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Soll Streaming-Fraud vorbeugen

Streamingdienst Audiomack führt 'Sponsored Songs' ein

News von BackstagePRO
veröffentlicht am 07.08.2024

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Streamingdienst Audiomack führt 'Sponsored Songs' ein

© Karolina Kaboompics via Pexels

Die 2012 gegründete Plattform Audiomack hat mit 'Sponsored Songs' ein neues Feature eingeführt, das den Empfehlungsalgorithmus der Plattform dafür nutzt, um Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit zu bieten ihre Songs für einen Aufpreis gezielt zu bewerben.

Ab sofort können Künstler und Künstlerinnen auf Audiomack Angaben zu ihrem Zielpublikum machen, mit deren Einbezug ihre Songs durch den plattformeigenen Algorithmus in Playlists von als passend erscheinenden Hörer*innen platziert werden. Damit soll es diesen vereinfacht werden, neue Zuhörer*innen zu erreichen.

Um ihre Songs sponsorn zu lassen, können Künstler und Künstlerinnen ein individuelles Budget festlegen. Laut Audiomack erhalten sie dann basierend auf diesem und den gestellten Zielvorgaben bereits vorab Einschätzungen, wie sich das neue Feature auf die Wiedergabezahlen der ausgewählten Songs auswirken wird.

Faires Vorgehen gegen Streaming-Betrug?

Zudem ist das Konzept laut Audiomack als Alternative für fragwürdige Drittanbieter-Dienste gedacht, die Wiedergabezahlen künstlich erhöhen.

Eine Chance in der Bekämpfung solchen Streaming-Frauds durch die neue Funktion sieht Brian Zisook, EVP of Global Operations bei Audiomack laut Music Business Worldwide darin, dass Künstler und Künstlerinnen sich zwar durch eben jene Anbieter eine Milliarden Streams kaufen und es so aussehen lassen können, "als hätten sie es geschafft", diese Zahl jedoch schnell an Wert verliere, wenn man bedenke, dass sich durch künstlich erzeugte Streams keine Shows ausverkaufen und Fangemeinden aufbauen lassen.

Während das neue "Sponsored Songs"-Konzept also tatsächlich in der Lage sein könnte, Streaming-Fraud entgegen zu wirken, zahlen Artists hier dennoch ebenfalls für Streams und verschaffen sich auf diese Weise einen Vorteil. Dennoch werden Streams hier zumindest durch echte Hörer*innen generiert. Letztendlich müssen Songs also auch überzeugen. 

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