Große Nachfrage erwartet
Zweite Runde des Festivalförderfonds der Initiative Musik startet
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Eselrock 2024, gefördert in der ersten Runde des Förderfonds. © Daniel Jenke, Punkadelic
Musikfestivals und innovative genre- und spartenübergreifende Festivals können vom 11. Oktober bis 4. November 2024 Fördermittel bis zu 50.000 Euro beantragen. Insgesamt stehen in der 2. Förderrunde vier Millionen Euro zur Verfügung. Über die Anträge entscheidet eine qualifizierte Fachjury.
Fokus der zweiten Runde
Die Initiative Musik möchte mit dem Festivalförderfonds diesmal insbesondere Festivals im ländlichen Raum unterstützen. Damit sind alle Landkreise und Kleinstädte gemeint, die weniger als 100.000 Einwohnern haben. Am Ende sollen mindestens 70 Prozent der geförderten Festivals aus dem nicht-urbanen Raum stammen.
Festivals in größeren Städten können dennoch einen Antrag stellen. Diese sollen sich qualitativ aber durch besondere Schwerpunkte hervorheben. Insgesamt liegt das Augenmerk, wie auch im Vorjahr, auf kleinen und mittelgroßen Festivals mit maximal 15.000 Besuchern.
Neuerungen in der zweiten Runde
Festivals, die neu gegründet wurden, können diesmal auch die Fördermittel der Initiative Musik beantragen.
Außerdem richtet sich das Programm nicht nur an Musikfestivals. Auch genre- und spartenübergreifenden Festivals haben in der zweiten Auflage eine Chance auf Fördermittel.
Ziele des Festivalförderfonds
Der Festivalförderfonds der Initiative Musik wurde ins Leben gerufen, um den künstlerischen, kulturellen und sozialen Aspekten von Festivals gerecht zu werden. Als Orte, an denen sich Künstler und Publikum begegnen, nehmen Festivals eine wichtige Rolle ein, die für die Musiker – insbesondere für Newcomer – auch aus wirtschaftlicher Sicht relevant ist und als Inspiration auf beiden Seiten dient.
Festivals erfüllen außerdem soziokulturelle Funktionen. Bei der Verteilung der Fördermittel liegt der Fokus der Initiative Musik deshalb unter anderem auf Faktoren wie Maßnahmen zur Stärkung ökologischer Nachhaltigkeit, Förderung des künstlerischen Nacshwuchses, Unterstützung besonderer Programmformate, sowie Initiativen zur Partizipation und Barrierefreiheit, einschließlich einer größeren Diversität auf den Festivalbühnen.
Mehr als nur Livemusik
Katja Lucker, Geschäftsführerin der Initiative Musik fasst die Bedeutung des Förderfonds so zusammen:
"Festivals sind weit mehr als nur Livemusik; sie sind kulturelle Leuchttürme, die Begegnung ermöglichen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern. Besonders in ländlichen Regionen leisten sie einen unschätzbaren Beitrag, indem sie kulturelle Vielfalt zelebrieren, die lokale Gemeinschaft vereinen und für Austausch zwischen Menschen sorgen."
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