Noch mehr generierte Musik
Lyria 3 Pro: Gemini AI kann jetzt komplette Songs generieren
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© Milad Fakurian via Unlsplash
Die wichtigste Neuerung ist die mögliche Songlänge. Statt bisher rund 30 Sekunden können Nutzer*innen künftig Musikstücke von bis zu drei Minuten generieren. Gleichzeitig verbessert Google nach eigenen Angaben das Verständnis musikalischer Strukturen, sodass sich Elemente wie Intros, Strophen oder Refrains gezielter steuern lassen.
Zusammenarbeiten statt ersetzen
Auch bei der kreativen Kontrolle soll die Künstliche Intelligenz präziser arbeiten. Ziel ist es, das System stärker als Werkzeug im kreativen Prozess zu etablieren und nicht als Ersatz für menschliche Musikproduktion.
Lyria 3 Pro wird unter anderem in Googles Gemini-App integriert, bleibt dort jedoch zahlenden Abonnenten vorbehalten. Weitere Einsätze sind in Video- und Produktionstools sowie im Unternehmensumfeld geplant.
Verfügbar ist die aktuelle Version bereits jetzt, allerdings nur in den bezahlpflichtigen Abomodellen von Gemini.
Die Debatte bleibt
Trotz technischer Fortschritte bleiben Fragen offen. Zwar betont Google, keine konkreten Künstler*innen zu imitieren, doch die Orientierung an bestimmten Stilen dürfte die Debatte um Urheberrecht und künstlerische Eigenständigkeit weiter anheizen. Eine Kennzeichnung aller Inhalte als KI-generiert durch eine sogenannte SynthID soll hier zumindest für mehr Transparenz sorgen.
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