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Vermutliche Einigung

Sony Music legt Rechtsstreit um Whitney-Houston-Biopic bei

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 22.11.2024

whitney houston sony

Sony Music legt Rechtsstreit um Whitney-Houston-Biopic bei

Sony Head Office (2023). © Sony Music

Im Februar reichte Sony Music Klage gegen die Produzenten der Filmbiografie "Whitney Houston: I Wanna Dance with Somebody" ein, die vom Leben der 2012 verstorbenen Sängerin Whitney Houston handelt. Das Major-Label warf ihnen vor, sie hätten die Lizenzgebühren für die im Film verwendete Musik nicht bezahlt. Jetzt hat Sony die Klage zurückgezogen.

In der Klage hieß es damals, dass die Produzenten und Sony Music kurz vor Veröffentlichung des Films eine Synchronisationslizenzvereinbarung unterzeichnet hätten, die den Filmemachern die Erlaubnis erteilte, diverse Lieder von Whitney Houston zu verwenden, darunter auch ihren größten Hit "I Will Always Love You". 

Anders als vertraglich geregelt, hätten die Produzenten laut SME allerdings bis zum Zeitpunkt der Klageeinreichung keine Lizenzgebühren an das Label entrichtet, wodurch Sony seine Urheberrechte verletzt sah und Schadenersatz forderte – auch im Hinblick auf möglicherweise entgangene Gewinne. Der Streitwert der Klage betrug mehrere Millionen US-Dollar.

Streit außergerichtlich beigelegt

Nun wurde bekannt, dass die Anwälte von SME in einer Stellungnahme an das zuständige US-Bundesgericht die Klage endgültig zurückgezogen haben, was bedeutet, dass sie nicht erneut eingereicht werden kann. Beide Seiten müssen ihre jeweiligen Kosten des Rechtsstreits tragen.

Hintergrund dürfte vermutlich sein, dass sich Sony Music außergerichtlich mit den Produzenten geeinigt hat und im Umkehrschluss zugesichert hat, die Klage zurückzuziehen. Offizielle Informationen gibt es allerdings nicht.

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