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Pride

Hardrock - Hardn Heavy -hairmetal aus Holzwickede, seit 1982

Bio/Info

Pride bio aktuell
Als erste Hair Glam Metal Band in NRW aus den frühen 80ern, haben die Jungs von Pride gemeinsam gerockt, performt und aufeinander abgestimmten Rock n Roll gemacht, als ob Sie schon seit Beginn ihrer gesamten Musikerkarriere zusammen spielten. Im Laufe ihrer Zusammenarbeit hat sich der Fünfer um Roy Lizz in die Herzen von Headbangern aus allen Gesellschaftsschichten und über alle Genres hinweg gespielt. Während ihrer Auftritte an verschiedenen Orten und bei unzähligen öffentlichen Gigs haben sie sich mit ihren fesselnden, energiegeladenen Shows eine immer größer werdende Fangemeinde erspielt. Auch haben sie natürlich Vinyl veröffentlicht; alleine auf dem deutschen Markt wurden über 2000 Exemplare abgesetzt. Momentan wird die Scheibe sehr hoch hochgehandelt.
PRIDE sind eine (...) Mehr anzeigen von der New Wave of British Heavy Metal (NWoBHM) sowie den 1970er-Größen Dokken, Bon Jovi, Mötley Crue, Bon Jovi, und Thin Lizzy inspirierte Hard-Rock- und Heavy-Metal-Band aus dem deutschen Ruhrpott-Lande.
Die seit 1982 bestehende Band um den Sänger RoyLizZ ( Ex ANGEL DUST & Thundercraaft) und den Gitarristen Martin Reinke (Ex THUNDERCRAAFT) konnte zwar weltweit einige Tonträger absetzen und sich durch ihr Songwriting und ihre Live-Darbietung einen relativ hohen Bekanntheitsgrad in der Metalszene aufbauen; ein dauerhafter kommerzieller Durchbruch blieb ihnen jedoch verwehrt.
Die Pride Boys wurden ursprünglich von den beiden Freunden Uwe Ertelt (alias Roy Lizz) und Martin Reinke gegründet.
Deutsche Bands erkannte man damals am Schnäuzer und VOKUHILA. Das sollte bei uns nicht so sein und war Grundbedingung bei PRIDE. Bald nach der Gründung verlegte man sich von Coverversionen auf das Schreiben eigener Songs. Im Jahr 1983 wurde ein Demotape aufgenommen, das der Band ihren ersten Plattenvertrag beim Underground Label Univers Records einbrachte.
Auf Wunsch der Plattenfirma gaben sich englisch klingende Pseudonyme. Univers Records veröffentlichte 1983 eine Mini-LP mit dem Titel PRiDe, deren „ Cover“ die junge Band entsetzte.
Am 27. April 1983 gaben Pride die Trennung von dem Gitarristen Ralf Glowacki bekannt , für die persönliche Differenzen als Grund angegeben wurde. Als sein Nachfolger wurde umgehend der ebenfalls aus Deutschland stammende Lead-Gitarrist Peter Franke als festes Mitglied geholt. Damals waren es harte und wilde Zeiten…Keyboarder Jörg DMoch trank pro Tag ohne Probleme fast fast eine ganze Kiste Bier alleine. Martin Reinke brachte pro Probe 3Liter Cola und Kiloweise Tüten Haribo mit. Unser Basser Frank Becker hatte keinen Führerschein, zeigte aber immer nach einigen Whiskeys netten girlys seine Fahrkünste, wobei ein Mädel lebensgefährlich verletzt wurde, weil er frontal vor eine Mauer bretterte. Die teuersten Anlagen wie „Trace Elliot“ wurden auf Pump geholt und nicht bezahlt. Wie auch..An der Becks Schelle stand Bundeskanzler….Roy Lizz veranstalte wilde Pride-Partys in seinem Proberaum und jedes Mal kamen bis zu 80Mann , natürlich…weil wir meistens ein 50l Fass Bier im Anschlag hatten. Eine Toilette gab es nicht, deswegen wurden manchmal auch die „Obergährigen“ mit Kippe auf Ex weggekippt…haha …Aufgrund dieser Eskapaden gab es immer wieder Ausstiege von Gitarrist Peter, der seinerzeit eine schwarze Les Paul spielte. Immer wieder musste ich ihn beknien, weiter zu machen, denn niemand sonst konnte das Zeug bedienen. „Er war und ist immer noch Gott für mich“ weiß Roy ihn genau einzuordnen. „Leider akzeptiert er seit kurzen mein Bassspiel nicht und war auch angesichts seiner stolzen NeuAnschaffung („Dart-Gitarre“ von Zakk Wylde) sauer, dass mir diese leider nicht gefiel. Aber was soll ich machen. Es ist alles Geschmacksache.“
1985 erschien also dann das neue Album Pride , produziert von Rudy Kronenberger, der schon das Warlock Debut produzierte hatte, das in den Kritiken der Fachpresse gefeiert und in eine Reihe mit den frühen Erfolgen steht. Wir hatten damals zu den Aufnahmen ein Hotel direkt in der Düsseldorfer Altstadt angemietet. Jeden Tag kamen einige zu spät zu den Aufnahmen, weil wir im „Cafe Litfaß“ oder im „Papidoux“ bis tief in die Nacht hexten. Deswegen ist auch auf dem Cover die Liefergasse am Papidoux zu sehen. Die Backgounds sang damals übrigens Simone Trampert ein, die eigentlich mit Anja Assmuth eine Girlmetalband aufmachen sollte. Roy wollte sie unbedingt managen, aber sie fanden leider keine Gitarristin.
