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ABOUT MONSTERS

Alternative Rock aus Osnabrück, seit 2016

aboutmonsters.de

Label: RAR / Motor Entertainment

Bio/Info

Veränderung ist das Gesetz des Lebens. Veränderung ist das Resultat allen Lernens. Und Veränderung bedeutet immer, einen Schritt vorwärts, einen Schritt weiter zu gehen.
Denn nur so bleibt man den Monstern auch diesen einen Schritt voraus.
Vor ihnen Wegrennen kann man sowieso nicht …
Und manchmal ist die Veränderung so groß, dass ein altes Image, ein alter Sound und ein alter Name nicht mehr passen, zu eng werden und abgestreift werden müssen wie eine zu enge Haut. Wenn dann noch ein Wechsel im Line-Up dazu kommt, wird es Zeit, diese Veränderung zu umarmen. Denn die About Monsters gab es schon, bevor sie sich so nannten – doch jetzt haben sie sich selbst gefunden.
In einer Welt, in der Imagine Dragons als Rockband gelten und sowieso alle paar Tage ein Schlaumeier meint, dass Rock nun endgü (...) Mehr anzeigenltig tot sei, beweisen diese fünf Freunde das Gegenteil. Sie zeigen wie Alternative Rock neu geboren und gedacht wird. Es geht bei ihnen dabei nicht um Karriere, es geht auch nicht um Eitelkeiten, um Follower und nicht um mögliche Deals. Es geht um die Musik, die Band, die Fans. Punkt. Aus.
Die About Monsters sind Florian Brunemann an der Lead Gitarre, Madeleine „Maddy“ Wiebe singt, Sönke Heuer sitzt an den Drums, Torben Heuer spielt den Bass und Alexander Tepe die Gitarre und obwohl sie noch jung sind – alle gerade mal Mitte 20 – sind sie keine naiven Anfänger. „2010 haben Maddy, Sönke und ich angefangen Musik zu machen“, erinnert sich Torben. Bis 2014 waren sie – wie er selbst sagt – eine Schülerrockband, die jedoch nie stillstand. Was vielleicht auch an ihrer Heimat Osnabrück liegt. „Wir haben eine gute, lebendige Musikszene, die sich aber sehr auf Metal fokussiert – oder Deutschrock. Das ist die Mode.“ Und für diese Mode interessierten sie sich so gar nicht, sondern für ihr eigenes Ding. Doch durch die Dynamik bei sich zu Hause und ihren eigenen Ambitionen entstand Reibung – und so kann sich Kreativität entzünden.
Nach dem Verlust ihres ersten Gitarristen und einer Pause, startete die erste echte Bandformation mit Neuzugang Florian. „Schon damals, obwohl wir so jung waren, hatten wir viele Auftritte – auch kleine Festivalauftritte. Wir nahmen die ersten Lieder im Studio auf. Wir spielten vor 50, vor 100 und dann vor 200 Leuten. Wir haben schnell viel erreicht“, beschreibt Torben die zweite Phase ihres Werdegangs. Doch erst als sie nach ihrer ersten EP beschlossen, den Fokus auf den Gesang zu legen, begannen die entscheidenden Veränderungen
Zusammen entwickeln sie aus den Ideen jedes einzelnen das Grundgerüst ihres Sounds in der guten alten authentischen Probenraumsituation, eine Bande Kreativer, ihre Instrumente und die Freiheit sich nach ihrer Lust auszuleben. Und wie ernst es ihnen ist, beweist schon, dass auch sie für ihre
Band eine Gbr gegründet haben, sogar obwohl alle fünf nebenher noch arbeiten oder studieren.
Trotzdem proben sie mindestens zwei Mal die Woche und treten auf, wo immer sie können. Alle
Aufgaben wurden untereinander aufgeteilt – die Finanzen, das Booking, die Technik. Torben dazu:
„Das ist uns wichtig, damit wir alles kontrollieren und auch, weil wir dann alles einfach abhaken
können.“ Die letzte große Veränderung war, dass Maddy derweil ihr Instrument beiseitelegte: „Ich
habe festgestellt, dass ich eine richtige Frontfrau sein will. Und das konnte ich nicht, wenn ich an
den Mikroständer gebunden war und die Gitarre umgeschnallt hatte.“ Und die dadurch entstandene
Lücke schloss Alex, der damit das Line-Up komplett machte.
Die Arbeit an ihrem selbstbetitelten Debüt begann Anfang 2017 und seit Herbst 2017 begleitete sie
dabei Produzent Arne Neurand vom Horus Studio Hannover, wo sie dann auch im Frühjahr 2018
innerhalb von vier Wochen aufgenommen haben. Auf dem Weg dahin haben „wir ganz viel
gejammt. Denn jeder hat eine ganz persönliche Geschmacksrichtung und so kann sie das
vermischen und verbinden.“ Doch eines war immer klar und stand nie zur Debatte: „Natürlich
versuchen wir möglichst viele Leute zu erreichen – natürlich! Aber das ist nicht der Fokus. Der liegt
darauf, live und auf unserer Platte uns selbst authentisch darzustellen. Wir haben uns entschieden,
dass zu machen, worauf wir Lust haben“, fasst Torben ihr Mantra zusammen.
Und worauf sie Lust haben ist die klassischen Elemente des Rock mit modernen Konzepten zu
