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Tino Tedesco Custom „4+-Saiter“ (Mockingbird Shape)

Tino Tedesco Custom „4+-Saiter“ (Mockingbird Shape)

Gear von Sylvain Fritsch (Keyboarder, Sänger, Pianist, Organist, Background-Sänger, Akkordeonspieler, Synthesizerspieler, Komponist, Texter bei THE CLUB, Keyboarder, Pianist, Synthesizerspieler, Gitarrist bei Black Jade und Keyboarder, Gitarrist bei Everseek)

Details

Tino Tedesco Custom „4+-Saiter“ (Mockingbird Shape) - Edelbass im Metal-Gewand – oder: Wie man das 5-Saiter-Problem elegant umgeht

Wer dieses Prachtstück sieht, denkt vermutlich sofort an das klassische, aggressive B.C. Rich Mockingbird Design aus den 70ern. Die Form ist definitiv davon inspiriert, aber unter der Haube verbirgt sich kein Metal-Brett von der Stange, sondern absolute Schweizer Haute Couture von Bassbau-Koryphäe Tino Tedesco! Eine Custom-Spezialanfertigung, die optisch und konzeptionell für offene Münder sorgt.
Man kennt das Problem: Manchmal braucht der Song einfach diesen extra Tiefgang im Keller. Aber Hand aufs Herz – ich mag einfach keine 5-Saiter. Wenn ich mehr als vier Saiten am Hals will, spiele ich Gitarre! Weil mir herkömmliche Instrumente dieses Problem nicht lösen konnten, hat Tino mir dieses Einzelstück auf den Leib geschneidert.

• Die Saiten-Diät (H-E-A-D): Das Geniale an diesem Konzept ist, dass es im Grunde ein waschechter 5-Saiter-Korpus ist – allerdings komplett ohne die G-Saite aufgebaut. Also irgendwie doch ein 4-Saiter, nur mit dem Tiefgang eines Containerschiffs. Ich habe das vertraute, schlanke Handling eines Viersaiters, kann aber im Tiefbass-Gewitter moderner Musik mitsurfen, ohne dass mir die unnötige fünfte Saite im Weg umgeht.
• Das Unzerstörbare: Passend zum kantigen Look kommt der Bass mit einem ultra-stabilen Moses Carbon-Graphithals. Wetterumschwünge im Festival-Sommer? Luftfeuchtigkeit im Proberaum? Völlig egal. Das Ding bewegt sich keinen Millimeter, muss praktisch nie nachgestimmt werden und liefert ein Sustain bis übermorgen.
• Der Sound: Bestückt ist das Prachtstück mit passiven High-End-Pickups von Bartolini (nein, nicht Bortoletto, auch wenn der Name verdammt italienisch klingt). Zusammen mit dem Graphithals ergibt das einen unfassbar definierten, knurrigen und ehrlichen Ton.
• Das Holz-Geheimnis: Welches Tonholz Tino für den Korpus genau verwendet hat? Offen gesagt: Keine Ahnung, das weiß nur der Meister selbst! Aber wer braucht schon ein Datenblatt, wenn das Biest am Amp einfach so unfassbar gut drückt und schiebt?

Mein Fazit: Ein absoluter Wolf im Schafspelz für Bassisten, die ganz genau wissen, was sie wollen – und wie man auf der Bühne bei den Kollegen im Publikum stilvoll Verwirrung stiftet!

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Sylvain Fritsch

Keyboarder, Sänger & Songwriter bei „THE CLUB“ (Classic Rock). Multi-Instrumentalist & Arrangeur mit Groove. aus Münchenstein Keyboarder, Sänger, Pianist, Organist, Background-Sänger, Akkordeonspieler, Synthesizerspieler, Komponist, Texter bei THE CLUB, Keyboarder, Pianist, Synthesizerspieler, Gitarrist bei Black Jade und Keyboarder, Gitarrist bei Everseek