Atlas Jazz Project
Kurzbeschreibung:
Atlas Jazz Project ist der Titel eines Albums mit fünf progressiven Kompositionen für eine zehnköpfige Fusion-Jazzband um den Komponisten und Pianisten Leon Kerner. Gegenstand des Projekts ist die professionelle Produktion und Veröffentlichung dieses Albums, das im Sommer 2026 in den Groundlift Studios realisiert wird. Die Kompositionen verbinden zeitgenössischen Jazz mit vielfältigen musikalischen Einflüssen aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten und eröffnen eigenständige, innovative Klangräume jenseits stilistischer und geografischer Grenzen.
Ein zentrales Anliegen des Projekts ist die konsequent diverse und international besetzte Ensemblezusammensetzung: Mindestens ein Drittel der Musiker:innen sind weiblich oder divers, ein weiteres Drittel (...) Mehr anzeigenverfügt über außereuropäische kulturelle Hintergründe. Die Band setzt sich aus internationalen Studierenden und Alumni der Hochschule für Musik und Theater München sowie aus erfahrenen Musiker:innen zusammen, mit denen Leon Kerner im Rahmen langjähriger künstlerischer und ehrenamtlicher Tätigkeiten, insbesondere in Ostafrika, zusammengearbeitet hat. Mehrere Ensemblemitglieder sind in der deutschen und internationalen Jazzszene etabliert und stehen für ein hohes Maß an künstlerischer Exzellenz und instrumentaler Virtuosität.
Vor dem Hintergrund aktueller weltpolitischer Spannungen sowie der zunehmenden Automatisierung musikalischer Produktionsprozesse durch künstliche Intelligenz versteht sich Atlas Jazz Project als bewusst menschliches, kollektives und interkulturelles Musikprojekt. Durch kompositorische Tiefe, herausragende spielerische Qualität und eine professionelle Produktions- und Veröffentlichungsstruktur leistet das Projekt einen nachhaltigen Beitrag zur Stärkung einer vielfältigen und zukunftsorientierten Jazzszene.
Ausganssituation:
Leon Kerner ist Alumnus der Hochschule für Musik und Theater München im Fach Jazzpiano und studiert derzeit Komposition an der ArtEZ University of the Arts in Arnhem. Er ist als Pianist, Komponist und musikalischer Leiter in unterschiedlichen Formationen tätig und konzertiert regelmäßig in Deutschland und den Niederlanden. Seine künstlerische Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von zeitgenössischem Jazz, kompositorischer Arbeit und interdisziplinären Projekten.
In den vergangenen drei Jahren hat Leon Kerner neben seiner kontinuierlichen Konzerttätigkeit zwei großformatige internationale Musiktheaterproduktionen konzipiert, komponiert und geleitet. Diese wurden sowohl in Deutschland als auch in Tansania aufgeführt und mit Ensembles realisiert, die jeweils paritätisch aus Musiker:innen beider Länder bestanden. Die Projekte stellten interkulturelle Zusammenarbeit, künstlerische Qualität und kollektive Kreativprozesse in den Mittelpunkt und bildeten eine wichtige Grundlage für seine weitere künstlerische Entwicklung.
Durch seine Vorstandstätigkeit im Verein Musicians for a Better Life e. V. sowie seine Mitarbeit im Kirchenmusikausschuss des Dekanats der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern (ELKB) in München verfolgt Leon Kerner einen nachhaltigen Fokus auf Diversität, kulturelle Teilhabe und internationale Vernetzung. Aus diesem breit gefächerten, professionellen Netzwerk ist auch die Besetzung der Band für Atlas Jazz Project hervorgegangen, die sich aus erfahrenen, teils in der Jazzszene etablierten Musiker:innen zusammensetzt.
Mit Atlas Jazz Project steht Leon Kerner an einem entscheidenden Entwicklungspunkt: Erstmals sollen seine Kompositionen in einer klar profilierten Großbesetzung professionell als Album produziert und veröffentlicht werden. Die geplante Aufnahme in den Groundlift Studios im Sommer 2026 markiert den Übergang von projektbezogener Aufführungspraxis hin zu einer nachhaltigen künstlerischen Positionierung mit überregionaler Sichtbarkeit. Die Förderung ist notwendig, um die hohe künstlerische Qualität, die internationale Besetzung und die professionelle Produktions- und Veröffentlichungsstruktur in dieser Form realisieren zu können und die entstandenen Werke langfristig im zeitgenössischen Jazzkontext zu verankern.
Idee:
Die künstlerische Idee von Atlas Jazz Project besteht darin, unterschiedliche weltmusikalische Traditionen im Kontext zeitgenössischen Jazz kompositorisch zusammenzuführen. Die lebhaften, komplex angelegten Kompositionen greifen unter anderem afrikanische und lateinamerikanische Rhythmiken auf und verbinden diese mit virtuosen Spieltechniken, die sich an den jeweiligen musikalischen Hintergründen der beteiligten Musiker:innen orientieren. Ergänzt wird dies durch ein europäisch-akademisch geprägtes, harmonisch anspruchsvolles Vokabular.
Die Besetzung mit drei Saxofonen, Trompete, Posaune, Bass, zwei Keyboards, Schlagzeug und Percussion erlaubt eine klanglich dichte, bläserdominierte Satzarbeit mit Anklängen an Bigband-Ästhetiken, ohne deren formale Starrheit zu übernehmen. Gleichzeitig sorgt die erweiterte Rhythmusgruppe für hohe rhythmische Flexibilität, energetische Durchlässigkeit und stilistische Offenheit. Die resultierende Klangästhetik ist bewusst körperlich, kraftvoll und majestätisch, zugleich aber beweglich, detailreich und lebendig.
