Die Geschichte wiederholt sich
Hipgnosis-Gründer Merck Mercuriadis hat eine neue Firma und plant Großes
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Hipgnosis-Gründer Merck Mercuriadis im Jahr 2018. © Jill Furmanovsky/rockarchive, CC BY 4.0 , via Wikimedia Commons
Das neue Unternehmen trägt einen vertrauten Namen – und zwar Hipgnosis! Der Musikverlag Hipgnosis war bekanntlich Merck Mercuriadis' Gründung. Hipgnosis revolutionierte den Umgang mit Songkatalogen und löste eine regelrechte Übernahmewelle von Songrechten aus.
Den Musikverlag Hipgnosis gibt es allerdings nicht mehr, denn das Investmentunternehmen Blackstone stieg als Investor ein und übernahm sowohl den börsennotierten Teil von Hipgnosis wie auch die damit verbundenen Tochter- und Beratungsunternehmen, die sich in Privatbesitz befanden. Mercuriadis schied in der Folge aus und Blackstone benannte das Hipgnosis-Konglomerat in Recognition Music Group um.
Neue, große Pläne
Jetzt hat er neue Pläne, die wiederum Songkataloge betreffen – aber mit einem anderen Ansatz. Merck Mercuriadis will mit dem neuen Hipgnosis mit großen Künstler-Management-Unternehmen zusammenarbeiten oder sogar erwerben und diese anteilsmäßig am Handel mit Song bzw. Musikrechten beteiligen.
Damit könnten die Künstlerinnen und Künstler – bei denen es sich um Superstars handeln soll – die Kontrolle über die Songkataloge behalten und Gewinne selbst einstreichen.
Investoren geben viel Geld
Jetzt kommt der erstaunliche Teil. Wie die Financial Times berichtet hätten Investoren bereits zugesagt, dem neuen Hipgnosis-Unternehmen hunderte Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.
Mercuriadis konkretisiert seine Pläne gegenüber der Financial Times wie folgt:
"Ich werde fünf oder sechs wirklich wichtige Managementfirmen erwerben, die alle Superstar-Künstler und Superstar-Manager vertreten. Es geht nur darum, dass sie die Kontrolle haben und den Großteil des Geldes verdienen."
Rückkauf des alten Hipgnosis-Songkatalogs?
Außerdem will er langfristig den Songkatalog des alten Hipgnosis Songkatalogs von Blackstone zurückkaufen. Blackstone hatte allein für den Hipgnosis Songs Fund mehr als 1,5 Milliarden Euro bezahlt. Mercuriadis weiß daher, dass ein solches Geschäft nicht billig wäre:
"Eines meiner Ziele ist es, den Katalog zurückzukaufen. Blackstone sind sehr kluge Leute. Sie bekommen eine großartige Rendite für den Katalog, den ich zusammengestellt habe. Ich werde also ordentlich dafür bezahlen müssen."
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