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Der Verkauf der Musikrechte von The Notorious B.I.G. an Primary Wave steht bevor
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© Brian Lundquist via unsplash.com
Der Wert des Deals könnte zwischen 100 und 150 Mio. US-Dollar liegen. Der Kaufpreis für die Verlagsrechte, d.h. die Rechte an den Kompositionen, würde 100 Mio. US-Dollar betragen, hinzu kommen noch Insiderinformationen zufolge zwischen 30 und 50 Mio. US-Dollar für die Masterrechte, d.h. die Rechte an den Tonaufnahmen.
Allerdings ist der Transaktionspreis noch unklar; eine Quelle deutet darauf hin, dass er nicht im neunstelligen, sondern im achtstelligen Bereich liegen könnte.
Einem Bericht des Hollywood Reporter zufolge soll der Deal 50 Prozent sowohl der Verlags- als auch der Masterrechte umfassen, einschließlich des Rechts auf Veröffentlichung. Der Deal wäre schon auf dem Weg zum Abschluss, der wahrscheinlich in den nächsten Wochen vollzogen wird.
Wer ist der Käufer?
Das Talentmanagement- und Musikverlagsunternehmen Primary Wave wurde 2006 von Lawrence "Larry" Mestel gegründet wurde und wird noch heute von ihm geleitet. Neben Mark Pitts und Wayne Barrow, die den Nachlass des Rappers vertreten, ist Mestel einer der Schlüsselfiguren des Deals.
Das Portfolio von Primary Wave umfasst die Rechte an den Werken von u. a. The Doors, Bob Marley, Whitney Houston, Stevie Nicks und Luther Vandross. Die Strategie des Unternehmens, das sich als "The Home of Legends" bezeichnet, konzentriert sich auf den Erwerb von Künstlerkatalogen, nicht zuletzt da der Wert von Musikverlags- und Aufnahmerechten weiterhin ansteigt.
Interessantes Timing
Die Bekanntgabe des Deals erfolgte ungefähr eine Woche nachdem Voletta Wallace, die Mutter des Rappers, am 21. Februar im Alter von 78 Jahren verstarb. Seit der Ermordung ihres Sohnes bei einer Schießerei im Jahr 1997 war sie maßgeblich an der Verwaltung seines Erbes beteiligt.
Als Produzentin wirkte sie an der Entstehung seines Biopics mit und überwachte die Verwaltung seines Nachlasses, indem sie sicherstellte, dass sein Name, sein Image und seine Musik durch Lizenzverträge, Merchandising und posthume Projekte weiterhin Einnahmen generierten.
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