Kernprojekt Festivalstudie
Der Jahresbericht 2023 der Bundesstiftung Livekultur zeigt den Status aktueller Projekte
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Die Bundesstiftung Livekultur war beispielsweise bei der Konferenz Stadt nach Acht vertreten. © Felix Grädler
Zweck der Bundesstiftung LiveKultur ist die Pflege und der Erhalt der Pop-, Club- und Livemusikkultur in Deutschland. Zusätzlich verfolgt die Stiftung das Ziel, wichtige Kulturräume in Deutschland wiederherzustellen und zu sichern.
Über ihre Aktivitäten im Jahr 2023 gab die Stiftung in ihrem Jahresbericht [PDF] Aufschluss.
Zentrales Projekt zu Festivals
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Festivalstudie, die tiefgreifende Einblicke in die Festivalszene in Deutschland liefern soll und in Zusammenarbeit mit der Initiative Musik und unter Beteiligung des Deutschen Musikinformationszentrums durchgeführt wird.
Für die Festivalstudie suchte LiveKultur im ersten Quartal 2023 nach einem wissenschaftlichen Partner mittels einer "Verhandlungsvergabe mit Teilnahmewettbewerb", wobei das Forschungszentrum C:POP der Universität Paderborn als Sieger hervorging.
In Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Partner wurde die Studie in wöchentlichen Konferenzen, Roundtables und Fachkonferenzen diskutiert und weiterentwickelt.
Weitere Projekte
Außerdem wurde 2023 das Projekt "Clubs are Culture" durch Förderung der Initiative Musik und Spenden der Landesverbände der LiveKomm, umgesetzt. Bei "Clubs are Culture" handelt es sich um eine Social Media-Kampagne, die über den Notstand der Clubkultur in Deutschland aufklären soll.
Politisches Ziel ist die Unterstützung der geplanten Novellierung der Baunutzungsverordnung. Diese Änderung soll dazu führen, dass Musikclubs offiziell als "Anlagen kultureller Zwecke" anerkannt werden. Für das Projekt wurde eine Verlängerung bis Juni 2024 beantragt, da bislang weder Bundestag noch Bundesrat über die Änderung entschieden haben.
Branchenaktivitäten
2023 war die LiveKultur Teil mehrerer Branchenveranstaltungen. Auf der Veranstaltung "Dialog.Pop" auf Schloss Alteglofsheim moderierte die Stiftung den Schwerpunkt "Festivals" und organisierte verschiedene Panels.
Außerdem nahm die Bundesstiftung LiveKultur in der zweiten Jahreshälfte an unterschiedlichen Fachkonferenzen wie Stadt nach Acht, Future of Festivals und Festival Playground teil und war auf dem Reeperbahn Festival präsent.
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