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The Gebruder Grim

DIY-Metal, 70ies/80ies-Metal, NWBHM aus Berlin, seit 2010

gebrudergrim.com

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Bio/Info

Gründung und Waltzes EP
Die Gebruder Grim (aka The Gebs) gründen sich im eisigen Weddinger Winter 2010/2011, um die Musik zu machen, mit der sie aufgewachsen sind: Heavy Metal. Berni Mayer und Lutz Dammermann wollen nach ihren Jahren in Indiebands (The Sealevel, Team Blender) anfangs nur ein bisschen Krach machen, aber plötzlich sind da Riffs und Riffs und Riffs. Dann kommt eine EP („Waltzes“), die das Visions-Magazin zum Demo des Monats bestimmt und über die J. Schwarzkamp schreibt: „Da gibt es riffrockenden, rasanten und verflucht eingängigen Alte-Schule- Metal, wie ihn Angel Witch oder Diamond Head in den frühen 80ern in Stein gemeißelt haben.“ Dann kommen die Konzerte, u.a. ein Support Slot für Enslaved und Ghost Brigade und plötzlich ist aus der Nostalgie ein Auftrag geworden. (...) Mehr anzeigen

Bamberg Apocalypse
Also nehmen die Gebruder im Laufe eines halben Jahres ihre erste Langspielplatte „Bamberg Apocalypse“ auf und veröffentlichen sie am 14.09.2012 weltweit digital über das Worldmusic- Label Skycap-Records. Die Platte ist eine druckbetankte Mischung aus 80er-Trash, NWOBHM und Stonerrock, Der Begriff Bamberg Apokalpyse stammt aus der Kunstgeschichte: Es handelt sich ursprünglich um ein weltbekanntes Werk der „ottonischen Buchmalerei“ mit Motiven aus der Offenbarung des Johannes. Der Albumtitel ironisiert den unerfreulichen Status Quo einer Gesellschaft, für die der Meineid, die Kriegstreiberei und die Niedertracht mehr denn je als zeitgenössische Umgangsformen gelten. Trotzdem ist der Band nicht das Lachen vergangen, wie man an ihrem Videoclip zu „King Of The Graves“ sieht, für den sie sich das Berliner Hit-Hop- Wunder MC Fitti als Pseudo-Regisseur geholt haben.

The Priestess EP
Im Sommer 2013 nehmen die Gebruder eine neue EP auf, die noch mehr auf Einflüsse aus den 70ern und 80ern setzt, (sprich: Thin Lizzy, Sabbath, Led Zeppelin, Iron Maiden, Judas Priest) aber nicht die schweren Corrosion Of Conformity-Riffs (der Deliverance-Phase) aus dem Repertoire verbannt. Fünf nagelneue Songs springen dabei heraus, die sich textlich um Paranoia und Psychohygiene drehen. Die EP erschien am 1. November 2013 als limitierte CD und am 29.11.2013 weltweit digital. Kurz darauf gab es auch ein Video zur Single „Killing Machine“.
Auch die Besetzung hat sich geändert. Neben den Gründungsmitgliedern Lutz Dammermann und Berni Mayer spielen jetzt Florian Seiler am Bass und Sebastian Saam an der zweiten Gitarre in der
Band.
In dieser Besetzung haben sie bereits als Vorband für die Metal-Legende Trouble in Berlin gespielt und arbeiten derzeit an neuen Songs und Aufnahmen für ein neues Album, welches im Frühjahr 2015 erscheinen wird.
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Pressemeinungen:
zu
THE PRIESTESS EP (3013)

Musikreviews.de
“…gemeinsam bluten sie die Musik, die ihnen durch die Adern fließt. Der Enthusiasmus ist bei dieser Band noch der treibende Motor – man hört, dass THE GEBRUDER GRIM sich fokussieren, dass sie Bock haben, dass es sie in den Fingern juckt.”
- Chris P., Januar 2013

Powermetal.de
“Das Material dieser EP ist ein Glücksfall, ein allumfassender Volltreffer und eine Kampfansage an die erfolgsverwöhnten skandinavischen Retro-Kapellen aus dem hiesigen Underground. Es mögen zwar derzeit Acts wie ORCHID, WITCHCRAFT oder HORISONT sein, die den fetten Zuspruch erhalten. Aber mit einem solchen Silberling im Rücken darf man bei THE GEBRUDER GRIM langfristig schon mal die Thronfolge vorbreiten. Grandios!”
- Björn Backes, November 2013

Interweb3000
The Priestess ist ein ziemlicher Knaller – und das sage ich als jemand mit eher komplizierten Beziehung zu Metal. Die Songs mit Einflüssen aus 70er und 80er Hard Rock gepaart mit Old-School HC haben bei mir jedenfalls einen Nerv getroffen. Dass die Lyrics frei von albernen Metal-Klischees sind, kommt für mich als langjähriger Leser von Burnsters Blog dagegen wenig überraschend.”
- Dr. Katze, Dezember 2013

zu
BAMBERG APOCALYPSE (2011)

