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Burges Gränzer Schade - Jenseits schillernder Welten

... die avantgardistischen Begegnungen einer klassischen Sängerin und Pianistin, eines Schriftstellers und Rock-Poeten und eines perkussiv-elektronischen Klangvirtuosen, die zu vielschichtigen Bildern führen... aus Brandenburg an der Havel, seit 2018

jenseitsschillernderwelten.de

Label und Management: Grenzton

Bio/Info

Info:
Nach der erfolgreichen Premiere ihres Programms „Jenseits schillernder Welten“ im Herbst 2018 schrieb die Berlin-Brandenburger Künstler-Formation Katharina Burges, Torsten Gränzer und Göran Schade innerhalb weniger Wochen eine kleine Erfolgsgeschichte:
Schon das Debüt-Album “Jenseits schillernder Welten” wurde gleich nach seiner Veröffentlichung für den renommierten “Preis der deutschen Schallplattenkritik” nominiert und erhielt ein positives Medienecho: „Mal sehr persönliche, mal politisch angelegte Texte, musikalisch wirklich auf ganz hohem Niveau präsentiert“ äußert der Belgische Rundfunk und „ähnliche Stimmungen kennen wir von Nick Cave oder PJ Harvey - im deutschsprachigen Raum genießt das Trio BURGES, GRÄNZER, SCHADE allerdings ein Alleinstellungsmerkmal...“ schreibt „Das Magaz (...) Mehr anzeigenin“. Auch die Märkische Allgemeine Zeitung begeistert sich nach der Präsentation des Albums : „...die drei Musiker überraschen das Publikum mit einer stilistischen und rhythmischen Vielfalt, die einfach unglaublich ist... ... zusammen (haben sie) ihre ganz eigene musikalische Sprache entwickelt, die die Zuhörer in ihren Bann zieht und sie nicht mehr los lässt. Suchtgefahr! …“
So hinterließ das noch sehr junge Programm erfahrener Künstler nach seinen Aufführungen immer wieder ein gleichermaßen berührtes wie begeistertes Publikum. Dabei sind es keine einfachen und oft nur im Verborgenen stattfindenden Themen, denen sich das Ensemble auf seiner musikalischen Reise widmet: In der halbszenischen Aufführung "Jenseits schillernder Welten" zeigen Burges, Gränzer und Schade sich ungeschminkt, werden verletzbar und beweisen gerade dadurch ihre Stärke. Sie erzählen Geschichten von zwischenmenschlichen Begegnungen und Auseinandersetzungen mit sich selbst, teilen ihre Gedanken zum gesellschaftlichen Geschehen und ihr innerstes Erleben, äußern sich dabei abwechselnd melancholisch, zornig und nachdenklich und erfahren die Thematisierung von Weltschmerz, Missbrauch, Trauma, Todestrieb, Verzweiflung und Sehnsucht als befreiend.
Die musikalischen Ursprünge von Torsten Gränzer und Katharina Burges sind sehr verschieden und verwurzelt im Dreck des Punks und der Direktheit des Rocks auf der einen, sowie der Feinfühligkeit des Jazz und der Eleganz der Klassik auf der anderen Seite. In der Empfindsamkeit ihrer Themen jedoch werden sich die Künstler sehr ähnlich und überwinden damit sowohl musikalische, als auch kommunikative Barrieren. Innerhalb kürzester Zeit entstanden Werke, in denen die Musiker den gelebten Irrsinn der Menschheit darstellen, in denen sie nächtliche, albtraumhafte Bilder erleiden oder die Halluzinationen eines Entzuges beschreiben. Der inneren Zerrissenheit folgen Momente der Akzeptanz des eigenen Seins, um dann doch wieder in den Kampf gegen die Unzulänglichkeiten menschlichen Seins zu ziehen. Dennoch ist es kein ausschließlich düsteres Programm, das die Künstler erarbeitet haben, sondern auch ein hoffnungsvolles, in dem persönliche Krisen und gesellschaftliche Missstände einerseits auf zornige, nachdenkliche und wehmütige, andererseits aber auch auf sehr liebevolle Weise durchlebt werden.
In der Bühnenumsetzung verwirklicht sich Katharina Burges an Piano, Violine und mit klassischem und modernem Gesang, während Torsten Gränzer in rezitativen und musikalischen Text-Interpretationen gedankliche Impulse gibt. Die Stücke bewegen sich dabei zwischen Tango und Blues, zwischen Pop und Jazz, zwischen Klassik und Avantgarde, können aber nie ausschließlich als das eine oder andere eingeordnet werden. Auch können sie von Abend zu Abend variieren und immer wieder anders erlebt werden. Göran Schade, der einst mit der Komischen Oper auf Welttourneen gewesen ist und mit Stars wie Leonard Bernstein und Roger Waters gearbeitet hat, verblüfft mit seinem ideenreichen und vielfältigen Perkussions-Spiel, seinen partiell eingesetzten elektronischen Klänge und seinen Ausflügen zum Klavier mit einem beeindruckenden, die Kompositionen und Texte entsprechend stimmig umrahmenden Sound.
