Trotz Tod Veröffentlichung von neuer Musik
KI-Spam infiltriert Streaming-Profile von Jazz-Legenden
künstliche intelligenz streaming
© Chris Bair via unsplash.com
Von den gefälschten KI-Veröffentlichungen betroffen sind etablierte Künstler wie der 1977 verstorbene Saxofonist Sonny Criss, der 1965 verstorbene Kornetist/Trompeter Red Nichols und der 1944 verstorbene Klarinettist Jimmie Noone.
Besonders auffällig dabei ist, dass die aktuellen KI-generierten Veröffentlichungen teilweise mit Anime Motiven plakatiert waren und sich stilistisch deutlich von dem jeweiligen Künstlern unterschieden. Inzwischen sind die Veröffentlichungen nicht mehr verfügbar.
Anfälligkeit von Künstlerprofilen
Spotify hat die betroffenen Veröffentlichungen bereits von den Künstlerprofilen entfernt. Gleichzeitig verweist der Streaming-Dienst noch auf die Funktion "Artist Profil Protection". Künstler können damit eingehende Releases prüfen und deren Veröffentlichungen auf ihrem Profil ablehnen. Das setzt freilich voraus, dass jemand aktiv die Profile pflegt.
Der Fall reiht sich in eine wachsende Zahl von Problemen rund um KI-generierte Musik, Spam und Identitätsmissbrauch auf Streaming-Diensten ein. Trotz aller Möglichkeiten, Profile zu schützen, sind gerade in frühen Zeiten populäre, aber heute eher obskure Musikerprofile anfällig für diese Form von Missbrauch.
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