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Nachwuchstalente der Musikwelt

Lauren Siess und Dominik Hartz erhalten Deutschen Musikautor*innenpreis in der Kategorie "Nachwuchs"

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 02.02.2026

gema deutscher musikautor/innenpreis

Lauren Siess und Dominik Hartz erhalten Deutschen Musikautor*innenpreis in der Kategorie "Nachwuchs"

Dominik Hartz (2026). © Sebastian Berthold

Beim 17. Deutschen Musikautor*innenpreis werden der Songwriter Dominik Hartz und die Komponistin Lauren Siess mit zwei Nachwuchspreisen gefördert. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die Verleihung findet am 26. Februar in Berlin statt.

Die Komponistin, Bratschistin und Improvisation Lauren Siess erhält den Nachwuchspreis in der Sparte "Ernste Musik". Die Jury lobt "ihren sehr speziellen elektronischen und klanglichen Ansatz":

"Lauren Siess experimentiert mit Elektronik, Objekten und Instrumenten gleichermaßen ernsthaft und verbindet verschiedene Ansätze zeitgenössischer Komposition erstaunlich leichtfüßig und immer auch die gesellschaftlichen Zustände reflektierend."

Von New York nach Europa

Lauren Siess hat eine Ausbildung an der New Yorker Juilliard School und einen Master im Fach Komposition an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden absolviert. Inzwischen lebt sie in Deutschland und Österreich und nimmt derzeit an einem Aufbaustudium an der Kunstuniversität Graz teil. In der Vergangenheit hat sie bereits Werke für das Arditti Quartett oder das Riot Ensemble kreiert. Über die Auszeichnung freut Siess sich riesig:

"Ich bin überaus dankbar für diese Unterstützung meiner künstlerischen Arbeit und Karriere. Ich schätze mich sehr glücklich, das Jahr 2026 in einer Gemeinschaft von aufgeschlossenen, neugierigen Mitstreitern zu beginnen, die meine Arbeit erforscht und herausgefordert haben, sowie von Komponistenkollegen, von denen ich kontinuierlich gelernt habe und die mich inspiriert haben."

Voller Vielfalt

In der Sparte "Unterhaltungsmusik" wird Schauspieler und Songwriter Dominik Hartz ausgezeichnet.  Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt:

"Dominik Hartz auf ein einziges Genre festzulegen, ist unmöglich: Ob Disco, Indie, Pop, Hip-Hop, House oder Rap – er vereint all diese Musikstile in einer einzigartigen Melange."

Hartz veröffentlichte 2024 sein selbstbetiteltes Debütalbum, gefolgt von seinem Projekt "Mann der vielen Worte" und einigen Festivalauftritten. Für 2026 plant er bereits ein zweites Album und eine große Tour. Auch er weiß die Auszeichnung zu schätzen.

"Natürlich habe nicht nur ich diesen Preis gewonnen. Von daher geht mein Dank an all die tollen Menschen, mit denen ich die Ehre hatte, Musik machen zu dürfen."

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