Würdigung der Jazz-Szene
Deutscher Jazzpreis 2026 gibt Nominierungen bekannt
Deutscher Jazzpreis (2025). © Initiative Musik
Beim Deutschen Jazzpreis werden seit 2021 Musikschaffende der Jazzszene in fünf Hauptkategorien geehrt. Vergeben werden insgesamt 22 Preise an Artists, Produktionen, Festivals, journalistische Leistungen und Projekte der Musikvermittlung.
Starkes Signal
Sera Kalo, die den Preis letztes Jahr erhalten hat, erklärt die Bedeutung die die Nominierung 2025 für sie hatte:
"Nominiert zu sein war für mich eine Erinnerung daran, dass all die Arbeit, die Risiken und die schlaflosen Nächte zählen. Als Künstlerin, die sich zwischen Genres und Communities bewegt, hat es mich tief berührt, im Jazzkontext gesehen zu werden."
Der Deutsche Jazzpreis rückt zeitgenössischen Jazz mehr ins Rampenlicht und bestärkt die kulturelle Tragweite des Genres, so Kalo.
"Der Deutsche Jazzpreis kann ein Katalysator sein. Für Aufmerksamkeit, Ressourcen und Legitimität und sendet ein starkes Signal, dass Innovation und kulturelle Relevanz ins Zentrum des Jazz gehören."
Nächste Schritte
Die Preisverleihung findet am 26. April im Congress Centrum Bremen als Teil des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead! statt. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro. Auch die weiteren Nominierten werden gewürdigt und erhalten 4.000 Euro Nominierungsgeld.
Aus den rund 1.200 Einreichungen hat die 30-Köpfige Jury jetzt die diesjährige Liste zusammengestellt.
Das sind die Nominierten des Deutschen Jazzpreises 2026:
Künstler:innen
Vokal
Almut Kühne I Christina Wheeler I Theo Bleckmann I Zuza Jasinska
Holzblasinstrumente
Camila Nebbia I Peter Ehwald I Regis Molina I Tobias Delius
Blechblasinstrumente
Carina Khorkhordina I Lina Allemano I Matthias Lindermayr I Sebastian Studnitzky Piano/
Tasteninstrumente
Masako Ohta I Olga Reznichenko I Svetlana Marinchenko I Szabolcs Bognár (Àbáse)
Saiteninstrumente
Emily Wittbrodt I Maria Reich I Robert Lucaciu I Roman Klobe
Schlagzeug/Perkussion
Evi Filippou I Ludwig Wandinger I Lukas Akintaya (Adeolu) I Mariá Portugal
Großes Ensemble des Jahres
Fabia Mantwill Orchestra I Gellért Szabó’s Ideal Orchestra I Luise Volkmann & Été Large I MEMENTO ODESA
Großes Ensemble des Jahres international
MARTIN STREULE ORCHESTRA I Maria Faust Sacrum Facere I Metropole Orkest I Webber/Morris Big Band
Aufnahme/Produktion
Album des Jahres
a reflection distorts over water – Camila Nebbia ft. Marilyn Crispell and Lesley Mok I Bring A Friend – Phil Donkin I IN.SIGHT – Fabia Mantwill Orchestra I Start/Stop – Tobias Hoffmann Trio
Debüt-Album des Jahres
Zen Garden – Max Treutner I MYT – Moses Yoofee Trio I Causes of Imagination – Shogo Seifert’s RAUKE I Untold Stories – YÆLLEE
Rundfunkproduktion des Jahres
Beata Viscera – Daniel García Trio & NDR Vokalensemble I Jonas Sorgenfrei Quintet Live I The Stories We Tell – Luise Volkmann & Été Large I Enso: On the withered tree a flower blooms – Stefan Schönegg
Album des Jahres international
Gadabout Season – Brandee Younger I My Life Matters – Johnathan Blake I Nilam – ganavya I Angel Falls – Sylvie Courvoisier & Wadada Leo Smith
Debüt-Album des Jahres international
Foureign Language – Maurice Storrer I Bringer of Light – Omrum I City Suite – Rin Seo Collective I Invisible Worker – yonglee & the DOLTANG
Live
Festival des Jahres
54. moers festival I 62. jazzwerkstatt Peitz I A-Minor Festival I Jazzfest Berlin
Live Act des Jahres
ENEMY I Filippou & Lucaciu I Fuasi Abdul-Khaliq I hilde
Live Act des Jahres international
Johnathan Blake I Kris Davis Trio I Sullivan Fortner I Wadada Leo Smith & Vijay Iyer Duo
Komposition/Arrangement
Komposition/Arrangement des Jahres
Root of a Dream – Anne Mette Iversen I Das Summen meiner Teile – Max Andrzejewski I We Spin Dizzily – Sebastian Gramss I For Alice – Sophia Göken
Sonderpreise
Journalistische Leistung
"Being Hipp – First Lady of European Jazz" – Anna Schmidt I "Radikale Vielfalt: Das Trickster Orchestra" – Babette Michel I "Folge 8: Make Jazz im Pott great again – mit Matthias Spruch" – Christin Latniak, Nadia Aboulwafi I "Musik, die denkt und sich widerspricht – Lesley Mok im Porträt" – Sophie Emilie Beha
Musikvermittlung und Teilhabe
Groove Inclusion I Jazz Girls Days I Offene Jazz Haus Schule I YOUNG JAZZ 2025 (Ingolstädter Jazztage)
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