Metal-Inside.de
“Mit dem stampfenden Opener „King Of The Graves“, dem vertrackten „The Pain“, dem Mitgröl-Ohrwurm „Northern Soul“ oder dem flotten „We Are The Dead“ (das neben „Supercharged“ und „Waltz Of Death“ von der letztjährigen, ersten EP der Truppe stammt und neu aufgenommen wurde) befinden sich einige [..] sehr hörenswerte Stücke auf dem Album, die zudem mit kräftigem, nicht aufdringlichem Gesang daherkommen. Gar nicht übel!”
– Dennis Otto, November 2012

PowerMetal.de
Diese Review ist auch im Legacy-Magazin 6/12 zu finden.

“Die neun Songs pendeln sich irgendwo zwischen den NWoBHM-Ausläufern, KYUSS (Riffs), CORROSION OF CONFORMITY (ebenfalls Riffs) und typischem Teutonen-Edelstahl ein, haben aber hier und dort auch offene Ohren für die etwas extremere Gangart. Mit dem abschließenden ‘Dammerung’ ist jedenfalls ein Song am Start, der auch die Schwarzwurzel-Gemeinde vor die Boxen holen dürfte. Bis man jedoch hier angelangt ist, darf man acht wirklich überzeugende Heavy-Rock/Metal-Tracks mit nachhaltiger Nackenbelastung über sich ergehen lassen. ‘King Of The Graaves’ und ‘The Pain’ spielen sich mit coolen Grooves warm, ‘Northern Soul’ ist dank einer starken Hookline der heimliche Hit des Albums, ‘We Are The Dead’ und ‘Supercharged’ sind mehr Rock & Roll, als es die Band in den anderen Kompositionen zulässt, und mit ‘Waltz Of Death’ gibt es kurz vor Toreschluss einen deftigen Arschtritt, der die Vielschichtigkeit von “Bamberg Apocalypse” noch einmal betont. Dieses Album bietet eine Menge Unverhofftes – und vor allem neun gute bis sehr gute Songs!”

Visions Februar 2013:
“Ex-Demo-des-Monats-Band zwischen Corrosion Of Conformity und New Wave Of British Heavy Metal, gewürzt mit etwas Ironie und großer Freude zum Zitat.”

taz-Review (print & online)
“Mayer, Schlagzeuger Lutz “Tower” Dammermann und Bassist “The Goat” Bishop allerdings orientieren sich nicht nur musikalisch eher an den Vorläufern des Black Metal, sondern betreiben ihr Geschäft auch mit entschieden mehr Humor als die skandinavischen Kollegen. Ihre schwer stampfenden Songs zitieren mal die avancierten Metal-Sonette der Prä-Mainstream-Metallica, verneigen sich dann vor den Klassikern des Genres wie Iron Maiden oder nehmen gerade so viel Tempo auf, um Motörhead zu überholen. Auch textlich verlassen die Gebruder niemals die eng gesteckten Genregrenzen, aber passen die Inhalte den aktuellen Umständen an: In “Wrecking Zone” thematisiert Mayer eine aktuelle Apokalypse wie Fukushima, in “The Pain” beschreibt er die Endzeitstimmung nach einem Burn-out. Die religionskritische Haltung, die The Gebruder Grim aufgreifen, hat im Metal Tradition: “We don’t need no religion”, bellt Mayer in “Dammerung”, als hätte er bei den Aufnahmen schon prophetisch den Streit um den Mohammed-Film kommentieren wollen.”
- Thomas Winkler (taz)

Laut.de
“…klingt nun wie eine Mischung aus Black Sabbath, alten Metallica und noch älteren Diamond Head. Trifft wie gesagt bestimmt den Nerv mancher Chefredakteure in Dortmund und klingt auch tatsächlich nicht schlecht.”

Metal.de
“THE GEBRUDER GRIM haben mit Bamberg Apocalypse ein durchaus konkurrenzfähiges Album aufgenommen, dass sich Fans von Retrosounds gerne auf den Einkaufszettel schreiben, beziehungsweise der Band ein Ohr leihen dürfen. Zwar kommen die Berliner an die ganz großen der Szene noch nicht heran, aber wer Bands wie DEVIL mag, macht mit den Gebrudern nicht viel falsch.” Weniger anzeigen

Line-up

Lutz Dammermann

Schlagzeuger

Berni Mayer

Gitarrist

Florian Seiler

Bassist

Audio
  1. Killing Machine Kommentar
  2. King Of The Graves (Bamberg Apocalypse, 2011)Kommentar
  3. Supercharged (Bamberg Apocalypse, 2011)Kommentar
  4. We Are The Dead (Bamberg Apocalypse, 2011)Kommentar
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