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Börgerding

Rock aus Köln, seit 2008

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Bio/Info

BÖRGERDING
Biografie

Seit gut drei Jahren freut sich Köln über ein neues heimisches Musikgewächs, das im Lokalen bereits einige Erfolge verzeichnen konnte und in diesem Jahr nun anhebt, endgültig ganz Deutschland zu erobern. Der Name des Quartetts, Börgerding, mag zunächst erstaunen, ist aber leicht erklärt. Es ist der Nachname ihres Frontmannes Frank Börgerding; zugleich bedeutet er im Mittelhochdeutschen so viel wie „Bürgerrat“, und auf einer abstrakten Ebene passt dies auch zur Formation: Börgerding machen Musik für mündige Bürger, für Menschen, die sich ebenso gern in einen kunstvoll komponierten Song fallen lassen, wie sie sich anregen lassen von Texten, die geistreich, originell und immer auch eine Spur (selbst-)ironisch sind.

Drei Viertel der Band – (...) Mehr anzeigen Gitarrist Nils-Peter Neubauer, Bassist Robert Lindemann und eben Frank Börgerding – machen bereits seit Schultagen gemeinsam Musik, haben aber alle auch in anderen Kontexten Erfahrungen gesammelt. Zwei von ihnen haben mal in einer Heavy Metal-Band gespielt, andere fröhnten eine Zeit lang dem Indie-Rock. Lediglich Drummer Martin Esser stieß erst später dazu und komplettierte das Börgerding-Line-Up im Jahr 2008.

Zwei Band-Contests wurden in der Folge gewonnen, einer davon ausgeschrieben in Köln durch Area Entertainment, die Börgerding daraufhin eine Zusammenareit anboten. Jene trägt, nach ihrer Aufsehen erregenden Total Lokal-, einer weiteren Wohnzimmer-Konzert- sowie einer Support-Tour für Tom Beck, nun finale Früchte mit der Veröffentlichung ihres ersten Longplayers „Börgerding“, der im kommenden Juni erscheinen wird.

Für dieses Album konnten sie auf prominente Unterstützung bauen. Sowohl die ersten beiden Single-Realeases „Lauf ganz weit“ und „Sandmann“, die schon 2011 erschienen, als auch die erst kürzlich veröffentlichte Vinyl-EP „Kamikaze“ wurde produktionell betreut von Frank Pilsl, dem man unter anderem den wohligen Klang von Philipp Poisels Akustik-Hit „Bis nach Toulouse“ zuschreiben kann. Pilsl und Börgerding verstanden sich in Ästhetik-, Sound- und Stil-Fragen so blendend, dass er umgehend die Produktion des gesamten Albums zusagte. Jenes entstand in vielen kleinen Wochenend-Einheiten in Pilsls Studio in Stuttgart. „Wenn man die Tage zusammenrechnet, die wir bei ihm waren, war es am Ende sicher ein ganzer Monat“, sagt Frank Börgerding. „Es war großartig, so viel Zeit zu haben, um die Songs in Ruhe wachsen und reifen zu lassen.“

Für die lässige und höchst überzeugende Dynamik ihrer Musik ist aber noch ein weiterer Aspekt entscheidend, so Frank: „Wir sind schon sehr lange Freunde und haben sicher alle unsere Eigenarten und Musikgeschmäcker. Aber dadurch, dass wir eben schon so lange Musik zusammen machen, sind wir künstlerisch über die Jahre zusammen gewachsen. Wir wissen, wie wir untereinander funktionieren.“

So entstand ein Sound, der in hiesigen Gefilden recht einmailg ist. Dieser Sound hat keine Angst vor Pop, solange er handgemacht ist. Er flirtet mit Rock ebenso wie mit raumgreifenden Arrangements, die den Hörer in aufregender Weise davon tragen. Er kann geradeheraus und kraftvoll sein, in Momenten aber auch zerbrechlich, nachdenklich und intim. „Wir suchen uns den Stil, die Musik, die wir machen, nicht vorsätzlich aus“, so Frank. „Wir machen einfach, und durch die große Vielfalt an stilistischen Einflüssen, die jeder mitbringt, entsteht etwas, das zugleich stilistisch offen und heterogen ist. Wenn wir diese Vielfalt zusammentragen, entsteht Börgerding. Man kann das, wenn man Musik als Kunst begreift, gar nicht beeinflussen, wohin die Reise geht. Denn es kommt einfach aus einem heraus.“

