Kein Baustopp
Kultursenator Chialo: Sanierung der Komischen Oper in Berlin geht weiter
kulturpolitik komische oper berlin
Joe Chialo (2024). © Hans-Christian Plambeck
Chialo äußerte sich am Rande der Premiere von Georg Friedrich Händels "Der Messias" im ehemaligen Flughafen Tempelhof, den die Komische Oper ebenso wie das Schillertheater in Charlottenburg als Ausweichquartier nutzt.
Große Außenwirkung
Der CDU-Politiker lehnte einen Baustopp ebenso ab wie einen dauerhaften Umzug: "Die Komische Oper gehört in die Behrenstraße und dort wird sie auch bleiben". Man wolle "nicht die Axt an das Herzstück dieser Stadt anlegen". Die Kultur verfüge über den kleinsten Etat, aber die größte Außenwirkung.
Die noch bis 2033 laufende Sanierung soll nach aktuellem Stand 480 Millionen Euro kosten. Da Berlin im Haushalt für das Jahr 2025 drei Milliarden Euro einsparen muss, stehen zahlreiche Projekte auf dem Prüfstand.
Ähnliche Themen
Aus für einen Hoffnungsträger
Berliner Kultursenator Joe Chialo tritt zurück - Spekulationen über Nachfolge
veröffentlicht am 05.05.2025
Kulturszene alarmiert
Berliner Senat will Kulturetat um 10 Prozent kürzen
veröffentlicht am 13.11.2024
Bedrohte Kulturinstitution
Will der Berliner Senat die Sanierung der Komischen Oper stoppen?
veröffentlicht am 08.07.2024 1