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das klassische horn gewinnt

Internationale Musikmesse: Der Frankfurter Musikpreis 2013 geht an Marie-Luise Neunecker

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 29.01.2013

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Internationale Musikmesse: Der Frankfurter Musikpreis 2013 geht an Marie-Luise Neunecker

© Janne Saksala

Um die deutsche Musik-Szene gleichmäßig zu fördern, wird jedes Jahr im Wechsel eine Person aus dem Bereich der Klassik und jemand aus der populären Musik (Rock, Pop, Jazz) ausgezeichnet. 2013 war wieder der klassische Bereich an der Reihe.

Der Frankfurter Musikpreis wurde im Jahr 1980 ins Leben gerufen und wird seit 1982 jährlich anlässlich der Internationalen Musikmesse in Frankfurt am Main vom Kuratorium der Stiftung Frankfurter Musikpreis verliehen. Gewürdigt werden damit Musiker, Komponisten, Pädagogen und Persönlichkeiten aus der Kultur für besondere Leistungen in der Interpretation und Komposition, in Musikwissenschaft und Lehre. Die Preisträger werden aus den Bereichen der Klassik, der Pop-Musik oder des Jazz gewählt.

Der Frankfurter Musikpreis ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert. Er wird vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumenten-Hersteller e.V. und der Messe Frankfurt gestiftet.

Preisträgerin 2013: Marie-Luise Neunecker

2013 wird der Frankfurter Musikpreis wird 2013 an die Hornistin Marie-Luise Neunecker verliehen. Die international renommierte Hornistin und Instrumentalpädagogin Neunecker wird wegen ihrer außergewöhnlichen Virtuosität am Instrument gelobt und gastiert mit ihrem Spiel in Orchestern, Kammermusik-Ensembles und als Solistin auf allen Bühnen der Welt.

Aber nicht nur das Musizieren ist ihr ein Herzensanliegen. Von 1998 bis 2004 ist sie als Professorin für Horn an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt am Main und seit 2004 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin tätig und vermittelt dort ihr Können und unterrichtet Studenten. Marie-Luise Neunecker erhält den Frankfurter Musikpreis für dieses breit angelegte Interesse und Tun an der Musik sowie für ihr Bemühen, ihr Wissen an eine neue Generation von Musikern und Musikerinnen weiterzugeben.

Solistin und Kammermusikerin

Marie-Luise Neunecker, wegen ihrer außergewöhnlichen Virtuosität am Instrument hoch gelobt, hat sich eine weltweit erfolgreiche Karriere erspielt. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie äußerst gefragt und gilt als eine der profiliertesten Instrumentalistinnen der Gegenwart. Während ihrer Tätigkeit als Solohornistin der Bamberger Symphoniker und des RSO Frankfurt von 1979 bis 1989 machte sie als Preisträgerin mehrerer renommierter internationaler Wettbewerbe auf sich aufmerksam.

Neben ihren Erfolgen als Solistin, die sie mit Orchestern wie z. B. den Radioorchestern des NDR, SWR, MDR, HR, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener Philharmonikern sowie mit den Bamberger Symphonikern zusammenführen, gilt ihre Aufmerksamkeit ebenso der Kammermusik.

Aber auch der Neuen Musik wendet sie sich regelmäßig zu. György Ligeti, der 2005 den Frankfurter Musikpreis erhielt, schrieb für Marie-Luise Neunecker sein Hornkonzert "Hamburgisches Konzert", das sie im Januar 2001 zur Uraufführung brachte. Seitdem hat Marie-Luise Neunecker das ihr zugeeignete Konzert in mehreren Ländern aufgeführt. Für die Ligeti Edition bei Warner Classics spielte sie das Werk mit dem Asko Ensemble und Reinberg de Leeuv ein.

Als Solistin und Kammermusikerin erhält Marie-Luise Neunecker regelmäßig Einladungen zu den großen, bedeutenden Festivals. Sie gastiert bei den Salzburger Festspielen, beim Schleswig Holstein Musik Festival, dem Marlboro Music Festival, dem Risör Festival sowie bei den Wiener Festwochen. Zusätzlich ist Marie-Luise Neunecker als Musikerin auf vielen Aufnahmen zu hören, die mit den wichtigsten Preisen ausgezeichnet wurden, so u. a. dem ECHO Klassik oder dem Grammophone Award.

Um ihr Wissen an eine neue Generation von Künstlern weiterzugeben, unterrichtet sie von 1998 bis 2004 als Professorin für Horn an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) Frankfurt am Main und seit 2004 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

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