Ein neuer Trend
Kunlun Tech startet weltweit ersten KI-Musikstreaming-Dienst
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© Tara Winstead
Melodio kann mithilfe einer KI personalisierte Musikstreams erzeugen. Nutzer können Prompts wie "energiegeladene Musik für eine lange Autofahrt" eingeben, woraufhin Melodio eine passende Playlist erstellt:
"Mit endlosen Strömen personalisierter Musik in Echtzeit passt sich Melodio jeder Stimmung und jedem Szenario des Nutzers an und ermöglicht es ihm, seine Eingabeaufforderungen spontan zu ändern, zwischen generierten Texten zu wechseln und seine Lieblingsmomente zu speichern oder mit anderen zu teilen."
Über Kunlun
Kunlun ist die Muttergesellschaft des Webbrowsers Opera und war früher im Besitz der Dating-App Grindr. Das Unternehmen hat einen Börsenwert von rund 4,8 Milliarden US-Dollar.
Kunlun war zudem einer der Investoren von musical.ly, dem Vorgänger von TikTok. Kürzlich hat das Unternehmen außerdem einen Anteil an dem KI-Unternehmen Singularity AI erworben.
Mureka: Plattform zur Erstellung von KI-Musik
Die zweite Plattform neben Mureka, die Kunlun eingeführt hat, ist Mureka. Die Plattform soll Usern ermöglichen, ihre eigene Musik mittels KI zu erstellen und zu monetarisieren.
Über den Mureka Store können die Künstler dann ihre KI-generierte Musik verkaufen, was nach Aussagen von Kunlun neue Geschäftsmöglichkeiten für Künstler eröffnen soll:
"Fertige Songs können bei Bedarf erweitert oder neu generiert werden, um einen nahtlosen kreativen Prozess zu gewährleisten. Die Nutzer können auch KI-generierte Musik anzeigen, anhören, sammeln, weitergeben und herunterladen und erhalten ein Zertifikat über die KI-Musikgenerierung."
SkyMusic 2.0
Melodio und Mureka basieren beide auf Kunluns KI-Modell SkyMusic 2.0. Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht dieses Modell, Musikströme in unterschiedlichen Stilen zu generieren, und unterstützt dabei 31 Sprachen.
Kunlun hat dabei die Daten, mit denen SkyMusic 2.0 trainiert wurde, nicht bekanntgegeben.
Rechtskonflikte um KI-Musik
KI-Musik ist in der Branche höchst umstritten und auch Melodio und Mureka werden wahrscheinlich von Musikrechteinhabern genau beobachtet werden.
Vor zwei Monaten haben die Major Labels beispielsweise die KI-Startups Suno und Udio verklagt, weil sie ihre KI-Systeme mit den Aufnahmen der Labels trainiert hatten, ohne deren Erlaubnis einzuholen.