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KI als Songwriter

Als Teil von Gemini: Google veröffentlicht neues KI-Musiktool Lyria 3

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 09.03.2026

künstliche intelligenz google

Als Teil von Gemini: Google veröffentlicht neues KI-Musiktool Lyria 3

© Neeqolah Creative Works via unsplash

Mit Lyria 3 hat Google sein bisher fortschrittlichstes Musikgenerierungsmodell veröffentlicht. Das Programm kann visuelle Informationen in Form von Prompts in Musik umwandeln.

Lyria 3 ist seit 18. Februar 2026 verfügbar. Das Programm von Google ist ein Werkzeug innerhalb der konzerneigenen KI Gemini, das in der Lage ist, Musik zu generieren.

Auf Grundlage von visueller Information wie Bilder, Videos oder Textmaterial kann das Tool Snippets erstellen, die auf die Beschreibung zutreffen oder das Material akustisch untermalen.

Keine Imitation von Künstlern

Laut Google erstellt Lyria auch dazu passende Songtexte und Cover-Art. Das Ziel besteht in der Erstellung realistischer und musikalisch komplexer Musik. User sollen auch kreative Kontrolle über Stil, Gesang und Tempo besitzen.

Google erklärt, dass bei der Entwicklung von Lyria 3 "Urheberrechte und Partnervereinbarungen" eine wichtige Rolle gespielt haben. Daher soll Lyria 3 dazu dienen, Usern einen eigenen künstlerischen Ausdruck zu ermöglichen und nicht etwa andere Künstlerinnen oder Künstler zu imitieren. 

Begrenzung auf 30 Sekunden

Anders als andere Musikgenerierungstools wie Suno erstellt Lyria 3 keine vollständigen Songs. Google hat das Werkzeug mit einem Limit von 30 Sekunden versehen, sodass nur Snippets generiert werden können. 

Durch das Limit will Google rechtliche Schwierigkeiten verhindern und die Nutzung des Tools für die Entwicklung vollständiger Songs unterbinden. Vor allem will Google sich nicht in langwierige Streitigkeit mit Labels und anderen Organisationen der Musikindustrie verwickeln.

Kein eigenständiges Programm

Zudem ist Lyria 3 nur als Werkzeug innerhalb von Gemini verfügbar, nicht aber als eigenständiges Programm. Das dient ebenfalls zur Vermeidung von rechtlichen Schwierigkeiten mit Musiklabels, die  seit längerem gegen KI-Tools wie Suno rechtlich vorgehen.

Ob sich der Weg von Google bewährt, sozusagen unter dem Radar zu fliegen und die Probleme zu vermeiden, die andere KI-Tools hervorrufen, wird sich aber erst noch zeigen.

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