Weniger Emissionen
Mehr Nachhaltigkeit für das Lollapalooza 2024: Mainstage jetzt batteriebetrieben
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© Joey Thompson via Unsplash
Realisiert wurde dieses Vorhaben durch Live Nations Nachhaltigkeitsprogramm Green Nation in Kooperation mit T-Mobile und CES Power. Anfang August kam das Hybridbatterie-System im Rahmen des Lollapalooza-Festivals im Grant Park in Chicago dann erstmals zum Einsatz.
Laut Live Nation soll die Bühne über eine Batteriespeicherkapazität von über 1,5 MWh verfügen, wodurch der Einsatz von Biodieselgeneratoren reduziert und bedeutende Einsparungen bei Kraftstoff und Emissionen erzielt werden.
Lollapalooza als Wegbereiter
Jake Perry, Director of Operations and Sustainability der für das Lollapalooza zuständigen Eventmanagement-Firma C3 Presents, betont, dass das Ziel darin bestehe, eine nachhaltigere Zukunft für Musikfestivals zu schaffen.
Dies erfordere mutige Schritte und innovative Lösungen, die die Arbeitsweisen verändern und das Vertrauen der Branche in neue Technologien stärken. Das Lollapalooza nehme dabei eine Vorreiterrolle ein. Perry fügt hinzu:
"Wir sind stolz darauf, uns mit Partnern zusammengetan zu haben, die die gleiche Leidenschaft und Erfahrung haben, um diese Mission zu erfüllen."
Reduktion der Emissionen
Lucy August-Perna, Head of Global Sustainability bei Live Nation ergänzte, dass nachhaltige Lösungen wie die des Lollapaloozas nicht nur dazu beitragen würden, das globale Green-Nation Ziel zu erreichen, das die Halbierung der Emissionen bis 2030 beinhaltet, sondern auch lokale Vorteile wie reduzierte Lärm- und Luftverschmutzung biete.
Dies führe zu einem verbesserten Erlebnis für Künstler*innen, Fans und Crew. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen August-Perna nach mit über 200 Festivals weltweit geteilt werden, um nachhaltigere Live-Events zu fördern.
Zurück zur Natur
Das Lollapalooza-Festival, das mit dem Illinois Sustainability Award ausgezeichnet wurde, engagiert sich umfassend im Bereich Nachhaltigkeit. Auf dem Festival wird recycled und kompostiert. Außerdem gibt es viele umweltfreundliche Verpflegungs-Angebote sowie Hydrationsstationen mit kostenlosem, gefiltertem Wasser.
In diesem Jahr erhält das Festival dabei Unterstützung von Re:wild, einer Organisation, die von angesehenen Naturwissenschaftlern und Leonardo DiCaprio gegründet wurde. Re:wild setzt sich für eine naturnahe Lebensweise und pflanzliche Ernährung ein, um den Verlust der biologischen Vielfalt zu bekämpfen.
Gemeinsam mit dem Lollapalooza zielt Re:wild darauf ab, Musikfans direkt anzusprechen und ihnen zu zeigen, wie sie ihren Alltag und ihre Gemeinschaften umweltfreundlicher gestalten können.
Neben dem Lollapalooza bemühen sich auch einige weitere Akteure der Musikbranche zunehmend um mehr Nachhaltigkeit. So gelang es etwa der Band Coldplay ihre CO2-Emissionen auf Tourneen um nahezu 60 Prozent zu reduzieren. Damit übertraf die Gruppe sogar ihre ursprünglichen Ziele. Auch Initiativen wie „Plant A Seed“ und das Engagement von Massive Attack setzen positive Maßstäbe für eine grünere Live-Musikszene.
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