Als dann im Winter im Proberaum im alten CEAG ein Rohrbruch passierte, konnte Roy Lizz eine Eishalle aufmachen. Ein völliger Alptraum…..Das ganze Wasser (20cm hoch) war gefroren. PA und alle Instrumente hinüber….Alles war ein völliger Totalschaden…. Keine Versicherungen zahlte .—Niemand konnte das Eis zum schmelzen bringen. Eine Heizung gab es nicht, entsorgen konnte es auch keiner…nun ließ man es so, alles auf den Müll zu bringen und somit wurde der Proberaum verlassen und die Band erstmal zu de Akten gelegt .
Im Verlauf geriet die Band durch die Insolvenz in diverse finanzielle und organisatorische Schwierigkeiten, wegen eine längere Auszeit gönnten in der man das HORROR INFERNAL Metal Magazin übernahm und deswegen kein neues Studioalbum mehr erschien.
1995 sollte die Band nochmals reaktiviert werden, weil lukrative Angebote Vorlagen, aber das funktionierte nicht mehr, weil Keyboarder Jörg Dmoch gen Norden auswandert war und Basser Frank Becker im Sauerland verschollen war. Am schlimmsten aber war, dass Songwriter und Gitarrist Martin Reinke nach schwerer Diabetes sich nie wieder erholte und im Herbst verstarb. Auch der langjährige Schlagzeuger Greg Ruhl gründete in dieser Zeit ein eigenes Studio und war deswegen nicht mehr zu einer Rückkehr zu bewegen.
Man suchte leider vergeblich ähnliche Musiker (die gabs damals nur in Bayern) und RoyLIzZ veranstalte nun mit allen Metal-Musikern Konzertreisen. Verstärkt durch den ersten Metal Fan Club in NRW “Heavy Metal Power Germany 83” aus der Freistunde;(den natürlich Roy LizZ leitete) organisiert Roy Lizz Busse … Slogan: “mit dem Metalbus voll Bier nach Poperinge oder Monsters of Rock” , um unsere Faves Moetley Crue spielten damals in Nürnberg noch als Opener (und wir kamen mal wieder zu spät) oder Pretty Maids , UFO, Tobruk etc. zu sehen. Nach der Proberaumkneipe eröffnete RoY mit seinem neuen Frohlein aus Herne nun die “metal u bahn” und jamte mit verschiedenen Musikern im Herner Bunker. Da gabs einen Zoso, ein absoluter Led Zeppelin Fanatiker. Da ich nicht so singen konnte wie Mr. Plant, wars es das da auch schnell gewesen. “Er soll heute noch suchen” meint Roy.
Dann gings zu einer Poserband nach Köln Pulheim , die sahen alle ganz toll gestylt aus wie die Crues , aber die tranken Milch in der Disko und wurden immer ausgelacht . „Da war ich einmal mit..Das war nichts für mich“ erzählt Roy.
Roy Lizz verlegte sich nun mangels Musiker aufs Covern und gründete „Coverland“ und danach „Phils Lizzy“. Hier begann er, seinem Vorbild Phil Lynott nachzueifern und spielte mit Michael Nickel zwei BVB Songs ein..unter anderem den Klassiker „Dortmunder Jungs“ ein, den Kevin Grosskreuz später für sich entdeckte. Dazu erlernte Roy hier, seine Sangeskünste durch sein Bassspiel zu begleiten. Dadurch und natürlich unterstützt durch die neue Computertechnik kann Roy endlich selbst Songs komponieren und das bereitet ihm einen heiden Spaß. „Es hat sich viel getan, wenn ich bedenke, dass ich als erstes Echogerät ein Bandgerät hatte. Da gabs immer Bandsalat“. Seine Ruhe hat er nun auch noch dabei, denn er hat seit 2019 ein Haus auf dem Land gekauft, denn schon lange sind die wilden Zeiten sind vorbei und da braucht es ein wenig Grün vom ewigen Großstadtleben. Zu seinem alten Musikerkollegen BERNEMANN ist es auch nur um die Ecke.
Seit 2022 ist die Band PRIDE Back again und arbeitet fortan nur noch als Trio an neuen Material. Den alten Stil mit Keyboards hat er über Bord geworfen . „Wir spielen nur noch voll in die Fresse wir klingen jetzt viel druckvoller als früher und haben uns dadurch zwei Mann gespart.“Ferner haben wir nun kein halbes Orchester mehr zu betreuen und teilen die Gage nur noch durch drei.“meint Roy, dessen Sohn Phil (wie soll er auch sonst heißen) nun als Gitarrist dabei ist. „Es ist schön zu beobachten, wie er sich stetig weiter entwickelt“ berichtet Roy stolz. Im Oktober 2023 wurde aber bekannt, dass Drummer Andy an Krebs erkrankt sei. Nach drei Monaten hat er gottseidank bekannt gegeben, dass er gutarteig sei. Zwei monate später teilte er uns mit, dass er trotzdem aussteigen zu wolle, weil es auch seiner Frau nicht gerade prickelnd geht. „Er wird für immer in unserer Band bleiben und hoffentlich bald zurück kehren“ meinte Pechvogel Lizz und kündigte dennoch an, an neuen Songs weiter zu arbeiten.
Der Drumposten wurde nun an Roys langjährigen Freund Jay G vergeben.
Das neue Werk „Futuristic Love“ soll im April 2024 erscheinen und enthält eine Mischung von Neuaufnahmen und alter Songs. Weniger anzeigen

Line-up

Roy LIzZ

Sänger

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