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Förderung der Vernetzung

LiveKomm startet "Mission: Live Music" für Clubs und Festivals

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 28.09.2026

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LiveKomm startet "Mission: Live Music" für Clubs und Festivals

© manu gvzman via pexels.com

Die LiveKomm hat beim Reeperbahn Festival 2026 den Start ihres neuen Projekts "Mission: Live Music" vorgestellt. Das bundesweite Weiterbildungs- und Vernetzung-Format richtet sich an Musik-Clubs und Festivals und soll den Austausch innerhalb der Live-Branche fördern.

"Mission: Live Music" baut nach Angaben der LiveKomm auf den Erfahrungen der bisherigen Veranstaltungsreihe "Festivals Aktuell" auf. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ehrenamt, das für viele Clubs und Festivals eine wichtige Rolle bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen spielt. 

Das neue Format soll künftig aus regelmäßigen Online-Angeboten und Präsenzveranstaltungen bestehen. Geplant sind Workshops, Inputs und sogenannte Peer-Learning-Formate, bei denen sich Akteure aus der Branche untereinander austauschen können. Die Präsenzveranstaltungen sollen an relevanten Branchen-Events stattfinden. 

Wissenstransfer fördern

Thematisch geht es um konkrete Herausforderungen, mit denen Musikspielstätten und Festivals konfrontiert sind. Dazu gehören unter anderem Ehrenamtsmanagement, Fördermöglichkeiten und rechtliche Rahmenbedingungen. Auch Awareness und Safe Spaces, Inklusion, Nachhaltigkeit sowie der soziokulturelle Auftrag von Live Musik Spielstätten stehen auf der Agenda. 

Zum Start wird das Projekt von der Deutschen Stiftung für Enagement und Ehernamt unterstützt. Langfristig soll "Mission: Live Music" nach Vorstellungen der LiveKomm Clubs und Festivals stärker miteinander vernetzen und den Wissenstransfer zwischen den unterschiedlichen Akteuren erleichtern. 

Zum Auftakt fanden mehrere im Rahmen des Reeperbahn Festivals statt. Beteiligt waren neben der LiveKomm die Bundesstiftung LiveKultur, das Clubkombinat Hamburg, LivaDMA und das Reeperbahn Festival. Veranstaltungen gab es unter anderem im LiveKomm House sowie beim Format "Spotlight on: Festival Culture" im Knust. 

Gespräche über die Rahmenbedingungen der Livebranche 

Neben den Weiterbildungsangeboten nutzte die LiveKomm das Reeperbahn Festival auch für Gespärche mit politischen Vertretern. Nach Angaben des Verbands ging es dabei insbesondere um die Rahmenbedingungen für Clubs und Festivals. 

Unter anderem traf sich die LiveKomm mit Bundesumweltminister Carsten Schneider sowie Martin Rabanus, dem Obmann im Anschlzss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages. Als zentrale Themen nennt der Verband Schallschutz und Kulturförderung. LiveKomm-Geschäftsführer Christian Ordon äußert sich folgendermaßen:

"Das Reeperbahnfestival ist ein zentraler Angelpunkt der Branche und damit das perfekte Sprungbrett für unsere Mission: Live Music. Wir freuen uns, dass unsere Angebote so viel Zuspruch erfahren haben. Auch den politischen Austausch im authentischen Rahmen von Club- und Livekultur, den das Reeperbahnfestival bietet, schätzen wir sehr – so können wir unseren Gesprächspartner*innen greifbar vermitteln, welche gesellschaftliche, verbindende Kraft Livemusik entfaltet."

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