Gemeinsames Forschungsprojekt
Popakademie und Fraunhofer IDMT erforschen Auswirkungen generativer KI auf die Musikwirtschaft
popakademie künstliche intelligenz
© Popakademie
Im Mittelpunkt des Projekts "Perspektive 2036 - Musikwirtschaft in der Zukunft" steht die Frage, wie generative KI die Musikbranche und Musikkultur bis 2036 verändern könnte. Das Forschungsprojekt soll mögliche Zukunftsszenarien für die Musikwirtschaft entwickeln.
Vorgestellt wird das Projekt beim "INSIGHT Forum 2026 – Interdisziplinäre Perspektiven auf disruptive Innovationen" am 29. und 30. September in Berlin.
Die Popakademie wird die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen der Technologie untersuchen. Das Fraunhofer IDMT soll hingegen die Entwicklung generativer Musik-KI sowie deren technische Möglichkeiten und Risiken analysieren. Gemeinsam werden die beteiligten Institutionen Zukunftsbilder entwickeln und mit Stakeholdern aus der Branche diskutieren.
Rechtliche und wirtschaftliche Auswirkungen
Die Ergebnisse sollen Politik und Musikwirtschaft dabei unterstützen, technologische Entwicklungen frühzeitig einzuordnen und Handlungsoptionen abzuleiten. Zudem sollen sie Impulse für Rechtsnormen, Lizenzierungsverfahren, Transparenzanforderungen und Vergütungsmodelle geben.
Prof. Dr. Alexander Endreß, Studiengangsleitung Musikbusiness B.A. an der Popakademie Baden-Württemberg, erklärt:
"Generative künstliche Intelligenz durchdringt unsere Gesellschaft in einem rasanten Tempo. Gerade im Zusammenhang mit digitalen Innovationen ist die Musikwirtschaft immer eine der ersten Kreativindustrien, die in teils disruptiver Weise davon betroffen ist. Wir müssen uns daher frühzeitig mit möglichen Konsequenzen dieser gesellschaftlichen Durchdringung auf unsere musikalische Kultur auseinandersetzen."