der Schwächen im Feeling jage ich euch mit 8 Punkten vom Hof. Mit dem Album erwarte ich mehr Song wie „Big Trouble“, dann verspreche ich die verdienten 10!
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METAFA 10/10 Punkte
New Start stellt die Debut-CD der aus Frankfurt am Main stammenden Band dar. Sie enthält 4 Songs. Sehr melodischer und Top produzierter Powermetal untermalt mit ruhigen Keybordklängen erwartet den Hörer nach Einlegen der CD in den Player. Die Aufnahmen zu dieser CD begannen bereits Anfang 2005.
Die Bandbreite des Gesangs reicht von leisem, fast geflüsterten Vocals über straighte, cleane Passagen bis zu hin zu agressiven Growls. Die insgesamt eher ruhigen Songs bohren sich mit einer Intensität in die Gehörgänge, das hätte ich nicht erwartet. Besonders der schon im gehobenen Midtempobereich angesiedelte Song "Big Trouble" gefällt mir mit seinem schon fast episch anmutenden Opening sehr gut.
Die lange Zeit, die sich die Band mit den Aufnahmen und dem finalen Mix ließ, wurde wirklich nicht vergeudet, beide Daumen hoch !
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MUSIK TERRORVERLAG 8,7/10 Punkte
Na, hier wurde mal nichts dem Zufall überlassen! Die Mini-CD der Frankfurter FORCE TRANKILL kommt mal im optisch auffallenden und hochwertigen DVD-Case daher! Das Booklet hat die gleiche Größe und enthält neben der Bandinfo in Englisch/ Deutsch auch sämtliche Texte und etliche Fotos. Das hat Sinn und Verstand! Bereits Anfang 2005 wurden die 4 vorliegenden Songs in Aschaffenburg aufgenommen, rein instrumental. Die Sängerfrage wurde erst später im Jahr geklärt, damit konnten die Gesangsspuren erst Ende 2005 hinzugefügt werden. Mit dem Mix ließ man sich ewig Zeit, so dass das Werk erst jetzt das Licht der Welt erblickt. Das warten hat sich gelohnt, tönt der progressive Power Metal der Herren doch wahrlich wie eine große Studioproduktion aus den Boxen!
Hut ab! Das zeigt, was man auch ohne viel Kohle heutzutage realisieren kann. Da können sich viele Labels und Bands mal ne ganz dicke Scheibe bei abgucken! Zu einer solchen Aufmachung gehört natürlich auch die entsprechend geile Mucke. Und da haben wir leider nur 4 Tracks mit knapp 20 Minuten Spielzeit... die Hunger auf mehr machen! Neben dem großartig langsam proggig-groovenden Titeltrack zum Schluss begeistert vor allem das recht aggressive "Big Trouble", welches Sänger Lars Bittner auch als coolen Schreihals ausweist. Die Gitarren von Rene Ritzmann und Holger Wenck brillieren im melodischen Bereich, können bei Bedarf aber auch fett pumpen. Der recht modern gehaltene Opener "Good Days" dürfte allerdings auch nicht-Proggies gefallen und groovt eher Richtung UNDERTOW und ähnlichen Kollegen. Lediglich der melodic-Metal-Part in den Refrains weist die Band als klassische Metaller aus, ebenso die rasanten Soli. Hat alles Hand und Fuß und läuft gut ins Ohr. Mit "Blind Circle" kommen wir dann bei FATES WARNING an, gegen deren einmalige Klasse man sogar ein wenig anstinken kann! Vor allem der Chorus ist fein gelungen.
Die perfekte Band für Inside Out! Bis dahin sollten sich melodisch orientierte Progressive Metaller dieses nicht nur optisch hervorragende Newcomerwerk sichern!
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POWERMETAL.DE
Die Augen hören mit. So viel ist sicher. Denn seien wir ehrlich, sind zwei Alben gleich gut, bevorzugen wir am Ende das mit der besseren Verpackung. Schöneres Cover, dickeres Booklet. Das sind Kriterien die ein Musikfan durchaus mit in Betracht zieht. Entsprechend hat man selten Lust darauf ein Album mit einer Erstklässlerzeichnung in den Schacht zu schieben Ein Umstand, den die Newcomer von FORCE TRANKILL ganz offensichtlich sehr genau kennen. Kommt doch ihre in Eigenregie herausgebrachte EP in einem schmucken A5-Digibook daher. Sehr hübsch. Und macht zudem auch gleich sehr neugierig.
Bei den ersten, sehr aggressiven Takten vom Opener 'Good Days' glaubte ich noch hier mal wieder eine ordentliche Portion Thrash vor den Latz geballert zu bekommen. Doch so einfach ist das mit dem Quintett nicht. Denn schon mit dem ersten Break verabschiedet sich der Thrash und offenbart sich ein sehr eingängiger Chorus, den so mancher sogenannter Melodic-Power-Metal-Band gut zu Gesicht stünde. Ja, die Nummer macht gleich richtig Spaß.
Das gilt auch die anderen drei Nummern, die grundsätzlich traditionellen Heavy Metal bieten, dabei aber immer über den Tellerrand hinaus blicken. So paart sich der orchestrale Beginn von 'Big Trouble' mit einer kräftigen Thrash Note und der Titeltrack 'New Start' stampft sehr heavy, leicht angedoomt aus den Boxen.
Da auch die Instrumentierung überzeugt und der Gesang von Lars Bittner mit seinen meist kräftigen, aber immer zur richtigen Zeit auch mal aggressiven und dann wieder sanften Vocals sehr gut zu der Mucke passt, gibt es hier nur ein Fazit zu ziehen: Anhören!
Mich würde es zumindest nicht wundern, wenn die Jungs mit "New Start" nachhaltig auf sich aufmerksam machen und demnächst jemand mit einem Plattenvertrag vor ihrer Nase rumwedelt.
Anspieltipps: Good Days, New Start
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SQEALER ROCKS
So langsam glaube ich doch, dass es da in Hessen (insbesondere im Großraum Frankfurt) eine Fabrik gibt, aus der eine großartige Metalband nach der anderen herausmarschiert und über kurz oder lang nur das eine Ziel verfolgt: Die Eroberung sämtlicher Gehörgänge der Metalzunft. Ein aktuelles Beispiel dieser Maschinerie sind Force Trankill (der Name ist abgeleitet vom französischen Begriff „force tranquille“ – zu deutsch: „ruhige Kraft“), eine 2003 ins Leben gerufene Formation, die so gut wie keine Ecke des Hard’n’Heavy Sounds außer Acht lässt und daraus einen eigenwilligen, massenbegeisternden Klang entwickelt – nachzuhören auf der viersongstarken DEMO.
Ein Blick auf die Personalakte von Force Trankill genügt eigentlich, um zu wissen, dass diese fünf Musiker nicht nur Könner an ihren Instrumenten sind, sondern
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