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Maxim

Ska/Reggae/Dancehall aus Köln

maximmusic.net

Label: Rootdown Records

Bio/Info

Ich gehe durch die Dämmerung, es ist nebelig und kalt.
Matte Zuglichter im Dunst, es riecht nach rostigem Metall.
Ich folge der Gewohnheit unter ner Brücke hinweg.
Hör wie der Hall meiner Schritte ein paar Tauben aufschreckt. Ich fühle keinen Puls, inhaliere nur den Smog.
Als würde ich verschluckt von einem schwarzen Loch.“
(Künstliches Koma)

Maxim der Geschichtenerzähler. Dieser Gedanke schießt dem Hörer nach den ersten Songs auf Maxims „Rückwärts fallen“ wohl zumindest ansatzweise durch den Kopf. Und es ist wahr: Maxim erzählt Geschichten. Er malt Szenarien und singt dazu noch mit Gefühl.

Andersherum betrachtet könnte der geneigte Zuhörer auch schon nach den ersten Albumsongs hören oder „zwischen den Zeilen lesen“, dass hier mehr geboten wird. Maxim bleibt er selbst und es scheint, als (...) Mehr anzeigen stecke in jeder dieser Geschichten zu 100% Maxim.

Aber was heißt das überhaupt? Hundert Prozent Maxim – was kriegt man denn dann? Und was für ein Mensch ist Maxim überhaupt?

Diese Frage ist bei dem einen Künstler leicht zu beantworten. Bei dem anderen braucht es etwas mehr. Einer, bei dem Schlagworte und Adjektive nicht reichen, ist Maxim. Bei ihm erscheinen die sonst so griffigen Phrasen eines Pressetextes auf einmal wie Worthülsen, die nicht ganz zünden wollen. Maxim ist nicht einfach „so“ oder „wie“, bei ihm muss man ein wenig ausholen, sich Zeit lassen, einen Moment beobachten und ihn kennen lernen. Ihm vielleicht gegenüber gesessen, im Studio über die Schulter geschaut oder ihn bei einem Auftritt erlebt haben, um sich ein stimmiges Bild von ihm machen zu können. Oder man hört „Rückwärts fallen“ - denn der jüngste Künstler aus dem Hause Rootdown präsentiert trotz aller Geschichten ein sehr ehrliches Album.

In enger und fortgesetzter Zusammenarbeit mit seinem Produzenten TEKA hat sich musikalisch seit seinem gleichnamigen Debut „Maxim“ (Rootdown Records, 2005) viel getan. Die Musik lässt sich nicht mehr einfach so in eine Schublade stecken. Obwohl Reggae immer noch präsent ist, die Basis schafft, sind die verschiedenen musikalischen Einflüsse von Singer/Songwriter bis Soul auf Maxims zweiter LP jedoch auch nicht mehr zu überhören. Und wer würde sie leugnen wollen.

Textlich schafft es Maxim um ein Weiteres, selbst schwere Themen lebendig und in Farbe zu gestalten. Seine Songs haben oft mehrere Ebenen und können auf verschiedene Weisen interpretiert werden.

Sein naturgegebener Charme ist wohl der Grund, warum man ihm dann auch die eine oder andere freche Bemerkung verzeiht („Alte, was willst du schon wieder hier?“ – Fass mich nicht an) und man mag gar nicht glauben, dass auch er eine ordentliche Abfuhr kassieren kann („Nimm’s nicht persönlich, du bist nicht mein Style. Sei nicht enttäuscht, aber das wird niemals was mit uns zwei.“ – Nicht mein Style). Dank seines Charmes fühlt man sich nicht belehrt, wenn er einem den Spiegel vorhält („...wir können unsere Gene bestimmen und unsere Herzen transplantieren. Doch wir haben Angst vor der Liebe denn es gibt nichts in diesem Leben, was man tun kann, um sich gegen sie zu wehren. Wir haben Angst vor der Liebe, denn trotz all der schlauen Formeln und Maschinen, ist es sie, die uns beherrscht“ – Angst vor der Liebe) und dank seines Charmes kann man den Weltschmerz in einigen seiner Stücke mitempfinden, ohne nach dem Hören des Albums in Wehmut zu versinken („... Es bricht mir das Herz, aber das war’s mir Wert, ich würd’s wieder riskieren, denn ich will lieber bluten, lieber bluten als frieren - lieber bluten als frieren“).

„Rückwärts fallen“ beeindruckt auf Anhieb. Dieser Eindruck verliert sich auch nicht mit der Zeit, sondern wird immer intensiver. „Rückwärts fallen“ ist ein Album, auf das man sich einlassen muss, ein Album, das einem immer mehr gibt, je öfter man es hört. Ein Album, das man nicht in zwei, drei Sätze packen kann. Ein Album, das man hören muss.

„Rückwärts fallen“ erscheint am 10.10.2008 auf Rootdown Records. Weniger anzeigen

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