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One more try - the acoustic sessions

One more try - the acoustic sessions

Release von Marc Tyson & Band

: 2006
Produktion: DIY
Label: Selbstvertrieb

Bezug über

world-of-countrymusic.de

Details

Ein Acoustic-Album mit 14 tollen Songs ohne den Zwang steriler Perfektion,
aber mit dem Anspruch musikalischer Authentizität.
Vollgepackt mit Emotionen, Dynamik und einer gesunden Portion Melancholie lässt sich
ein gewisser autobiographischer roter Faden nicht verleugnen.
Nach einer gesundheitsbedingten kreativen Schaffenspause
bekommen Freunde guter handgemachter Musik einiges zu hören.

Der Opener „Till I can gain control again“ plätschert fröhlich-sentimental vor sich hin,
getragen von verschiedenen Gitarren, welche die Basis für das gesamte Album bilden.
Der Song „One more try“ welcher auch gleichzeitig Namensgeber für die Scheibe ist,
kommt locker-luftig mit einem Hauch Latin-Feeling daher.

Das Radiostationen in Australien, Niederlande, Japan, Schottland, England
und natürlich Deutschland die aktuelle Single spielen,
zeigt das Marc den Nerv des Zuhörers wohl getroffen hat.

Durch den Kontakt mit Byron Hill ergab sich die Chance den Titel „First fool in line“ aufzunehmen.
Das frei übersetzte Thema – der erste Trottel in der Reihe – zeigt, welch ein grandioser
Songschreiber Byron ist. Er schrieb bereits für Größen wie Ray Charles, Kenny Rodgers, Clay Walker, George Strait u.v.m. Bekannt wurde er auch durch Produktionen einiger Alben von Gary Allan.

„Desperados waiting for a train“ ein alter Outlaw-Song beginnt mit einem
sechsstimmigen Satz, um dann mit einer bewußt reduzierten Instrumentierung die
Geschichte des alten Mannes zu erzählen.

“Invitation to my heart” die Einladung ins Herz, öffnet mit seiner eigenwilligen Umsetzung,
musikalisch wie instrumental wohl auch das des Zuhörers.

Beim Kristofferson-Klassiker „For the good times“ ist die Sentimentalität wohl kaum
noch zu steigern und zeigt auch welche ungeahnten Möglichkeiten Musik bietet, um
Traurigkeit realistisch und schnörkellos zu reflektieren.

Singing the blues wiederum marschiert mit einer Fröhlichkeit
über die Silberscheibe, daß einem unweigerlich das Bein zuckt.

Die Ballade „White teardrops“ ist ein sehr persönlicher Song,
welchen Marc seinem Großvater gewidmet hat.

Auch die anderen Titel des Silberlings verführen dazu,
sich einfach mal zurückzulehnen und
entspannt guter handgemachter Musik zu lauschen.

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