Blick über Grenzen hinweg
Die jazzahead 2027 in Bremen will die internationale Vernetzung der Jazzbranche stärken
jazzahead! Fachmesse 2026. © Jens_Schlenker
Als internationaler Branchentreff bringt jazzahead! jedes Jahr zentrale Akteure der Jazzszene zusammen. Im Mittelpunkt stehen der internationale Austausch, Networking und die Anbahnung neuer Kooperationen, die sich im Rahmen von Panels, Konferenzen und Gesprächen ergeben können.
Zwei Regionen im Mittelpunkt
Mit dem Baltikum rückt ein Wachstumsmarkt in den Mittelpunkt, eine Region, die auch für viele Branchenprofis noch ein unbeschriebenes Blatt ist. Das jazzahead!-Team geht gemeinsam mit der Partnerregion auf eine Suche nach Talenten aus Estland, Lettland und Litauen – jedes Land wird je drei Showcase-Acts stellen.
Von 2027 bis 2029 ist die Fokusregion Asia Pacific. Neben mindestens drei Showcases aus dem Pazifikraum wird es auch Panels und Diskussionen mit Experten geben. Dabei sollen nicht nur Jazz-Hochburgen wie Japan und Australien, sondern auch die Szenen weniger beachteter Länder wie Südkorea, Indonesien und Thailand beleuchtet werden.
Neues Format für die Eröffnung
Beim Ablauf der Messe 2027 gibt es einige Veränderungen. Statt wie bisher mit einem klassischen Grand Opening beginnt die jazzahead! bereits am 21. April mit einer Exhibitors' Vorschau. Dieser Abend richtet sich ausschließlich an Branchen-Fachkundige.
Vom Messestand auf die Bühne
Die weltweit bedeutendste Jazzmesse versteht sich gleichzeitig auch als internationales Sprungbrett für aufstrebende Jazzmusiker. Auch 2027 sollen die Showcase-Konzerte wieder zu einem Treffpunkt für Künstler und die Musikbranche werden.
Vom 25. August bis zum 30. September 2026 können sich Künstler für die insgesamt 38 Showcase-Slots bewerben. Eine Jury wählt anschließend aus den internationalen Bewerbungen die Künstler aus, die sich in 30- bis 45-minütigen Kurzkonzerten dem Fachpublikum präsentieren dürfen.
Vom 22. April an werden neben der Messe und den Showcases außerdem rund 120 Konzerte an zwei Clubnight-Abenden stattfinden. Erwartet werden Tausende Besucher sowie internationale Fachleute aus der Musikbranche.