Mehr Mittel für die freie Szene
Bundeskulturetat 2025 steigt auf 2,33 Milliarden Euro
kulturpolitik wolfram weimer musikfonds
Wolfram Weimer (2025). © BKM / Kay Herschelmann
Staatsminister Weimer bezeichnet die Erhöhung als Investition in das demokratische Fundament des Landes und betont, dass der Bund damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes leiste.
Fördermittel für die freie Szene steigen
Die Bundeskulturfonds erhalten zusätzlich 6 Millionen Euro, sodass bundesweit noch mehr Initiativen gefördert werden können. Insgesamt stehen für diese sechs Fonds ein Budget von bis zu 24 Millionen Euro zur Verfügung.
Die zusätzlichen Mittel erlauben es, noch mehr bundesweit bedeutende Projekte zu fördern und damit die Vielfalt der freien Kulturszene zu stärken.
Unterstützung für große Einrichtungen und Projekte
Neben der freien Szene profitieren auch große Kultureinrichtungen von zusätzlichen Mitteln:
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die u.a. die Staatlichen Museen zu Berlin und die Staatsbibliothek zu Berlin verwaltet, erhält 20,9 Millionen Euro, die Deutsche Nationalbibliothek 1,9 Millionen Euro und das Bundesarchiv 3 Millionen Euro.
Für das Jüdische Museum Berlin sind rund 550.000 Euro und für die Stiftung Neue Synagoge Berlin 175.000 Euro vorgesehen.
Das Denkmalschutzsonderprogramm ermöglicht die Sanierung von bundesweit über 3.000 Kulturdenkmälern und historischen Orgeln seit 2009 und wird mit 35 Millionen Euro fortgeführt.
Das Haushaltsgesetz tritt nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt rückwirkend zum 1. Januar 2025 in Kraft. Für das Jahr 2026 hat das Bundeskabinett beschlossen, den Kulturetat auf 2,5 Milliarden Euro zu erhöhen.
Ähnliche Themen
Deutlicher Zuwachs
Bund erhöht Kulturetat für 2026, aber Musik spielt nur eine Nebenrolle
veröffentlicht am 31.07.2025 1
Sanierung herausragender Objekte
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer will in Kultur-Infrastruktur investieren
veröffentlicht am 26.05.2025 1
Weniger Geld, weniger Förderung
Musikfonds reduziert Zahl der Förderrunden und gibt erste geförderte Projekte bekannt
veröffentlicht am 24.03.2025
Gefahr für die freie Kulturszene
Bundeskulturfonds kritisieren massive Kürzung der Fördermittel im Bundeshaushalt 2025
veröffentlicht am 31.07.2024