17 Vertreter bestimmen die Preisträger
Die Hauptjury des Deutschen Jazzpreises 2025 steht fest
Deutscher Jazzpreis (2024). © Niklas Heinecke
Nach der Bekanntgabe der 76 Nominierten des Deutschen Jazzpreises 2025 ist es nun an den 17 Mitgliedern der Hauptjury, bestehend aus Mitgliedern der Fachjury sowie namhaften Persönlichkeiten aus der Jazzszene und dem Kulturbereich, die diesjährigen Preisträger:innen in den 22 Kategorien final zu bestimmen.
Ein Zeichen für den Jazz
Die Preisverleihung findet am 13. Juni 2025 im Kölner E-Werk statt und bietet neben der Ehrung der Preisträger:innen ein abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen musikalischen Beiträgen von Nduduzo Makhathini, nominiert als Live Act des Jahres international, und zwei weiteren Live Acts, die Ende April bekannt gegeben werden.
Der Deutsche Jazzpreis soll die Relevanz und Kreativität des Jazz unterstreichen und ein Zeichen für die Wertschätzung dieser Kunstform schätzen. Die Veranstaltung bringt Musiker:innen, Branchenvertreter:innen und Musikbegeisterte zusammen, um gemeinsam herausragende musikalische Leistungen zu feiern.
Stimmen aus der Jury
Nicole Mitchell, Musikerin und Mitglied der Hauptjury seit der vierten Edition, über ihre Jurytätigkeit:
"Gerade heute verdienen Künstler:innen besondere Anerkennung und Unterstützung für ihre Arbeit, denn es erfordert großen Mut, aufrichtig zu sein und Kunst zu schaffen, die aus dem Herzen spricht. Genau deshalb engagiere ich mich als Jurymitglied für den Deutschen Jazzpreis."
Tony Lakatos ist bereits seit der vierten Edition Teil der Fach- und Hauptjury des Deutschen Jazzpreises und fasst die Erfahrungen kurz und treffend zusammen:
"Eine vielfältige Auswahl an engagierten und talentierten Menschen erhält die bedeutendste Jazz-Auszeichnung Deutschlands. Es ist eine Ehre, Teil der Jury zu sein!"
Die Hauptjury des Deutschen Jazzpreises 2025
- Werner Aldinger – Labelbetreiber (enja & yellowbird records)
- Vincent Bababoutilabo – Musiker, Autor
- Maxi Broecking – Journalistin, Autorin (ZEIT, Tagesspiegel, Taz, Jazzthing), Referentin (Columbia University, HCA), Kuratorin, Publizistin
- Martin Brugger – Musiker und Produzent, Mitgründer von Squama Recordings
- Janis Burley Wilson – Präsidentin des August Wilson African American Cultural Center, Gründerin und Direktorin des Pittsburgh International Jazz Festival
- Karen Kennedy – Artist-Managerin, Präsidentin und Gründerin 24 Seven Artist Development
- Tony Lakatos – Saxophonist, Komponist, Produzent
- Marieke Meischke – Autorin, Künstlerische Leitung Jazz Maastricht/Music Meeting Festival, Beraterin Dutch Performing Arts Fund, Vertrauensberaterin
- Nicole Mitchell – Flötistin, Komponistin
- Danilo Pérez – Pianist, Komponist, Pädagoge, Humanist sowie Gründer & Künstlerischer Leiter des Panama Jazz Festival & Berklee Global Jazz Institute
- Gilles Peterson – Radiomoderator, Club-DJ, Labelinhaber und Festival-Kurator
- Diego Piñera – Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur
- Claus Reichstaller – Jazztrompeter und Professor an der Hochschule für Musik und Theater München
- Matana Roberts – Bildende:r Künstler:in, Komponist:in und Musiker:in
- Daniela Siemon – PR-Beraterin, Inhaberin der Agentur der Promotor
- Marie von der Heydt – Geschäftsführerin Musicboard Berlin GmbH
- Dennis Wiesch – Dramaturgie und Projektentwicklung bei der Monheimer Kulturwerke GmbH
Deutscher Jazzpreis
Seit 2021 prämiert der Deutsche Jazzpreis herausragende künstlerische Leistungen der nationalen und internationalen Jazzszene. Hauptfördernde des Preises ist die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Die fünfte Preisverleihung findet am 13. Juni 2025 in Kooperation mit der Stadt Köln und dem Land Nordrhein-Westfalen im E-Werk Köln statt.
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