Erfolgreiche Preisverleihung in Berlin
Preis für Popkultur 2026: Auszeichnungen für Peaches, Nina Chuba und Westbam
Nominierte, Gewinner:innen, Laudator:innen, Live-Acts, Moderation und das Orga-Team vom Verein zur Förderung der Popkultur nach der gelungenen Preisverleihung / Show 2026. © empire media
Der Preis für Popkultur fand 2026 erstmals am Tag der Fête de la Musique statt. Bereits am Nachmittag zog ein öffentliches Konzertprogramm mit Auftritten von 6euroneunzig, Baumgart und Nadja Benaissa zahlreiche Besucher:innen vor das Planetarium. Am Abend folgte die Preisverleihung, moderiert von Journalistin Victoria Reichelt.
Der seit 2016 vergebene Preis wird vom Verein zur Förderung der Popkultur organisiert und zeichnet künstlerische Leistungen unabhängig von Charts oder Verkaufszahlen aus. Im Mittelpunkt stehen Qualität, gesellschaftliche Relevanz und Innovation. Tim Renner, Kulturpolitiker, Musikunternehmer und Autor erklärt dazu:
"Pop braucht nicht unbedingt Staatspreise, aber Auszeichnungen, die aus der Szene für die Szene kommen, so wie der Preis für Popkultur."
Alle Gewinnerinnen und Gewinner 2026
- Lieblingskünstler:in / Lieblingsband: Peaches
- Hoffnungsvollste Newcomer:in: Grenzkontrolle
- Lieblingsproduzent:in: Novaa
- Lieblingsalbum: Tristan Brusch – "Am Anfang"
- Lieblingssong: Fayim – "Näher"
- Bewegendstes Bild: Jamel – "Lauter Widerstand"
- Beeindruckendste Liveshow: Nina Chuba – Arena Tour
- Gelebte Popkultur: SchwuZ Queer Club
- Lieblingspodcast: Jan Schwarzkamp – "Der Soundtrack meines Lebens"
- Herausragendes gesellschaftliches Engagement: Corner Chor – "Scheiß AfD Jodler"
- Preis für das Lebenswerk: Westbam
Lebenswerk für Loveparade-Mitbegründer Westbam
Mit dem Ehrenpreis würdigte der Verein einen der wichtigsten Wegbereiter der elektronischen Musik in Deutschland. Als DJ, Produzent und Mitbegründer der Loveparade hat Westbam die Entwicklung der Clubkultur über Jahrzehnte entscheidend geprägt. Die Laudatio hielt House-Legende Robert Owens.
Neben musikalischen Leistungen standen auch gesellschaftliche Themen im Fokus der Preisverleihung. Auszeichnungen für Projekte wie Jamels "Lauter Widerstand", den Corner Chor oder den SchwuZ Queer Club unterstrichen den Anspruch des Preises, kulturelle Vielfalt und gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen.
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