Zweifellos steht die Gitarre auch weiterhin im Fokus ihres Sounds. Heute ist diese aber nicht mehr primär Rock-gebrieben, sondern feinsinniger, detailverliebter, berührender. Als Frank begann, die Akustikgitarre in ihren Klang zu integrieren, entwickelte sich zudem ein bestimmtes Singer-/Songwriter-Gefühl. „Ich bin ein großer Freund klassisch schöner Songs, wie sie etwa Dave Matthews schreibt. Songs, die nur auf der Akustischen funktionieren, aber in einem Band-Kontext von weiteren Musikern veredelt werden. Daraus hat sich die Identität von Börgerding entwickelt.“

Natürlich ist Börgerding ein Band-Projekt, natürlich wirkt ihre schöne Musik erst durch die Ergänzung der Instrumente in ihrer ganzen Eleganz. Und doch ist Börgerding nicht nur dem Namen nach eine unbedingte Herzensangelegenheit ihres Frontmannes. Für das bald erscheinende Album „habe ich viel Vorarbeit am Computer geleistet“, erzählt er. „Drumtracks programmiert, Bassläufe entworfen, komplette Audioskizzen produziert – ich wollte den anderen einfach eine Idee des Ganzen geben, bevor wir sie noch einmal gemeinsam neu erarbeiten. Denn gleichzeitig sage ich den Jungs: Macht bitte, was ihr wollt, was ihr fühlt und lasst euch von meinen Ideen nicht zu sehr beeinflussen. Denn ich bin immer sehr gespannt darauf, was am Ende rauskommt, wenn wir vier gemeinsam an einem Song arbeiten. Wenn alle ihren Spirit hineingeben, wird das Ganze immer größer, als wenn ich alleine an etwas arbeite.“

Ein Song ist in Frank Börgerdings Augen immer dann ein guter Song, „wenn wir ihn gern spielen, wenn er in seinem Charakter und seiner Stimmung Sinn macht und überzeugend aufgeht.“ Welche Richtung er dabei nimmt, welchem Genre er zuzuordnen wäre, ist dabei irrelevant. „Als Musiker will man sich doch immer wieder neu ausprobieren, neue Akzente setzen und Felder erschließen. Deshalb finde ich es falsch, sich im Vorhinein zu beschränken. Ich könnte das gar nicht. Außerdem: Wenn ich mich verstecken wollte mit meinen Antrieben und Leidenschaften, auch mit meinen Gefühlen und Unsicherheiten, dann bräuchte ich auch gar keine Musik machen.“ Darum geht es raus, nach vorn, zu den Zuhörern. Dahin, wo es intensiv wird.

Das einzige, was darüber hinaus große Bedeutung genießt und viel Aufmerksamkeit bekommt, sind die Texte. „Ich bemühe mich immer, Texte zu schreiben, die konkrete Lebenssituationen ansprechen, gleichzeitig aber so offen sind, dass jeder Hörer einen Bezug dazu aufbauen kann. Hochgehaltene Zeigefinger mag ich nicht. Natürlich habe ich eine Meinung, und ich freue mich, wenn diese auch von Hörern geteilt wird. Aber ich muss sie nicht wie ein Schild vor mir her tragen.“

Das Ergebnis ist ein wunderbar offenes Band-Konzept, das eine ganz klare eigene Identität aufweist, gleichzeitig aber nichts nur um der Individualität willen tut. „Es ist schon wichtig, dass man als Band mit deutschen Texten seine eigene Nische findet“, glaubt auch Frank. „Aber das kann man eben nicht im Vorhinein planen, sondern es entsteht bestenfalls. Und ich glaube, das ist uns mit dem Album auch gelungen.“ Da hat er Recht: Es gibt nur ein Mal Börgerding. Und das ist auch gut so. Heißt deshalb auch das Debüt-Album wie die Band selber? „Ach, weißt du, mit diesem komischen Namen hat das Publikum schon genug zu tun, da braucht es nicht auch noch einen Albumtitel, der zusätzlich verwirrt“, schmunzelt er. Ebenso sachlich, klar, unkompliziert, gerade heraus, eigen, ernst, leidenschaftlich und selbstbewusst klingt auch die Band zum Namen: Börgerding. Merken Sie sich ihn bitte jetzt. Weniger anzeigen

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