Alles rausgeholt
Fast 1,2 Milliarden Euro: Queen erzielen Einigung über Verkauf ihres Musikkatalogs an Sony Music
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Queen. © Universal Music
Zwei ungenannte Quellen haben gegenüber dem US-Magazin Variety bestätigt, dass Sony derzeit dabei ist, Queens Backkatalog, Merchandising und andere Geschäftsbereiche zu erwerben. Lediglich die Einnahmen aus Live-Auftritten seien nicht Teil des Deals.
Diesen Berichten zufolge beläuft sich der Umfang des Deals auf 1,27 Milliarden US-Dollar (ca. 1,18 Milliarde Euro), was ihn zu einem der größten Katalogverkäufe macht, wenn nicht sogar zum Größten.
Ein weiterer Bieter stand angeblich kurz davor, sich Queens Musikkatalog zu sichern, bot aber nur 900 Millionen US-Dollar. Wer dieser Bieter war, ist derzeit nicht bekannt. Sony Music hat sich bisher nicht zu dem Deal geäußert.
Komplexer Deal
Die logistischen Details des Deals sind komplex, da die Rechte an Queens Tonaufnahmen in den USA und Kanada gemäß einer Vereinbarung aus den 1990er Jahren bei Disney liegen, während Queen Productions Ltd. diese Rechte im Rest der Welt besitzt.
Queen Productions Ltd. wiederum befindet sich zu gleichen Anteilen im Besitz der verbliebenen Bandmitglieder sowie in den Händen von Mary Austin, der Erbin von Freddie Mercury. Auch die Verlagsrechte (engl. Publishing Rights) liegen in Form der Queen Music Ltd. bei den Bandmitgliedern sowie Austin und werden von Sony Music Publishing verwaltet.
Im Jahr 2022 meldete das Unternehmen Einnahmen von 52 Millionen US-Dollar (48,5 Millionen Euro).
Die Universal Music Group fungiert weiterhin als weltweiter Vertrieb der Band und wird dies auch in den kommenden Jahren tun, bis der bestehende Vertrag ausläuft.
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