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Bc Rich BICH NJ Series (80s Custom Hack)

Bc Rich BICH NJ Series (80s Custom Hack)

Gear von Sylvain Fritsch (Keyboarder, Pianist, Synthesizerspieler, Gitarrist bei Black Jade, Keyboarder, Gitarrist bei Everseek und Keyboarder, Sänger, Pianist, Organist, Background-Sänger, Akkordeonspieler, Synthesizerspieler, Komponist, Texter bei THE CLUB)

Details

BC RICH Bich NJ Series (80s Custom Hack)

Kategorie:
Gitarren / Dekoration / Sportgeräte (Nackentraining)

Status im Rig:
Aktuell im dauerhaften Ruhestand als Wand-Deko (und das ist auch besser so für meine Rippen).

Beschreibung:
Das hier war in den 1980er-Jahren mal eine waschechte, in Japan (Nagoya) gebaute B.C. Rich Bich NJ, bis irgendein Vorbesitzer mit einer offenbar schweren Allergie gegen Tonabnehmer-Wahlschalter und Halspickups die radikale Tuning-Säge angesetzt und das Instrument einer kompromisslosen „Friss-oder-Stirb“-Modifikation unterzogen hat. Der Hals-Pickup wurde komplett wegrationalisiert, das Loch fachmännisch zugespachtelt und die Decke tiefschwarz überlackiert. Übrig geblieben ist nur ein einsamer, cremefarbener Humbucker am Steg (sehr wahrscheinlich ein alter Bill Lawrence / Wilde Pickups L-500 oder ev. DiMarzio-Dampfhammer) und ein einzelner Volume-Regler. Mehr Metal-Minimalismus geht nicht.
Ich habe das Brett vor Jahren auf einem Flohmarkt geschossen. Schon damals hatte der Vorbesitzer verzweifelt versucht, den oberen Gurtpin in den Halsbereich zu versetzen. Geholfen hat es nix: Die Lady leidet unter so brutalem Neck-Dive, dass man beim Spielen im Stehen gleichzeitig ein solides Bizeps-Training absolviert. Sobald man den Hals loslässt, mutiert sie sofort zum Sturzkampfbomber Richtung Hallenboden.
Warum sie trotzdem bleibt?
Weil die Ergonomie zwar die Hölle ist – im Sitzen drückt das kantige Teil blaue Flecken in die Rippen, im Stehen trainiert es den linken Bizeps –, aber verdammt noch mal, schaut sie euch an! Als Bandraum-Deko ist dieses aggressive 80s-Relikt einfach unschlagbar und verbreitet sofort puren Vintage-Metal-Vibe.

Hintergrund zur „NJ Series“:
Das Kürzel „NJ“ stand in den frühen 1980er-Jahren ursprünglich für Nagoya, Japan, wo diese Instrumente mit beachtlich hoher Verarbeitungsqualität gefertigt wurden (später zog die Produktion nach Korea und der Name wurde teilweise anders interpretiert).

• Baujahr: Definitiv die glorreichen, haarspray-geschwängerten 1980er (1983 oder 1984).
• Herkunft: Nagoya, Japan (NJ-Serie) – bevor die Säge angesetzt wurde.
• Elektronik: 1x Humbucker (Double Cream, verm. Bill Lawrence / Wilde Pickups L-500 oder ev. DiMarzio), 1x Volume, 0% Schnickschnack.
• Spezial-Funktion: Integrierte Sturzflug-Automatik. Funktioniert hervorragend auch als Wasserwaage (wenn der Kopf nach unten zeigt, ist es gerade).

Fotos

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