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Stehen die Red Hot Chili Peppers kurz vor dem Verkauf ihres Musikkatalogs?

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 06.03.2025

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Stehen die Red Hot Chili Peppers kurz vor dem Verkauf ihres Musikkatalogs?

Red Hot Chili Peppers. © Pavel Suslov

Einem Bericht von Billboard zufolge stehen die Masterrechte der kalifornischen Rockband zum Verkauf. Der Verkaufspreis könnte möglicherweise mehr als 300 Millionen US-Dollar betragen.

Nach Schätzungen beläuft sich der Bruttogewinn des Katalogs nach Abzug von Produktions-, Vertriebs- und anderen Kosten auf etwa 15-20 Mio. US-Dollar jährlich. Ein Gesamtpreis von 300 bis 350 Millionen US-Dollar wird daher von Analysten für realistisch gehalten.

Von Warner zu Warner?

Derzeit besitzen die Red Hot Chili Peppers die Masterrechte an den Studioalben und anderen Veröffentlichungen, die auf Warner Music erschienen sind. Darin enthalten sind Songs wie "Under the Bridge", "Californication" und "Dani California", die wesentlich zum Jahresumsatz von 26 Mio. US-Dollar beitragen. 

Aus diesem Grund wird Warner Music auch als möglicher Käufer genannt. Allerdings gibt es widersprüchliche Berichte darüber, wie weit die Verhandlungen fortgeschritten sind.

Es ist derzeit nicht bekannt, ob die Red Hot Chili Peppers auch die Master für die ersten vier Alben besitzen, die bei EMI erschienen sind. Einigen Quellen zufolge könnten diese Rechte auch in das Angebot einbezogen werden und würden etwa 1 Mio. US-Dollar zu den jährlichen Einnahmen beitragen.

Nicht der erste Multi-Millionen-Deal

Sollte der Deal zustande kommen, hätte die Band in den letzten Jahren fast 500 Mio. US-Dollar durch Verkäufe verdient. Im Jahr 2021 verkauften sie die Verlagsrechte für einen Betrag von 140 Mio. US-Dollar an den Musikverlag Hipgnosis. 

Rechtsanwalt Eric Greenspan von der Anwaltskanzlei Myman Greenspan Fox Rosenberg Mobster Younger & Light, der das Verlagsgeschäft im Jahr 2021 abgewickelt hat, ist Berichten zufolge auch für den Verkauf des Musikkatalogs zuständig.

Die Red Hot Chili Peppers reihen sich mit dem Deal in eine Reihe mit u. a. Pink Floyd, Queen und KISS, die ebenfalls in den letzten Jahren für mindestens dreistellige Millionenbeträge ihre Kataloge an Plattenlabels verkauften.

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