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EGOamp

New Wave, Synthpop, Gothic aus Geldern, seit 2008

ego-amp.com

Label:

Bio/Info

EGOamp wurde 1920 im schönen Holstenwall vom Anstalts-Direktor Asmodi Caligari gegründet und verzaubert seitdem mit seiner elektronischen Tanzmusik die Herzen aller Schlafwandler und Nachtschwärmer. Nach etlichen Liveauftritten auf den Jahrmärkten der Republik (u.a. bein "Wave Gotik Treffen" 2009) und einer kostenfreien Download-EP im Dezember 2010 bei Ionium Records, fällt nun mit "Welcome To The Cabinet" die erste Klappe einer unendlichen Geschichte. Film ab!

EGOamp – Welcome to the Cabinet „Welcome to the Cabinet“ vereint die Liebe zum deutschen Stummfilm der 20er Jahre mit musikalischen Einflüssen des 80er-Synthpop, EBM, House und Trance. EGOamp versteht sich somit nicht als Retro-Band, sondern weiß durch die fette Produktion von Chris Lietz (u.a. Producer von „Die Krupps“) durchaus m (...) Mehr anzeigenodern zu klingen. Lose verknüpft mit kurzen Soundscapes wird eine Brücke zu den verschiedenen Themen des Longplayers geschlagen. Roter Faden des Werkes ist der Stummfilm-Klassiker „Das Kabinett des Dr. Caligari“ von Robert Wiene, 1920. Passend dazu wurde der New Wave Underground Hit „The Cabinet“ der britischen Band „Das Kabinette“ adaptiert, der in dieser Form sogar den Urhebern zu gefallen weiß – eine Art autorisierte Coverversion also. Auch andere Themen wie Einsamkeit, Vergeltung und das Thema Film im Allgemeinen kommen textlich zur Sprache, oft auch mit einem „Augenzwinkern“ vorgetragen. Die ironische Komponente wird auch durch das stylische Auftreten der Band manifestiert. So scheinen Asmodi Caligari und Cesare Insomnia direkt einem alten Stummfilm entsprungen zu sein. Gerüchteweise sogar einem verschollenen Werk („Das Erbe des Dr. Lang, 1919“) des Regisseurs und Theaterintendanten Joe Castle alias Josef Schloss, der in dem Track „The Director“ gar selbst zu Wort kommt. Eine weitere Coverversion des Albums ist „JaJaJa“ der NDW-Kultband „TRIO“. Der anarchistisch anmutende Track wurde live des öfteren erprobt und vom Publikum so begeistert aufgenommen, daß er zu Recht auf dem Album seinen Platz gefunden hat. „The Veil“ indessen beschreibt die klaustrophobische Atmosphäre eines Raumes mit eingehender Vereinsamung und der daraus resultierenden Flucht in diverse Drogen, welches mit Hilfe düsterer Harmonien, treibender Beats und lyrischer Stringenz untermauert wird. „The Carnival“, „Holstenwall“ und „The Cabinet“ nehmen thematisch direkt Bezug auf den Inhalt des Filmes „Das Kabinett des Dr. Caligari“. Filmkenner werden hier auch einige cineastische Querverweise zu erkennen wissen. Die Tracks stehen eher in der Tradition des Soundtracks zu „Metropolis“ von Giorgio Moroder, als zu einem klassischen Filmscore. Es gibt also viel zu entdecken auf diesem Erstlingswerk, welches nicht davor zurückschreckt, sich viele musikalische Stile zu Eigen zu machen und dadurch eine interessante Mischung zu kreieren, die Freunde der elektronischen Populärmusik sowie eingefleischten Cineasten gefallen könnte. Weniger anzeigen

Line-up

Asmodi Caligari

Sänger, Percussionist

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