Mehr Kontrolle, mehr Durchblick
Neue Forschung von Sony AI soll Herkunft von KI-Musik nachvollziehbar machen
Sony Head Office (2023). © Sony Music
Die aktuelle Forschung von Sony zur Erkennung von KI-generierter Musik geht tiefer als zunächst berichtet wurde und befasst sich nun auch mit der zentralen Frage, inwiefern sich die Herkunft der KI-Songs anteilmäßig erfassen lässt..
Die Sony-AI-Abteilung hat kürzlich wissenschaftliche Forschungen über neue Ansätze veröffentlicht, um die Herkunft von KI-Songs exakter zu identifizieren. Music Business Worldwide wertete die Forschung aus und zeigte auf, dass die Forschung von Sony AI drei zentrale Ziele verfolgt:
Nachvollziehen, welche Songs eine KI beeinflusst haben
Sony-Forscher haben eine Methode entwickelt, mit der sich analysieren lässt, welche Trainingsdaten einen KI-generierten Song besonders beeinflusst haben. Selbst wenn sich zwei Songs nicht offensichtlich ähnlich anhören, kann das System mögliche Zusammenhänge verstehen.
Erkennen gemeinsamer musikalischer Elemente
Ein weiteres System kann kurze Musikabschnitte vergleichen und feststellen, ob zwei Aufnahmen ähnliche Melodien oder musikalische Bausteine enthalten. Das ist besonders relevant, da mögliche Kopien oder Anlehnungen oft nur einzelne Teile eines Songs betreffen.
Schwächen bei Audio-Wasserzeichen
In einer weiteren Studie zeigte sich, dass aktuelle digitale Wasserzeichen, die Musikdateien kennzeichnen sollen, bei moderner KI-Kompression oft nicht zuverlässig funktionieren. Das bedeutet: Bestehende Schutzmechanismen müssen weiterentwickelt werden.
Verantwortung und Innovation verbinden
Sony AI hat noch keinen Algorithmus oder Produkt zur Detektion von KI-Songs und deren Ursprüngen vorgestellt, es handelt sich bisher um Grundlagenforschung. Allerdings ist diese bereits jetzt recht aufschlussreich und es bleibt abzuwarten, welche konkreten Anwendungen sich aus der Forschung ergeben.
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