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Erfreuliche Entwicklung

LiveKomm begrüßt Clubförderung im Rahmen von Neustart Kultur

News von Backstage PRO
veröffentlicht am 26.08.2020

neustart kultur livekomm

LiveKomm begrüßt Clubförderung im Rahmen von Neustart Kultur

Gunnar Gessner (Klubnetz Niedersachsen), Bernd Strieder (VPBY), Marc Wohlrabe (Clubcommission Berlin), Olaf Möller (OM PartyEvents), Steffen Kache (Distillery Leipzig), Heiko Rühl (Klubkomm Köln), Karsten Schölermann (Knust Hamburg), Julia von Wild (Clubverstärker Bremen), Klaus Bossert (Clubs am Main), Axel Ballreich (Hirsch, Nürnberg). © Felix Grädler

Die LiveKomm äußert sich positiv über das Programm Neustart Kultur zur Clubförderung und fordert einige Bundesländer auf, ebenfalls Hilfsprogramme für den Erhalt der Clublandschaft zu erstellen.

Das Clubförderprogramm Neustart Kultur, das der Bund zuletzt bekannt gegeben hat, zur Erhaltung und Stärkung der Musikinfrastruktur in Deutschland, ist ein finanzstarkes Förderpaket für die deutsche Clublandschaft. Es kam unter Mitwirkung der LiveKomm zustande. 

Der Verband gibt an, dass, wenn die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden, die Wiederaufnahme des Spielbetriebs maßgeblich unterstützt werden kann. So solle der Live-Kultur in Deutschland ein wichtiger Impuls gegeben werden. Dazu der geschäftsführende Vorstand der LiveKomm, Karsten Schölermann:

"Es ist erfreulich festzustellen, dass die privaten Musikbühnen im Förderkosmos angekommen sind und ihre gemeinnützige Tätigkeit als 'systemrelevant' erkannt wird."

Kombinationsmöglichkeiten

Das Teilprogramm von Neustart Kultur, das speziell auf Livemusik-Spielstätten ausgerichtet ist, mache es möglich, mehrere verschiedene Förderprogramme und Maßnahmen der Länder und des Bundes zu kombinieren, und somit umso mehr Unterstützung zu erhalten, so die LiveKomm weiter. 

Voraussetzung dafür sei jedoch, dass die Ministerien der Länder die bestehenden Hilfsprogramme verlängern und gegebenfalls anpassen, um die Kulturstätten zu erhalten.

Deshalb fordert die LiveKomm die Ministerpräsidenten die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Bremen, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen auf, flankierende Landesprogramme für privatwirtschaftliche Live-Musikspielstätten auf den Weg zu bringen, die beispielsweise die Fixkosten oder die Eigenanteile von etwaigen Förderprogrammen decken.

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