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Muddy Boots Blues Band

Rhythm & Blues aus Mannheim, seit 1987

muddy-boots.de

Management/Booking: AXXIAL GmbH

Bio/Info

Good news, folks! The legendary "Monnem Full Throttle Rhythm&Blues Machine" is back on the road...
The Muddy Boots Blues Band...
Das ist mittlerweile eine verdammt lange Geschichte.
Die ersten Jahre 1987 - 89
1987 im Frühjahr suchte Gitarrist und Sänger Eckhard Preiß über eine Kleinanzeige unverzagte Mitstreiter für die Gründung einer Bluesband. Er brachte den Bandnamen gleich mit: „Muddy Boots“ sollte die Truppe heißen, damals noch ohne „Blues Band“, außerdem einen ganzen Haufen Songs, sodaß man ziemlich schnell ein brauchbares Liveset zusammenhatte.
Der erste Gig wurde bereits nach 2 Monaten gespielt, 45 Minuten auf einem kleinen OpenAir-Festival auf der Friesenheimer Insel. Aspen Eve hieß damals der Headliner.
Das war das Gründungs-Lineup: Eckhard Preiß, Guitar & Vocals, Uli Daum, Bassg (...) Mehr anzeigenuitar und Charly Tillman, Drums & Vocals.
Ziemlich schnell nahm das Projekt Fahrt auf, es folgten zahlreiche Gigs in den Clubs der Region.
Im Sommer 1988 stieß dann auf einer privaten Session Bluesharp-Spieler Andreas „Randy Andy“ Hecke dazu, der seitdem festes Mitglied der Band ist. Jetzt ging die Party richtig los, Andreas übernahm das Management. Als Sessionmusiker, unter anderem bei Jim Kahr, war er in der Blues-Szene gut vernetzt. Es folgten Einladungen in die Top-Clubs wie das damals legendäre Miljöö, den Schwimmbadclub, OpenAir-Festivals. Das Ding ging steil.
Aber nach einem weiteren Jahr kam der unvermeidliche Knatsch: Drummer Charlie Tillman schmiß hin, daraufhin hing auch Eckhard Preiß frustriert seine Gitarre an den Nagel.
Der Umbruch 1989
Man schrieb das Jahr 1989 und es kam der große Umbruch: Markus Lauer, damals noch „Keyboarder“ bei der Pfälzer Hardrockband Machine Head, entdeckte mit gerade mal 22 Jahren seine Liebe zum Blues und übernahm dann den Job des Sängers, außerdem brachte er einen neuen Sound mit: Hammondorgel und Piano, welche er auch unvergleichlich virtuos beherrschte und beherrscht. Drummer Dieter Riedel wurde über eine Kleinanzeige gecastet. Jetzt mußte noch ein neuer Gitarrist her. „Hank Spoon“ Sponagel, Gitarrist bei einer Uriah Heep-Coverband und Schulkumpel von Basser Uli Daum griff mit sofortiger Wirkung in die Saiten.
Der Bandname wurde einstimmig auf „Muddy Boots Blues Band“ geändert, und nach wenigen Wochen war die Band schon wieder spielbereit, dank der neuen Mitmusiker allerdings um einiges lauter und Rock'n'Roll-orientierter.
Das kam jedoch ziemlich gut an, sodaß die Gigs zahlreicher und die Venues größer wurden. Es lief gut, aber Gitarrist Hank Spoon war nach einem weiteren Jahr wieder draußen, sein eher hardrocklastiger Gitarrenstil paßte nicht zum Sound der Band.
1990 wurde er durch Fritz „the cat“ Ziegler ersetzt, der einen deutlich konservativeren Sound pflegte. Die Band befand sich auf einem ersten Höhepunkt, man spielte Headliner-Shows in der Alten Feuerwache, spielte mit Maisha Grant, Jim Kahr, auch die damals noch sehr junge und unbekannte Silke Hauck war kurze Zeit mit „on tour“.
Warum dann wenig später auch der mittlerweile dritte Gitarrero Fritz Ziegler seine Papiere bekam, verliert sich im Dunkel der Geschichte.
Die erfolgreichen Jahre 1991-1999
