Für bessere Vernetzung
Initiative Musik startet neues Netzwerk für Pop- und Jazzpreise
Katja Lucker. © Roland Owsnitzki
Neben Veranstaltern soll das Forum auch den Jurys von Preisverleihungen, Branchenvertretern und kulturpolitischen Akteuren einen Anknüpfpunkt bieten. Einige Partner für das Netzwerk konnten bereits gewonnen werden.
Vernetzung u. a. durch Branchentreffen
Das Hauptziel ist eine bessere Vernetzung der Musikpreise auf Bundes- und Landesebene. Einer der ersten Schritte der Netzwerkentwicklung wird eine Umfrage unter preisstiftenden Organisationen sein, in der Herausforderungen identifiziert und Lösungen erarbeitet werden sollen.
Ebenfalls geplant sind Arbeitsgruppen und Branchentreffen (unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Female Producer Prize), bei denen Themen wie Juryprozesse, Förderlogiken und Diversitätskriterien sowie die Intensivierung des Austausches mit Kulturpolitik und Förderinstitutionen im Fokus stehen.
Bei den diesjährigen Ausgaben der Branchenevents c/o Pop und der jazzahead! wird es erste Einblicke in das Netzwerk geben.
Alle sind eingeladen
Katja Lucker, die Geschäftsführerin der Initiative Musik, sagt in einer Pressemitteilung über das Netzwerk:
"Musikpreise sind keine bloßen Auszeichnungen – sie erzählen Geschichten, sie setzen Zeichen und machen Künstler*innen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene präsent. Sie zeigen, wie vielfältig, relevant und mutig Pop- und Jazzkultur in Deutschland ist. Als Initiative Musik sehen wir täglich, wie Preise Karrieren eröffnen, Identität stiften und Debatten anstoßen. Dieses Potenzial wollen wir mit dem neuen Netzwerk bündeln und sichtbar machen – für die Szene, die Kreativwirtschaft und die Politik."
Sabine Lydia-Schmidt, Leiterin Strukturförderung bei der Initiative Musik, bietet allen die Möglichkeit, dem Netzwerk beizutreten:
"Wir laden alle ein, die Pop- und Jazzpreise mitgestalten – Preisverantwortliche, Jurys, Fördernde, Branchenteilnehmende und kulturpolitische Akteur:innen. Mit der Strukturförderung der Initiative Musik begleiten wir diese Szene seit Jahren – und wir wissen: Jetzt ist der Moment, diese wertvolle Förderarbeit auch strukturell zu vernetzen und zukunftsfähig aufzustellen."
Als erste Partner für das Netzwerk Pop- und Jazzpreise konnten bereits neben dem Female Producer Prize u. a. popNRW, der Jazzverband Sachsen und der Preis für Popkultur gewonnen werden.
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