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Würdigung der Jazz-Szene

Deutscher Jazzpreis 2026 gibt Nominierungen bekannt

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 02.03.2026

deutscher jazzpreis

Deutscher Jazzpreis 2026 gibt Nominierungen bekannt

Deutscher Jazzpreis (2025). © Initiative Musik

Der Deutsche Jazzpreis hat seine Nominierungen für 2026 bekanntgegeben. In insgesamt 22 Kategorien werden hier herausragende künstlerische und kulturelle Leistungen im zeitgenössischen Jazz ausgezeichnet.

Beim Deutschen Jazzpreis werden seit 2021 Musikschaffende der Jazzszene in fünf Hauptkategorien geehrt. Vergeben werden insgesamt 22 Preise an Artists, Produktionen, Festivals, journalistische Leistungen und Projekte der Musikvermittlung.

Starkes Signal

Sera Kalo, die den Preis letztes Jahr erhalten hat, erklärt die Bedeutung die die Nominierung 2025 für sie hatte:

"Nominiert zu sein war für mich eine Erinnerung daran, dass all die Arbeit, die Risiken und die schlaflosen Nächte zählen. Als Künstlerin, die sich zwischen Genres und Communities bewegt, hat es mich tief berührt, im Jazzkontext gesehen zu werden."

Der Deutsche Jazzpreis rückt zeitgenössischen Jazz mehr ins Rampenlicht und bestärkt die kulturelle Tragweite des Genres, so Kalo.

"Der Deutsche Jazzpreis kann ein Katalysator sein. Für Aufmerksamkeit, Ressourcen und Legitimität und sendet ein starkes Signal, dass Innovation und kulturelle Relevanz ins Zentrum des Jazz gehören."

Nächste Schritte

Die Preisverleihung findet am 26. April im Congress Centrum Bremen als Teil des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead! statt. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro. Auch die weiteren Nominierten werden gewürdigt und erhalten 4.000 Euro Nominierungsgeld.

Aus den rund 1.200 Einreichungen hat die 30-Köpfige Jury jetzt die diesjährige Liste zusammengestellt.

Das sind die Nominierten des Deutschen Jazzpreises 2026:

Künstler:innen


Vokal 

Almut Kühne I Christina Wheeler I Theo Bleckmann I Zuza Jasinska


Holzblasinstrumente

Camila Nebbia I Peter Ehwald I Regis Molina I Tobias Delius


Blechblasinstrumente

Carina Khorkhordina I Lina Allemano I Matthias Lindermayr I Sebastian Studnitzky
Piano/

Tasteninstrumente 

Masako Ohta I Olga Reznichenko I Svetlana Marinchenko I Szabolcs Bognár (Àbáse)


Saiteninstrumente

Emily Wittbrodt I Maria Reich I Robert Lucaciu I Roman Klobe


Schlagzeug/Perkussion 

Evi Filippou I Ludwig Wandinger I Lukas Akintaya (Adeolu) I Mariá Portugal


Großes Ensemble des Jahres

Fabia Mantwill Orchestra I Gellért Szabó’s Ideal Orchestra I Luise Volkmann & Été Large I MEMENTO ODESA


Großes Ensemble des Jahres international 

MARTIN STREULE ORCHESTRA I Maria Faust Sacrum Facere I Metropole Orkest I Webber/Morris Big Band

Aufnahme/Produktion

Album des Jahres 

a reflection distorts over water – Camila Nebbia ft. Marilyn Crispell and Lesley Mok I Bring A Friend – Phil Donkin I IN.SIGHT – Fabia Mantwill Orchestra I Start/Stop – Tobias Hoffmann Trio


Debüt-Album des Jahres 

Zen Garden – Max Treutner I MYT – Moses Yoofee Trio I Causes of Imagination – Shogo Seifert’s RAUKE I Untold Stories – YÆLLEE


Rundfunkproduktion des Jahres 

Beata Viscera – Daniel García Trio & NDR Vokalensemble I Jonas Sorgenfrei Quintet Live I The Stories We Tell – Luise Volkmann & Été Large I Enso: On the withered tree a flower blooms – Stefan Schönegg


Album des Jahres international 

Gadabout Season – Brandee Younger I My Life Matters – Johnathan Blake I Nilam – ganavya I Angel Falls – Sylvie Courvoisier & Wadada Leo Smith


Debüt-Album des Jahres international

Foureign Language – Maurice Storrer I Bringer of Light – Omrum I City Suite – Rin Seo Collective I Invisible Worker – yonglee & the DOLTANG

Live


Festival des Jahres 

54. moers festival I 62. jazzwerkstatt Peitz I A-Minor Festival I Jazzfest Berlin


Live Act des Jahres 

ENEMY I Filippou & Lucaciu I Fuasi Abdul-Khaliq I hilde


Live Act des Jahres international 
Johnathan Blake I Kris Davis Trio I Sullivan Fortner I Wadada Leo Smith & Vijay Iyer Duo

Komposition/Arrangement

Komposition/Arrangement des Jahres 

Root of a Dream – Anne Mette Iversen I Das Summen meiner Teile – Max Andrzejewski I We Spin Dizzily – Sebastian Gramss I For Alice – Sophia Göken

Sonderpreise

Journalistische Leistung 

"Being Hipp – First Lady of European Jazz" – Anna Schmidt I "Radikale Vielfalt: Das Trickster Orchestra" – Babette Michel I "Folge 8: Make Jazz im Pott great again – mit Matthias Spruch" – Christin Latniak, Nadia Aboulwafi I "Musik, die denkt und sich widerspricht – Lesley Mok im Porträt" – Sophie Emilie Beha


Musikvermittlung und Teilhabe 

Groove Inclusion I Jazz Girls Days I Offene Jazz Haus Schule I YOUNG JAZZ 2025 (Ingolstädter Jazztage)

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