Mehr Geld für Kultur
Doch keine Kürzungen: Nordrhein-Westfalen erhöht Kulturetat 2026
Ina Brandes (2025). © MKW I Anja Tiwisina
Dies ist die erste Erhöhung seit drei Jahren – zuletzt sank der Kulturetat stetig. Zunächst hatte der Haushaltsentwurf Kürzungen in Höhe von 8,5 Milliarden Euro vorgesehen, die nun vollständig zurückgenommen werden.
Begründung der Erhöhung
Die Regierung begründet die Entscheidung mit neuen finanziellen Spielräumen in der Haushaltsplanung für 2026. Kulturministerin Ina Brandes (CDU) bezeichnete die Erhöhung als positive Nachricht für die Kultur in NRW.
Über die konkrete Verwendung der zusätzlichen Mittel soll in den kommenden Wochen in Gesprächen mit den Organisationen verschiedener Kultursparten entschieden werden.
Reaktionen der Kulturszene
Der Kulturrat NRW begrüßt die Aufstockung des Haushalts als deutliches Bekenntnis zum Kunst- und Kulturstandort. Besonders in der freien Szene sorgt die Erhöhung für Erleichterung.
Gleichzeitig betont der Kulturrat, dass die Erhöhung die steigenden Kosten durch Inflation und Personalaufwand der vergangenen Jahre nicht vollständig ausgleichen kann.
Geplant ist jedoch, dass das Plus auch zur Kompensation der Mehrbelastung durch die ab 2026 flächendeckend eingeführten Honoraruntergrenzen verwendet werden soll.
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