verknüpfen. Sie nehmen ihre Vorlieben und stellen daraus einen eigenen Stil zusammen, der auf
klare, wuchtige Gitarren und auf einem makellosen, mächtigen Rhythmus basiert. Diese Lieder
treiben den Hörer vor sich her und es gibt kein Entkommen. Darüber Maddys Stimme, die sich
weigert mit irgendeiner Frontfrau verglichen zu werden, sie klingt oft fast androgyn. Immer ist sie
dabei ganz dicht bei Dir und doch nie zu fassen. Das erschafft eine eindringliche Stärke – About
Monsters kreieren einen Sound, der dem Hörer fast das Adrenalin ausgehen lässt, so viel Kraft wird
übertragen. Es ballert, „in your face“, aber nie prollig, sondern subtil und fein gestaltet. Sie sind
keine Schrammler, sie sind Handwerker. Und wo manche Rockmusiker dazu tendieren, zu poppig
zu werden, haben About Mosters einfach große Melodien, die trotz ihrer Eingängigkeit ohne
Brimborium rocken. „Wir haben darauf geachtet, dass von allem was wir geil finden, etwas auf der
Platte zu hören ist“, beschreibt Maddy ihren Weg. In Songs wie „Lemon“ und „No Air“ zum
Beispiel hört man Punk und Echos von Pop-Punk, der sich aber nie anbiedert. Da ist die Härte und
Konsequenz von Metal und ebenso das Introspektive des Post-Punk und Emotional Hardcore. Man
kann in ihrer Musik die Subways ebenso wie Billy Talent fühlen, Riff um Riff lösen sie gute
Erinnerungen wach, und doch sind diese zu sehr zu einem eigenen Stil verwachsen als das die
Referenzen eine Rolle spielen. Und sie selbst sagen es ganz einfach und wie es ist: „Wir spielen
Alternative Rock Music!“
Wo ihre Einflüsse liegen, erkennt man auch daran, dass die Songs auf Englisch sind – man
reflektiert und spiegelt nun einmal immer seine Vorbilder. Diese Texte kommen dabei
ausschließlich von Frontfrau Maddy: „Ich schreibe sie aus dem Bauch heraus. Ich verarbeite meine
persönlichen Ängste und alle Dinge, die mich beschäftigen. Ich verpacke es aber so, dass ein großer
Interpretationsspielraum bleibt und sich jeder damit identifizieren kann.“ Oft waren es die Riffs und
die anderen musikalischen Puzzleteile eines neuen Liedes, die ihr die Inspiration gaben und ihre
Ideen schärften. „Ich verbinde sehr viel mit dem Album. Es ist ein Tagebuch“, betont Maddy. „Ich
habe eine krasse Phase in meinem Leben damit überwunden und das alles in etwas Schönes
verwandelt.“ Es war eine Phase voller Selbstzweifel gewesen, ausgelöst unter anderem durch eine
Trennung und auch durch Stürme in der Familie. Überall kamen Monster zum Vorschein. „Um
nicht komplett in Depression zu verfallen, habe ich diese Dinge in Texte gepackt. Das hat geholfen.
Und wenn man genau lauscht, kann man das alles hören.“ Torben ergänzt: „All die Probleme, die
sie aufarbeitete, die Geschichten, ihre inneren Dämonen, die fassen wir in unsere Musik. Es geht
immer im die inneren Monster. Denn auch die äußeren Dinge, die sozialen Probleme, auch sie
beginnen bei den inneren Dämonen anderer Menschen.“ So kam durch Maddys Texte übrigens auch
der Name der Band zustande. Und auch das Cover drückt den Inhalt perfekt aus, denn wer dort ein
Tagebuch sehen will, aus dem die verbannten Dämonen wieder in die Welt greifen, oder einen
Roman, im dem die all die Monster in ein Narrativ gesperrt sind und jederzeit ausbrechen können,
der liegt nicht falsch.
Doch trotz all dieser Tiefe ist schon die erste Single „Shadow“ ein eingängiger, einprägsamer Song
der About Monsters perfekt vorstellt, auch wenn er in gewissem Sinn eine Ausnahme darstellt, da er
nicht direkt aus Maddys Leben entstanden ist. „Es ist eine fiktive Geschichte“, sagt sie. Die Musik
hat ihr das Bild eines oder einer Ex gegeben, die ihrer ehemaligen Liebe folgt, sie beharrlich aus
den Schatten jagt und dabei selbst zu einem wird. Ein Stalker, der singt: „Your the leading role –
welcome to my show“. Eine ganz besondere Art von Monster …
*
Man vergisst übrigens nie, dass dieses Album, trotz seiner Themen und Härte aus Spaß und Freude
entstanden ist, und dass gleichzeitig Ernsthaftigkeit und Können dahinterstecken. About Monsters
werden damit nicht nur viele ihrer alten Fans mitnehmen und glücklich machen, sie werden viele
neue gewinnen. Denn auch alle spüren: „Es ist unser Neuanfang! Ein neuer Name, die neue Band
und das neue Album!“, wie Maddy voller Begeisterung wiederholt.
Das hier ist nur der erste, großartige Schritt für About Monsters.
Die Veränderung geht weiter.
Wie könnte es auch anders sein? Weniger anzeigen

Line-up

Torben Heuer

Bassist

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