Unterstützung für die sächsische Popmusik
Büro für Popkultur und Musik Sachsen nimmt Arbeit auf
bpm kulturpolitik musikförderung
Staatsministerin Barbara Klepsch (2025). © Christian Hüller
Ziel des BPM ist es, Popkultur und Popularmusik in Sachsen zu stärken. Träger ist der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e.V.
Finanzierung und Aufgaben
Das BPM Sachsen wird zugleich vom Kulturministerium und Wirtschaftsministerium im Freistaat Sachsen finanziert. Die Förderung beläuft sich auf 310.400 Euro. Die paritätische Finanzierung setzt ein Signal für die Zukunft von professionell agierenden Musikschaffenden in Sachsen.
Das Büro für Popkultur und Musik soll die Vernetzung und den Wissenstransfer zwischen Musikschaffenden, Initiativen und Institutionen sowie weiteren Vertreter*innen der Branche stärken. Ziel ist es, Kooperationen zu ermöglichen, Synergien zu schaffen und die sächsische Musiklandschaft zu beleben.
Die dadurch entstehenden Strukturen sollen langfristig die nationale wie internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit sächsischer Akteuren erhöhen. Das BPM wird mit flexiblen, bedarfsorientierten Maßnahmen von Netzwerkformaten bis hin zu Orientierungsberatungen arbeiten.
Wichtige Partner für Kultur und Wirtschaft
Barbara Klepsch, Staatsministerin für Kultur und Tourismus sagte:
"Unsere Aufgabe mit dem BPM Sachsen ist es, die Popkultur und Popularmusik als wichtigen Bestandteil der kulturellen Vielfalt in unserem Land weiter sichtbar zu machen und bestmöglich zu unterstützen. Das BPM Sachsen ist dabei der strategische Partner, der den vielfältigen Kulturstandort Sachsen national wie international weiter präsenter macht."
Dirk Panter, Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz, betont:
"Das BPM soll dazu beitragen, Musikakteure am Standort Sachsen zu halten und den Freistaat als Musikstandort zu stärken, auch unter Berücksichtigung der Belange der Clubs und Live-Bühnen. Gemeinsam mit dem SMWK setzen wir dabei ein Zeichen, dass mit dem BPM Sachsen bewusst musikwirtschaftliche und musikkulturelle Schwerpunkte adressiert werden."
Alex Pagel, Projektleiterin des BPM Sachsen, erläutert die praktische Ausrichtung:
"Unsere Mission ist es, die Szene sichtbar zu machen, konkret zu stärken und weiter zu vernetzen. Wir schaffen durch verschiedene Formate gezielte Angebote für Musikschaffende, um ihre künstlerischen sowie wirtschaftlichen Potenziale voll ausschöpfen zu können. Wir wollen damit einen Mehrwert für die sächsische Musiklandschaft schaffen."
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