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"Musik zu machen ist fordernd und erfüllend"

LAG Sessions mit Johannes Molz: Starke Songs, die ganze Bücher füllen plus Künstlerinterview

Interview von Backstage PRO
veröffentlicht am 17.07.2019 | Gesponserter Inhalt

lag gewinner johannes molz

LAG Sessions mit Johannes Molz: Starke Songs, die ganze Bücher füllen plus Künstlerinterview

LAG Sessions mit Johannes Molz. © LAG Guitars / KORG & MORE

LAG fand bei Backstage PRO fünf starke Songwriter für die zweite Auflage der LAG-Videosessions. Die Recordings fanden im Frühjahr 2019 statt – jetzt gehen die Ergebnisse live. Seht hier die Clips mit dem "PostSingerSongwriter" Null und lest ein Interview mit dem Künstler.

LAG stellt Instrumente mit einer einzigartigen Persönlichkeit her, was der Tradition, dem Know-how und der Leidenschaft französischer Designer und Gitarrenbauer zu verdanken ist. Viele professionelle Musiker haben sich davon bereits verführen lassen, darunter Cliff Williams (AC/DC), Phil Campbell (Motörhead), Dweezil Zappa, Keziah Jones und andere mehr.

In den LAG Sessions mit tollen Songwritern zeigt die Marke, wofür sie steht. Diese Videoserie von LAG Guitars befindet sich in der zweiten Runde. Die Künstler und Künstlerinnen dieser Staffel – Romy Graske, Johannes Molz, Anna Philoan, Ben Schafmeister und Dan O'Clock – erhielten neben der professionellen Videoproduktion auch je ein LAG-Instrument als Siegerprämie.

Steckbrief Johannes Molz

LAG Sessions – Künstlerinterview

LAG: Was bedeutet es für dich, deine eigene Musik zu machen?

Null: (lacht) Große Frage! Alles – die füllt mein Leben komplett aus.  Alle meine Jobs und Projekte, in denen ich involviert bin, richten sich danach aus, dass ich mein eigenes Zeug machen kann; was dem im Weg steht, wird sukzessive ausgeschlichen. Meine eigene Musik machen zu können, ist gleichzeitig das Fordernste und Erfüllendste, was ich mit meiner Zeit anstellen kann.

LAG: Wofür stehen die Inhalte deiner beiden Songs? Was transportierst du in deinen (einzelnen) Songs?

Null: Der Song "Hallo Boden" ist das Kernstück meiner ersten Platte und meines ersten Buches. In dem Song geht es um ein Abschiednehmen vom Boden, der einen nicht gehen lassen will. Der Boden steht hier für alles im Kopf oder außerhalb, das einen zurückhält und ausbremst. Es klingt wie ein Schlussmachlied, was es im Grunde auch ist – eine Art Anti-Love-Song an die eigenen Dämonen.

LAG Sessions – Null (Johannes Molz) – "Hallo Boden"

"Nebelläufer" geht lustigerweise in eine ähnliche Richtung. Ich habe ein ziemlich unruhiges Gehirn (lacht) und es braucht manchmal harte Bandagen, um das runterzubringen. Sport als Bewegungsmeditation hilft da oft. Einfach einen Punkt am Horizont suchen und da dann hinlaufen, über Autobahnen und durch Flüsse, wenn´s sein muss, im strömenden Regen oder im Schneesturm. In so einem bin ich sogar mal beim Laufen in die Donau gefallen. Unterwegs ordnet sich alles, der Stress verliert sich. Alles, was beschwert, löst sich und verdampft mit dem Schweiß, und übrig bleibt ein ruhigerer Geist.

LAG: Wo findet man dich bzw. was machst du, wenn du nicht gerade Musik machst, Songs schreibst oder Videos drehst?

Null: Meine zwei großen Pole sind Musik und Literatur. Sie bilden das Zentrum von allem, was ich sonst mache. Habe mich nie wirklich entscheiden können und wollen zwischen den beiden. Darum mache ich heute beides miteinander und schreibe zu jedem Album ein Buch, das die jeweilige Geschichte hinter den Songs auserzählt.

LAG Sessions – Null (Johannes Molz) – "Nebelläufer"

Ich bin freiberuflicher Musiker und Produzent. Zum Beispiel schreibe ich auch Musik für´s Theater, Computerspiele oder Ausstellungen. Neben der Musik bin ich gerade dabei, meine Promotion in Literaturwissenschaften abzuschließen, die ich als Hobby auf Tour begonnen habe. Hat ewig gedauert, aber ist jetzt endlich fertig. Hach.

LAG: Was hat dir an den LAG Sessions am besten gefallen? Warum?

Null: Ich fand es sehr, sehr angenehm mit Leuten zu arbeiten, die wissen, was sie tun. Man merkt das schon, wenn jemand reinkommt, sein Zeug aufbaut und eine genaue Ansage macht, wie etwas ablaufen soll. Ich bin ja selbst Produzent und es war daher sehr entspannend, sich keine Gedanken machen zu müssen, da ich wusste: "Die können das und die machen das schon!"

LAG: Du hast ja neben dem Videodreh auch eine LAG Gitarre gewonnen. Welche war das und was hast du gedacht, als du deine Gitarre zum ersten Mal in den Händen gehalten hast? Wie hat es sich angefühlt / angehört, als du sie gespielt hast?

Null: Das erste, was mir an der T318ACE aufgefallen ist, war die sehr schöne Kopfplatte. Positiv überrascht war ich aber auch davon, wie sauber sie für eine Gitarre in dieser Preisklasse verarbeitet ist.

Übrigens bin ich eigentlich eher ein Fan von Zederndecken, weil die bei meinen Baritonsaiten erfahrungsgemäß am besten klingen. Die Decke der T318ACE ist aber aus Fichte gefertigt. Ich war total begeistert, wie gut diese kleine Fichtengitarre mit meinen Baritonsaiten klarkommt. Sie kann klanglich sehr gut mit meinen großen Modellen mithalten. Das schafft nicht jede! Mittlerweile ist die "normale" LAG ein vollwertiger Ersatz für die Gitarren, die ich sonst spiele.

Vielen Dank, Johannes!

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Unternehmen

Artists

Null (PostSingerSongwriter)

PostSingerSongwriter aus Regensburg

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