"Wenn ich sterbe, geht das ganze Geld zurück an Künstler"
Nach seinem Tod: Oliver Trees Familie gründet Stiftung für junge Künstler
Oliver Tree (2026). © Prime Entertainment
Mit 32 Jahren verstarb der Elektropop-Künstler Oliver Tree tragischerweise am 14. Juni bei einem Hubschrauberabsturz in Brasilien. Bereits seinem Tod gab Interviews, in denen er seine Stiftungspläne erwähnte:
"Wenn ich sterbe, geht das ganze Geld zurück an Künstler. Deshalb habe ich eine Stiftung gegründet, sie heißt "Dr. Oliver Trees Art Grants for Baby Geniuses". Hoffentlich wird sie 100 Jahre Bestand haben."
Das Geld der Stiftung besteht aus Trees nicht kunstbezogenen Vermögenswerten, außerdem werden Spenden angenommen. Details zu Bewerbungsvoraussetzungen und Einreichungsfristen sollen folgen.
Starke Überzeugungen
Im Leitbild der Stiftung heißt es:
"Oliver war überzeugt, dass Künstler ihr Handwerk am besten nicht durch Studium perfektionieren, sondern indem sie die Hände schmutzig machen und Dinge erschaffen. Die Stiftung vergibt Grants an Künstlerinnen und Künstler, die in den Bereichen Musik, Film, Installation und Performance arbeiten."
Oliver Tree selbst hatte klare Vorstellung, wie sein Vermögen genutzt werden solle:
"Ich möchte, dass das Geld in die konkrete künstlerische Arbeit fließt. Man darf mit dem Geld keine Ausrüstung kaufen. Man darf mit dem Geld keine Aus- oder Weiterbildung finanzieren. Man muss konkret Leute einstellen, um konkret Dinge herzustellen – und man darf Ausrüstung mieten, um Dinge herzustellen."
Weiter erklärte er:
"Ich habe einen Ausschuss eingerichtet, der nach meinem Tod tätig wird – und ich habe vor, dies noch zu Lebzeiten zu regeln –, in dem grundsätzlich alle darüber abstimmen, an wen das Geld jedes Jahr geht."
Seine Familie sollte hingegen leer ausgehen:
"Wenn ich also sterbe, ist in meinem Testament festgelegt, dass nach meinem Tod meine Familie – niemand – auch nur einen Cent bekommt."