Die Kompositionen sind bereits in der Entstehung und werden fortlaufend unter der künstlerischen Betreuung von Prof. Susanne Alt weiterentwickelt. Nach einer intensiven Probenphase sollen sie im Rahmen einer professionellen Albumproduktion aufgenommen und editiert werden. Der Aufnahmeprozess wird zudem filmisch dokumentiert, um die künstlerische Zusammenarbeit, die klangliche Vielfalt und die interkulturellen Arbeitsprozesse auch visuell festzuhalten und für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit nutzbar zu machen.
Umsetzung:
Der Kompositionsprozess für Atlas Jazz Project wird bereits aktuell und kontinuierlich von Leon Kerner im Rahmen seines Kompositionsstudiums unter der künstlerischen Betreuung von Prof. Susanne Alt realisiert. Im Frühjahr werden die Stücke im Ensemble vorbereitet und in gemeinsamen Proben erarbeitet. In Anlehnung an die Jazztradition fließen dabei die musikalischen Beiträge der einzelnen Musiker:innen bewusst in die endgültige Gestaltung der Werke ein, sodass ein gemeinsamer, kreativer Entwicklungsprozess entsteht.
Anschließend werden die Kompositionen im Rahmen eines konzentrierten Recording-Wochenendes in den Groundlift Studios professionell aufgenommen. Der Aufnahmeprozess wird filmisch dokumentiert, um neben dem musikalischen Ergebnis auch die interkulturelle Zusammenarbeit und die künstlerische Arbeitsweise des Ensembles sichtbar zu machen.
Nach der anschließenden Postproduktion ist die digitale Veröffentlichung des Albums geplant, begleitet von gezielten Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen, um die Reichweite innerhalb der zeitgenössischen Jazzszene nachhaltig zu erhöhen.
Zielsetzung:
Zentrales Ziel von Atlas Jazz Project ist die professionelle Marktplatzierung von Leon Kerner als Jazzpianist, Komponist und Bandleader innerhalb der deutschen und internationalen Jazzszene. Durch die hochwertige Albumproduktion und Veröffentlichung sollen Reichweite, Wiedererkennbarkeit und künstlerisches Profil nachhaltig gestärkt und neue Märkte und Zielgruppen systematisch erschlossen werden. Damit markiert das Projekt einen wesentlichen Schritt in seiner künstlerischen und wirtschaftlichen Karriereentwicklung.
Gleichzeitig verfolgt das Projekt das Ziel, ein divers und international besetztes Jazzensemble langfristig zu etablieren und strukturell zu professionalisieren. Die Beteiligten, darunter Musiker:innen, die bereits über gewachsene Sichtbarkeit in der Jazzszene verfügen, erhalten einen verlässlichen Produktions-, Veröffentlichungs- und Vermarktungsrahmen, der die internationale Vernetzung und Präsenz des Projekts weiter ausbaut.
Die strategische Veröffentlichung des Albums, die digitale Distribution sowie begleitende Kommunikations- und Marketingmaßnahmen sollen zu einer deutlichen Erhöhung der Wahrnehmung in Fachpresse, Szeneöffentlichkeit und bei Veranstalter:innen führen. Damit wird die Grundlage geschaffen für Anschlussprojekte, Touraktivitäten und künstlerische Weiterentwicklung.
Darüber hinaus zielt Atlas Jazz Project darauf ab, Diversität, interkulturellen Austausch und künstlerische Innovation sichtbar im professionellen Jazzkontext zu verankern. Das Projekt leistet damit einen Beitrag zur Profilierung einer zukunftsorientierten, international vernetzten Jazzszene in Deutschland.
Perspektiven:
Durch die Produktion und Veröffentlichung von Atlas Jazz Project entstehen für Leon Kerner und die beteiligten Musiker:innen langfristige Entwicklungsperspektiven im professionellen Jazzkontext. Die Albumveröffentlichung bildet die Grundlage für Anschlusskonzerte, Touraktivitäten sowie Einladungen zu Festivals und Spielstätten im In- und Ausland und ermöglicht damit den nachhaltigen Aufbau eines professionellen Live-Formats. Gleichzeitig stärkt das Projekt die Positionierung von Leon Kerner als Komponist, Pianist und Bandleader, was die Basis für weitere Eigenproduktionen, Kompositionsaufträge und Kooperationen mit etablierten Akteur:innen der Jazz- und Kulturszene schafft.
Für das international und divers besetzte Ensemble eröffnet das Projekt die Chance, sich als eigenständige künstlerische Formation zu etablieren. Eine Fortführung der Zusammenarbeit, etwa in Form regelmäßiger Konzertreihen, neuer Albumproduktionen oder projektbezogener Kooperationen, ist explizit intendiert. Dadurch entsteht mittelfristig ein professionelles Netzwerk, das auch weiteren jungen Musiker:innen den Zugang zu internationalen Arbeitszusammenhängen erleichtert.
Darüber hinaus stärkt Atlas Jazz Project die Sichtbarkeit interkultureller künstlerischer Praxis in der deutschen Jazzlandschaft und trägt dazu bei, nachhaltige Strukturen für divers aufgestellte, professionell arbeitende Ensembles zu entwickeln. Die filmische Dokumentation unterstützt diese Perspektive, indem sie das Projekt für Presse-, Öffentlichkeits- und Bewerbungszusammenhänge nutzbar macht und so die weitere Karriereentwicklung aller Beteiligten aktiv befördert. Weniger anzeigen
Komponist, Synthesizerspieler
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