Mit ihren Aufführungen laden die Künstler ihr Publikum zu einer Fahrt durch die Nacht ein, die reich an gefühlvollen Begegnungen ist und an deren Ende durchaus Zuversicht stehen darf…
Künstler:
Katharina Burges ist diplomierte Opernsängerin, Pianistin, Komponistin, Produzentin und Gesanglehrerin. Sie absolvierte ein zweijähriges Studium an der Spezialschule für Musik in Bayern, Schwerpunkt Violine und Gesang. Danach setzte sie ihr Studium in Dresden an der HfM „Carl Maria von Weber“ fort, Schwerpunkt Klassischer Gesang/ Klavier/ Jazzmusik. Zusatzstudien in Komposition und Produktion erweiterten den klassischen Rahmen ihres Musikstudiums. Seit 2004 ist sie freischaffend als Sängerin, Komponistin und Produzentin tätig. Ihre Engagements führten sie bisher international an verschiedene Opernhäuser und Bühnen (unter anderem Semperoper, Landesbühnen, Open Air Neustadt, Berlin, Lyon und Naher Osten). Neben ihrer Laufbahn als Sängerin widmet sie sich seit 2010 der Studioarbeit und konzentriert sich sowohl auf Auftragswerke im Bereich Komposition (Klassik & Elektronik, Film & Theater) als auch auf Eigenkompositionen im Bereich Independent/ Soul/ Jazz/ Klassik. CD-Produktionen fanden in Deutschland/Bremen (Label „DreamAcademy“) und Polen/Kraków (WavelineStudios) statt. In die digitale Welt ist Katharina Burges seit 2014 eingestiegen. Zusammen mit der Produktionsfirma „WhiteLilyPictures“ produziert sie ihre Songs u.a. auch in Form von Videos, Clips und Trailern, die auf allen gängigen Videoportalen abrufbar sind. Zeitgleich begann sie, intensiv mit verschiedensten Musikern im Bereich Kleinkunst/ Variete´ zusammenzuarbeiten. Daraus ist ein Ensemble gewachsen, mit dem sie heute regelmäßig Konzerte gibt.
Torsten Gränzer ist ein Buchautor und Interpret, der erstmals in den späten 1980er Jahren als Songtexter in Erscheinung trat. Seitdem zeigt er sich mit unterschiedlichen Projekten auf Bühnen im deutschsprachigen Raum - die längste Zeit davon war er mit der Rockband "Fauxpas" präsent, mit der er mehrere Alben veröffentlichte und zahlreiche Konzerte gab. Seine Lyriken zeigen seit jeher eine kritische Sichtweise auf die Gesellschaft, sind nachdenklich, mitunter provokant, hin und wieder melancholisch und meist Spiegel tiefer Verletzungen und Wehmut, oft vorgetragen mit der Wut der Verzweiflung. Musikalisch bewegte er sich bisher im Blues-, Punk-, Rock-, Crossover- und Liedermacher-Bereich. Torsten Gränzer arbeitet als Autor für verschiedene Kultur- und Tageszeitungen. In der Vergangenheit sammelte er Erfahrungen als Psychologischer Berater und als Biblio- und Entspannungstherapeut. Aus letzteren Tätigkeiten und seiner Bühnenpräsenz heraus entstand ein musikalisches Leseprogramm, das vor allem in psychiatrischen Kliniken und psychotherapeutischen Rehabilitationseinrichtungen aufgeführt wird. Zudem ist Torsten Gränzer in losen Abständen mit der siebenköpfigen Rockformation GRAENZER zu erleben. Mit ihr präsentiert er - neben Stücken aus früheren Phasen seines Schaffens - vor allem Songs aus seinem aktuellen Album „Schattenlicht". Seit dem Jahr 2008 veröffentlicht Torsten Gränzer mehrere, meist autobiographische Bücher.
Göran Schade blickt als diplomierter Musiker und Dozent auf eine äußerst erfolgreiche und vielseitige musikalische Karriere zurück. Nach dem Besuch eines Musikgymnasiums immatrikulierte er an der Musikhochschule „Franz Liszt“ in Weimar, nach dessen Abschluss ein siebenundzwanzigjähriges Soloschlagzeuger-Engagement an der Komischen Oper Berlin, einige Welttourneen und Begleitmusikertätigkeit namhafter Rockbands und Liedermacher ( u.a. viele Jahre mit Barbara Thalheim) folgten. Er war in Produktionen wie Roger Waters „The Wall“ beteiligt, spielte unter Dirigenten wie Leonard Bernstein, war in verschiedenen Symphonieorchestern an unterschiedlichen Schauspiel- und Opernhäusern sowie Freiluft-Festivals, darüber hinaus in Jazz-Formationen, aktiv und bereiste nahezu alle Erdteile mit seinem musikalischen Können. Seit seinem Abschied aus der Komischen Oper und der Verlagerung seines Lebensmittelpunktes nach Brandenburg an der Havel im Jahr 2010 ist Göran Schade ein gefragter Dozent für Schlag- und Tasteninstrumente. Als passionierter Musiker auch in der neuen Heimat wieder sehr begehrt, begleitet er mit seiner enormen Spielfreude unterschiedlichste Künstler von größeren bis hin zu musikalisch minimalistischen Besetzungen wahlweise an Schlagzeug, Perkussion, Klavier und mit elektronischer Sounderzeugung. Weniger anzeigen

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