Ersetzt wurde er dann 1991 ausgerechnet durch einen ausgewiesenen Metal-Gitarristen, nämlich Steve „Lucky“ Meier.
Das schien so widersprüchlich, als würde Steve Vai bei den Blues Brothers einsteigen.
Allerdings fügten sich, von Anfang an, seine eigentlich stilbrechenden Jammerhaken-Eskapaden, schneidenden Riffs, Highspeedsoli und Feedbackorgien dermaßen kongenial in den Gesamtsound ein, daß auch dem Skeptiker Andreas („wir sind hier doch keine Metalband“) schnell klar war: „He's the one!“. Und so ist es bis heute.
Die langjährigen Fans der Band trauten ihren Ohren nicht. Wurde in den Jahren davor die Gitarrenarbeit eher mit höflichem Applaus bedacht, brandete nun euphorischer Jubel auf und man konnte regelmäßig bis zum Fußboden offen stehende Kinnladen bewundern.
Die nun mit 3 auf höchstem Niveau agierenden Solisten (Bluesharp, Hammondorgel und Gitarre) gesegnete Band erfuhr einen weiteren Popularitätsschub.
Ausgestattet mit solchermaßen geballter musikhandwerklicher Kompetenz, entwickelte sich über die nun folgenden Jahre ein Spielstil, bei dem die Komplexizität der Songs und die Anzahl und Länge der Soli die einzelnen Songs völlig zu überlagern drohten. Blues und Rock'n'Roll als Feeling drohten zu verjazzen.
Das kam beim „akademischen“ Teil der Fans gut an, bei der „bluesrockenden“ Fraktion vermutlich eher weniger.
Jedenfalls war dies ein Mitauslöser für Basser und Gründungsmitglied Uli „Donald“ Daum, der sich mittlerweile musikalisch eher im Postpunk und Grunge verortet sah, die Band 1997 zu verlassen um sich seinen anderen Projekten zu widmen.
Damit schien jedoch ein Ruck durch die Band gegangen zu sein, die Songs wurden wieder kompakter und groovelastiger. Nachdem man mit dem Nachfolger am Bass nicht glücklich wurde und zum Schluß dann nur noch zu viert auftrat, weil Markus Lauer die Baßläufe dann lieber selbst auf dem Klavier spielte, kehrte Daum 1999 zur Band zurück.
Der Drainout 2000
Es folgten noch einige Gigs, dann schlief das ganze Projekt im Jahr 2000 sang und klanglos ein. Markus Lauer schlug erwartungsgemäß eine Laufbahn als professioneller Musiker ein, der Rest kümmerte in sich in erster Linie um Beruf und Familie, man hatte ja auch allgemein die Mitte 30 zum Teil deutlich überschritten und die sich zu dem Zeitpunkt abzeichnende Gagenproblematik und das beginnende Liveclubsterben boten auch wirtschaftlich keine Perspektive.
Back again 2017
Lange war Funkstille. Man telefonierte gelegentlich. Die Kinder sind schon alle groß. Man hat sich etabliert. In der sich deswegen abzeichnenden Langeweile kam die Idee auf, man könnte ja mal einen auf die alten Zeiten trinken.
Dabei kam es, wie es kommen mußte, No Booze, No Blues, also traf man sich im Proberaum.
Es ist halt wie bei jeder Sucht: wenn man ihr einmal wieder nachgibt, ist man sofort wieder abhängig.
Deswegen muß die Muddy Boots Blues Band spielen, immer weiter, solange es geht.
Um Geld geht es nicht mehr, nur noch um „Good Times“.
Großer Pathos, oder? Yeah! Weniger anzeigen

Audio
  1. Flip Flop & Fly (The Muddy Boots Blues Band "Live!", )Kommentar
  2. Giddy Up A Ding-Dong Kommentar
  3. Come On (The Muddy Boots Blues Band "Live!", )Kommentar
  4. Riding On The L&N (The Muddy Boots Blues Band "Live!", )Kommentar
  5. On The Road Again Kommentar
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