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Start-Up sichert 1,75 Millionen Dollar Kapital

KI-Start-Up Claimy will Musiker bei Rechteverwaltung unterstützen

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 20.10.2025

künstliche intelligenz claimy

KI-Start-Up Claimy will Musiker bei Rechteverwaltung unterstützen

Pierre-Alban Mulliez, Guillaume de Lavenère und Gustave Larrouturou. © Claimy

Das französische Unternehmen Claimy will mit KI-gestützter Technologie Musikerinnen und Musikern helfen, ihre Rechte besser zu verwalten und zu schützen. Dazu hat es kürzlich 1,5 Millionen von Investoren erhalten.

Das 2023 gegründete Start-up mit Sitz in Paris bezeichnet sich als erste KI-gestützte Plattform für Rechteverwaltung. 

Laut Claimy gehen jedes Jahr bis zu 15 Milliarden Euro wegen fehlerhafter Rechteverwaltung verloren. Dieses Problem will Claimy mit KI-Technologie angehen. Aktuell verwaltet das Unternehmen Musikrechte im Wert von 6 Millionen Euro, beispielsweise von George Michael und Celine Dion.

Vermeidung von nicht-zuordenbaren Tantiemen

Zu den Gründern zählen Pierre-Alban Mulliez, Gustave Larrouturou und Guillaume de Lavenère, die zuvor bei dem App-Publisher MWM tätig waren, der bereits mehrere Musik-Apps herausgebracht hat. Claimy arbeitet nach eigenen Angaben bereits mit großen europäischen Rechteinhaber*innen und Künstler*innen zusammen und verwaltet rund 160.000 Musikwerke. 

Das Start-Up will sogenannte "Black Box Royalties" vermeiden. Das sind Tantiemen, die durch unvollständige Daten oder fehlende Zuordnung nicht bei den Rechteinhaber*innen ankommen. Die Software soll Lizenzberichte analysieren, sie an tatsächlichen Nutzungsdaten abgleichen und ein Echtzeit-Dashboard erstellen, das die Ausschüttung von Tantiemen transparenter machen soll. 

Expansion und Ziele

Mit dem neuen Kapital möchte Claimy die Produktentwicklung beschleunigen und in weitere Märkte expandieren. Aktuell ist das Unternehmen in Frankreich und Großbritannien aktiv.

Zudem wurde Aidan Foley, früher bei Kobalt und Hipgnosis tätig, als Principal Data Scientist eingestellt.

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